Bastelfrauen

Der Vorschlag, einen Bastelkreis zu gründen, kam bereits 1976 von Frau Marianne Knodt.

Es geschah durch Mundpropaganda. Wir begannen im Gemeindesaal mit eigens mitgebrachten Resten als Material, kleine Dinge herzustellen. Unser erster Verkauf war 1976 bei einer Kirchenvorstandswahl im Gemeindehaus. Die Einnahme betrug 326 DM. Wir waren sehr stolz darauf. Dieser Betrag ging an Schwester Bärbel nach Argentienien. Damals hatten sie ihre erste Station noch im Urwald. Sie bauten von unserem Geld für die Kinder eine Eckbank. Im Laufe der Jahre wurde diese Bastelstunde eine feste Einrichtung.

Wir treffen uns regelmäßig Mittwoch von 19.30 bis 21.30 Uhr unter dem Dach des Gemeindehauses im „Marianne-Knodt-Raum“. Dann wird gestrickt, genäht, gestickt, gehäkelt und geredet. Nach unserer Arbeit beschließen wir den Abend mit einer kurzen Andacht. Wir sind jetzt eine Gruppe von 11 Frauen gesetzten Alters. Inzwischen ist unser Verkaufserlös auf das Vielfache gestiegen. 2004 hatten wir beispielsweise einen Erlös von 3.500 Euro. Auch unser Angebot wurde sehr erweitert und verbessert. So wird jetzt auch Marmelade gekocht und verkauft. Einige Frauen können auf Grund Ihres Alters oder Ihrer Gesundheit nicht mehr zum Treffen kommen. Sie unterstützen uns als „Heimarbeiterinnen“, die immer kurz vor dem Verkauf unser Sortiment erweitern. Verkauft wird in der „Sozialbude“ am Hersbrucker Rathaus an den beiden Tagen nach dem Buß- und Bettag.

Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Briefe mit Zeichnungen und Bildern der Kinder, die wir unterstützen, aus Pakistan, Argentinien und Rumänien erhalten. Wenn die Schwestern ihren Heimaturlaub alle vier Jahre antreten, besuchen sie uns und berichten über ihre Arbeit im Ausland und wie sie unsere Spenden angelegt haben.

Wir hoffen, dass wir noch recht lange unsere Arbeit fortsetzen können.

Verkauf in der Sozialbude 2011

Verkauf in der Sozialbude 2011

 

Verantwortliche: Frieda Strohmaier
Kirchenweg 4, 91217 Hersbruck
09151 866 300