Archiv des Autors: Christl Schäfer-Geiger

Singteam isst die Welt in Regensburg

Der Regensburger Dom

Der Regensburger Dom

Mehr kulinarisch als historisch gestaltete sich der Ausflug des Singteams nach Regensburg. Nach der Historie um die ehemalige Römerstadt waren die Ausflügler eher mit dem Gaumen testend unterwegs. Die Stadtführerin von „Eat the world“, wie sich die Organisation so treffend nennt, bot insgeamt sieben Stationen, bei denen die Teilnemer sich von mediterranen Nudeln über asiatisches Gemüse bis zum kleinen Schweinebraten mit Miniklösen durchprobierten. Nach einem Abstecher in die Kaffeerösterei und den Bonbonladen endete die Tour in der Konditorei mit dem Genuss von Pralinen, gefüllt mit Karmelitergeist. Ursprünglich zum Einreiben hergestellt, schmeckte er innerlich angwendet erstaunlich köstlich.
„Eat the world“ (Iss die Welt!) ist eine Organisation, die in vielen Städten kulinarische Führungen anbietet. Das Schöne daran ist, die jeweilige Stadt einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben. Es sind weniger die Bauwerke, als die Menschen, denen man begegnet. Die Führungen verprechen kurzweilige Stunden. So war es für die Singteam Mitglieder auch in Regensburg. Eine ausgelassene Truppe freute sich an der Gemeinschaft und der zusammen verbrachten Zeit.

Im Innenhof des Brandl Bräu

Im Innenhof des Brandl Bräu

Mini Schweinebraten im Brandl Bräu

Mini Schweinebraten im Brandl Bräu

Feinkost beim Rehorik

Feinkost beim Rehorik

Veganes Scharfes gab es beim KUK Asia Imbiss

Veganes Scharfes gab es beim KUK Asia Imbiss

Feiert Jesus! Fest am Sonntag, 20. November in der Stadtkirche

Feiert Jesus FestAm 20. November um 18 Uhr gibt es wieder ein Feiert-Jesus-Fest. Dieses Mal ist die Stadtkirche dran.

Inzwischen ist das Feiert-Jesus-Fest schon zur festen Einrichtung geworden. Zweimal im Jahr, immer in einer anderen Kirche treffen sich Christen und solche, die es vielleicht noch werden wollen zu einem Lobpreisabend mit vielen geistlichen Liedern, Gebeten und Lesungen. Träger dieses Festes ist der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften im Raum Hersbruck. Der Gedanke des Miteinanders der unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften trägt die regelmäßigen Zusammenkünfte der Gruppe.
Auch die Mitglieder der Feiert-Jesus-Fest Band kommen aus unterschiedlichen Konfessionen.  Die ca. 1 1/2 stündige Veranstaltung verspricht eine kleine besinnliche Auszeit zu werden.

Luther, Sport und Ehrenamt

Ein Ablassbrief bescheinigte dem Erwerber einen Ablass, das heißt den „Nachlass von auferlegten Strafen, die von dem Sünder nach seiner Umkehr noch zu verbüßen sind“. Er wurde als Druckwerk mit christlichen Darstellungen und beigefügten Gebeten verkauft.  Ausgestellt wurde der Ablassbrief im Namen eines vom Papst beauftragten Bischofs oder Kardinals. Den Käufern gewährte er einen Nachlass zeitlicher Sündenstrafen oder sogar einen vollkommenen Ablass.
Martin Luther war die Praxis, durch Ablassbriefe zum Beispiel den Bau des Petersdoms in Rom zu finanzieren, einer der Hauptkritikpunkte an der katholischen Kirche und motivierte ihn letztlich zur Verfassung seiner 95 Thesen.
1500wz_tdg20161023_maessen_43Das Reformationsjubiläum im kommenden Lutherjahr war Thema des Vortrags von Dekan Dr. Werner Thiessen anlässlich des Mitarbeiterabends der Kirchengemeinden Altensittenbach und Oberkrumbach. Der Geistliche beschrieb für die anwesenden Gemeindemitglieder den Reformator, diverse Zeitgenossen und Begebenheiten der damaligen Zeit. In deutlichen Worten zeichnete er ein Bild, wie manipulativ mit den Gefühlen und Ängsten der Bevölkerung damals umgegangen wurde.

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Weit gegenwärtiger war die Vorstellung von Rainer Koch, Sportler und Walking Team-Kollege von Gerhard Metzger. Insgesamt zum zehnten Mal hat er 2016 in einer der Mannschaften der Kirchengemeinde beim Landkreislauf teilgenommen und erhielt dafür ein Dankeschön. Rainer Koch ist der Leiter des Lauftreffs vom TV Sulzbach-Rosenberg. Er berichtete davon, dass seit fünf Jahren der örtliche Lauftreff immer mit einer Andacht von Pfr. Gerhard Metzger eröffnet wird.
Im Verlauf des Abends, der mit einem gemeinsamen Essen und guter Unterhaltung einherging, wurden die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Altensittenbacher Kirchengemeinde für ihre langjährige Mitarbeit geehrt. tdg20161023_maessen_SaalPfarrer Gerhard Metzger, Ingrid Schwarz und Thomas Geiger bedankten sich für das Engagement und die Zeit, die die Ehrenamtler in vielen Jahren erbracht haben. Sie würden zu einem großen Maß dazu beitragen, die Kirchengemeinde lebendig zu erhalten und seinen nicht wegzudenken, betonte der Pfarrer.
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Geehrt wurden für 40 Jahre: Waltraut Baier, Frieda Strohmaier und Werner Wild. Für 30 Jahre wurde geehrt: Berta Uschalt. Für 25 Jahre wurde geehrte: Thomas Maul. Für 20 Jahre wurden geehrt: Petra Litz, Gabriele Metzger, Markus Werthner und Thomas Werthner. Für 10 Jahre wurden geehrt: Viktor Ambrusits, Regina Geiger und Marion Raab.

Thomas Geiger, der die Apfelsaftaktion zum Reformationsjubiläum in der Gemeinde ins Rollen gebracht und durchgeführt hatte, bedankte sich bei den Helfern für das arbeitsreiche Wochenende. Ergebnis seien stolze 700 Liter Bio-Apfelsaft in 5l Bag-in-Box-Kartons von Äpfeln aus Altensittenbacher Wiesen und Gärten.

Der Apfelsaft wird für 7.50 Euro der Karton im Pfarramt während der Öffnungszeiten verkauft.
Der Erlös kommt der Kirchengemeinde zugute.

Apfelsaftaktion der Kirchengemeinde

In der Woche vor dem 3. Oktober hat sich in unserer Kirchengemeinde alles um Äpfel gedreht.
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Im Rahmen der Aktion des Dekanats zum Luther Reformationsjubiläum haben unsere Jugendlichen, Präparanden und Konfirmanden und erwachsene Helfer Äpfel gesammelt und sie zu Saft verarbeitet.

 

 

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750 Liter Apfelsaft aus Altensittenbacher Äpfeln in 5l Boxen, gelagert in allen verfügbaren Winkeln des Gemeindehauses, sind das Ergebnis eines arbeitsreichen Samstags, an dessen Ende sich die Helfer erst einmal die klebrige Süße des Saftes von den Händen und den Schweiß vom Gesicht wischen mussten. 
Sebastian Ertel hatte sich an diesem Tag mit seiner mobilen Presse im Hof von Werner Wild eingefunden. Dann war vor allem Handarbeit angesagt.

ApfelsaftaktionApfelsaftaktion

Die Äpfel wurden in einer Wanne gewaschen und danach zu einem Apfelbrei gehäckselt. Dieser wurde in Tücher gepackt und in der Presse ausgedrückt. Der aufgefangene Saft wurde in einem Bottich auf 80 Grad erhitzt, um danach in Beutel abgefüllt zu werden. Diese Plastikbeutel sind versehen mit einem Zapfhahn und gewähren eine lange Haltbarkeit. Dadurch, dass keine Luft in den Beutel gerät, hält der Saft auch nach Anbruch bis zu drei Monate. Handlich verpackt in Pappkartons wartet nun der Saft auf Abnehmer.
Apfelsaftaktion
Für alle Helfer war dieser Tag nicht zum Faulenzen. Den Gesichtern nach zu urteilen hat es aber allen großen Spaß gemacht. Die Gemeinschaft, die Energie und die so gut funktionierende Zusammenarbeit waren etwas ganz Besonderes. Neben der Absicht, sich an der Aktion des Dekanats zu beteiligen, stand dieser Wunsch auch hinter der Aktion: Es sollte eine Gemeinschaftsaktion der Kirchengemeinde sein. Es wäre schön gewesen, wenn sich noch mehr Gemeindemitglieder beteiligt hätten. Vielleicht war das lange Wochenende unglücklich gewählt, hatten doch sicher viele den Feiertag am Montag gerne für Kurzurlaube genutzt.

Denen, die dabei waren sei ein ganz herzliches Dankschön gesagt für die Mithilfe, für das Engagement, für die Zurverfügungstellung von Presse und Hofraum. Danke sagen wir auch der Stadt Hersbruck für die Genehmigung, die Äpfel auf dem Altensittenbacher Anger ernten zu dürfen. Ein weiterer Dank gilt denen, die uns bereits geerntete Äpfel gebracht haben.

Der Apfelsaft kann im Pfarramt zu den üblichen Öffnungszeiten für 7,50 Euro pro Pack erworben werden.
Apfelsaftaktion

Landkreislauf 2016

Am 23. Juli fand der diesjährige Landkreislauf statt und die Kirchengemeinde Altensittenbach war wieder mal stark vertreten. 90 Sportlerinnen und Sportler traten an, die Kirchengemeinde  war damit die teilnehmerstärkste Organisation.  Von den 10 Etappen zwischen Altdorf und Feucht waren fünf auch für Walking-Mannschaften ausgewiesen. Altensittenbach stellte insgsamt 6 Laufmannschaften und 6 Walkingmannschaften.

Pfarrer Gerhard Metzger durfte am Ende bei der Siegerehrung im Festzelt auf der Feuchter Kirchweih einige Pokale von Landrat Armin Kroder in Empfang nehmen. Die Mannschaft NW 1 hat die Mannschaftswertung beim Nordic Walking für gemischte Mannschaften gewonnen.
Pfarrer Gerhard Metzger und Libor Machata waren auf je einer Nordic Walking Strecke die ersten im Ziel.
Die kleine Eva Wild war mit ihren fünf Jahren die jüngste Teilnehmerin und nahm stolz und mutig ihre Auszeichnung entgegen. Judith Weisensee hat die 7. Etappe bei den Damenmannschaften gewonnen. Eine der Nordic Walking Mannschaften durfte die süße kleine blaue Schnecke mit nach Hause nehmen und freut sich auf das Stadtwurstessen mit dem Landrat.
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Alt und jung Siegerehrung_1

Feiert Jesus! Fest

Ein volles Haus hatten wir in unserer Thomaskirche zum Feiert Jesus! Fest am 20. Februar. Etwas getragener war es dieses Mal. Die Feiert-Jesus-Fest Band nutzte heuer die Passionszeit für ihr Mitsing-Konzert. Der Kerngedanken des Psalm 22  -von Gott verlassen und dennoch gehört- zog sich wie ein roter Faden durch den Abend. „Mein Gott, warum hast du mich verlassen“, der Psalm wird König David zugeschrieben, ist aber gleichzeitig auch als Prophezeiung der Passion Christi zu sehen.Feiert Jesus Fest 2016 Christus, der Gott sein Leid klagt und am Ende gerettet wird. Klagelieder mit sehr viel Tiefgang gingen den Besuchern sichtlich unter die Haut. Genauso wie der Psalm von der Errettung erzählt, wurden auch die Lieder der Band immer fröhlicher und waren voller Dank. „Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt….“ Eine Botschaft, die hoffen lässt und in die Passionszeit mitgenommen werden darf.

Feiert Jesus! Fest am Samstag, 20. Februar, 19 Uhr

Feiert Jesus FestEin wenig getragener wird es dieses Mal sein. Die Feiert-Jesus-Fest Band nutzt heuer die Passionszeit für ihr Mitsing-Konzert. Lobpreislieder mit sehr viel Tiefgang gibt es am 20. Februar um 19 Uhr in der Thomaskirche in Altensittenbach. Gemeinsam Gott loben mit mittelalterlichen Chorälen, Taizé-Liedern und moderner Lobpreis-Musik ist das Thema des Abends. Der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften der Region Hersbruck betont, dass es eine offene Veranstaltung für alle Liebhaber christlicher Lobpreismusik ist und lädt herzlich dazu ein.

Vaterunser – ein beinahe alltägliches Gespräch

„Vaterunser – ein beinahe alltägliches Gespräch“ ist ein Kurs über fünf Abende, den die Kirchengemeinde Altensittenbach im Rahmen von „Stufen des Lebens“ anbietet.
An den Kursabenden soll das altbekannte Gebet wieder ins Gespräch gebracht werden. Meist wird es, einmal auswendig gelernt, nur noch routinemäßig gesprochen.

Der Kurs ist kostenlos und umfasst vier Einheiten und einen Festabend an folgenden Tagen:
18.01. – 25.01. – 01.02. – 15.02. – 22.02.2016 jeweils um 19.30 Uhr

Anmeldung s. Flyer

Kursleitung:
Peter Höfler, Sabine Stein, Christl Schäfer-Geiger

Stufen des Lebens          Flyer Vaterunser

Stiftungsgottesdienst

Königskinder hatten sich versammelt, am 29. November zum Stiftungs-Festgottesdienst. So hat es zumindest Dekan Dr. Werner Thiessen gesehen in seiner bedeutungsvollen Predigt, in der er sich auf die Suche nach dem wahren König machte. In der Tat gäbe es mitunter viele weltliche Könige, „von Gottes Gnaden“, politische und selbst ernannte. Aber nur in Jesus Christus würden wir den finden, der uns als Königskinder annimmt. Frei von jeglichem prunkvollen Auftreten sei er demütig auf einem Esel in Jerusalem eingezogen. Demut stände überhaupt so manchem selbsternannten König gut zu Gesicht. In bilderreicher Sprache fragte sich der Prediger, was sich wohl der Esel dabei gedacht hatte und was wir diesem für eine Bedeutung zukommen lassen sollten. Würden wir doch jemandem, der sich tollpatschig oder dumm anstelle, gerne einen „Esel“ nennen. Vielleicht sei diese Titulierung durchaus aber auch als Ehre anzuerkennen. Wem würde das mehr zustehen, als dem, der den König getragen hat.

Die Stiftung St. Thomas hatte Grund zu feiern. Ist sie doch seit dem 1.8.2014 selbstständig und damit eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Viele Gruppen aus der Gemeinde haben sich an der –vor allem- musikalischen Ausgestaltung beteiligt. Jugendgruppe, Singteam, Posaunenchor und Alwin Adelmann sorgten für einen kurzweiligen Verlauf. Erster Bürgermeister Robert Ilg als Vertreter der Stadt Hersbruck und Friedrich Rösner von der Landessynode sprachen Grußworte. Peter Uschalt als 2. Vorsitzender der Stiftung berichtete über die Entstehung der Stiftung.

Hauskreiswanderung

TDG - Ossinger Huette. Koenigstein, Amberg-Sulzbach, Ossinger Breitenstein Wanderung Hauskreise Altensitenbach, 16.05.2015 ; [© Thomas Geiger / TANDEM, P e g n i t z s t r. 30, D-91217 H e r s b r u c k , Tel.: +49-9151-824959 + +49-171-5149047 - V e r o e f f e n t li c h u n g n u r mi t H o n o r a r n a c h M F M , B e l e g u n d N a m e n s n e n n u n g ! C o p y r i g h t n u r f u e r J o u r n a l i s t i s c h e Z w e c k e, K e i n e P e r s o e n l i c h k e i t s r e c h t e v o r h a n d e n ! F r e i g a b e f u e r J o u r n a l i s t i s c h e V e r o e f f e n t l . e r t e i l t ! B a n k v e r b i n d u n g : P o s t b a n k M u e n c h e n - K o n t o 218530800 - BLZ 70010080]Samstagmorgen – Treffpunkt Ortsausgang Altensittenbach

Bei herrlichem Sonnenschein mit insgesamt 46 Teilnehmern, davon 27 Kinder, fuhren wir im Auto-Konvoi Richtung Oberpfalz, über Königstein nach Breitenstein.
Von hier aus wanderten wir bei ausgelassener Stimmung und munteren Gesprächen durch Wälder, an wunderschön bunt blühenden Frühlingswiesen und einer Herde Kühe vorbei, zum Ossinger. Der Ossinger ist mit 651 m ü. NN der höchste Berg in der Hersbrucker Alb.
Nach ein paar letzten Höhenmetern, die wir überwinden mussten, kamen wir an der bewirteten Hütte auf dem Ossinger an. Hier ließen wir uns die Brotzeit schmecken.
Manche stiegen auf den 32 m hohen Ossinger Turm und hatten so einen Überblick über die wunderschöne Landschaft der Fränkischen Alb.
Am späten Nachmittag kamen wir wieder in Breitenstein an.

Eine vertraute Gemeinschaft, unbeschwerte Kinder, Fröhlichkeit und Lachen in aufblühender Natur machten den Tag zu etwas Besonderem.
(Monika Dorn)