Archiv der Kategorie: Allgemein

Der Pegnitz entlang

Auch in diesem Jahr nahmen wir mit insgesamt 100 Sportlerinnen und Sportler am Landkreislauf teil. Er ging von Heldmannsberg über Alfeld, Waller, Schupf und Förrenbach der Pegnitz entlang bis zum Zielort Velden. Insgesamt waren wie im vergangenen Jahr 30 dabei, die 12 Jahre und jünger waren. Ben Smetana gehört dazu. Auf dem Bild zu sehen ist auch Alexander Wild, der den 5. Platz auf der 3. Etappe von Waller nach Schupf belegte. Gemeinsam mit Joshua Odefey (4. Platz bei der Etappe von Schupf nach Förrenbach) gehörte er so zu den besten Läufern.

Mitten im Juni musste der ein oder andere gegen die schwülen Temperaturen kämpfen, aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht. Auch wenn das Motto: „Dabei sein ist alles“ uns prägt, freuen wir uns doch über insgesamt 9 Pokale, die die Mannschaft gewonnen hat. Pfarrer Gerhard Metzger konnte den Ehrenpokal von Landrat Armin Kroder für die stärkste Gruppe entgegennehmen. Die Mannschaft Nordic-Walking 1 (gemischte Mannschaft) gewann zum dritten mal hintereinander und die Mannschaft Nordic-Walking/Frauenpower wurde wie im letzten Jahr nur knapp von Reichenschwand geschlagen und belegte den zweiten Platz.

 

Es gab für uns insgesamt drei Streckensiege. Alle wurden Von Teilnehmern der Mannschaft NW 1 gewonnen: Lukas Kalb, Sven Holstein und Gerhard Metzger.

Frida Reichel war mit 6 Jahren die jüngste Teilnehmerin und erhielt dafür einen Ehrenpries. Auf dem Bild ist ihre Freude deutlich zu erkennen. Ebenfalls auf dem Bild ist Lukas Kalb kurz vor dem Ziel in Schupf zu sehen. Er hat in diesem Jahr eine enorme Entwicklung gezeigt und wurde dafür mit der Berufung in das Nordic-Walking Team Bayern bei der Deutschen Meisterschaft belohnt.

 

Wie im letzten Jahr konnten gleich zwei Mannschaften die kleine Schnecke entgegennehmen und dürfen mit Landrat Armin Kroder zum Essen gehen. Einmal ist das die Laufmannschaft III und zum anderen die Nordic-Walking Mannschaft 5. Ebenfalls auf dem Bild zu sehen ist Walter Rollbühler. Schon zum sechsten Mal hat er den Weg von Alerheim (die frühere Gemeinde von Pfarrer Gerhard Metzger) in die Hersbrucker Schweiz genommen um bei diesem Event dabei zu sein.

Gedankt wird besonders unserer Sportbeauftragten, Andrea Glockner für das Mitorganisieren der einzelnen Mannschaften. Gedankt wird Rektorin  Ruth Schneider  von der Grundschule Hersbruck. Sie hat die AG „Lauftreff für Kinder“ ermöglicht, die von Friedrich Biegel kompetent geleitet wurde. So konnten viele junge Kinder aus der Grundschule zu solchen längeren Strecken herangeführt werden und viele haben beim Landkreislauf mitgemacht.

Gedankt wird der Stadt Hersbruck, insbesondere Frau Meister, dass wieder eine Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit möglich war. Der Leiter dieser Arbeit, Dietmar Dietz hat sich stark engagiert und so etliche Jugendliche zum Laufen motiviert.

Warum feiern wir Pfingsten?

Dass die Pfingstfeiertage gefühlt schon lange an uns vorübergezogen sind, hielt uns nicht ab im Vitamin CTeeniegottesdienst gemeinsam dem großen Kirchenfest auf die Spur zu gehen. Aufhänger war ein Interview Trailer. Menschen wurden befragt: „Warum feiern wir Pfingsten?

Viktor Ambrusits stieg voll in das Thema ein und erklärte einfach und eindrucksvoll, was damals Ausklang fand der warme Sommerabend mit einem gemeinsamen Snack, Unterhaltung und Musik im Jugendhaus.

Auf den Spuren der Vorfahren

Nachfahren von Johann Konrad Rösel waren wieder einmal aus Brasilien weit gereist, um den Heimatort und die Landschaft ihres berühmten Vorfahren aus Oberkrumbach zu erkunden. Dieser war 1898 als vierter bayrischer Pfarrer von Neuendettelsau nach  Brasilien ausgesandt worden, um die dortigen ausgewanderten fränkischen Lutheraner zu betreuen. Genau 100 Jahre später wurde diesem Jubiläum in Oberkrumbach aufgrund einer Initiative des damaligen Bürgermeisters Peter Stief gedacht. Genau 20 Jahre nach diesem Fest kamen die Enkelin Elfriede Tonn und zum ersten Mal die Urenkelin Aurea Tonn nach Oberkrumbach und waren sichtlich bewegt, das Geburtshaus in unserem kleinen Dorf zu sehen und mit Menschen zusammenzukommen. Eine ganze Woche hatten Marlene und Hans Loos aus Großmeinfeld liebevoll organisiert, um den Gästen die Fränkische und Hersbrucker Schweiz zu zeigen. Im Gottesdienst in der Margaretenkirche erzählte eine sichtlich bewegte Aurea Tonn von der Freude, im Heimatort ihres Urgroßvaters zu sein. Am Ende trafen sich lebende Verwandte im Feuerwehrhaus von Großmeinfeld zu einem Begegnungsnachmittag bei Kaffee, Kuchen und leckeren Abendessen.

Voller Bilder und Erinnerungen traten die beiden Brasilianerinnen ihren Heimatweg an. Leider ist der Weg nach Brasilien doch sehr weit und Begegnungen im kürzeren Abstand sind kaum möglich.

Grenzen erfahren

Raus aus dem Alltag und zusammen in die Fränkische Schweiz – auf die Jugendfreizeit 2018! Dieses Event ließen sich einige Jugendliche nicht entgehen! Das Wetter versetzte uns blitzschnell in Urlaubsstimmung, die optimal unterstützt wurde von den Räumlichkeiten mit toller Terrasse und genialem Außengelände. Die Möglichkeiten schienen unbegrenzt! Perfekt für die ausgewählte Headline der Freizeit: „Grenzen“!

Für uns alle ein ausgesprochen vielschichtiges und persönliches Thema. Spannend die Überlegung wie eine Gesellschaft ohne Regeln aussehen würde bzw. welche Gesetze wir uns dann doch wünschen würden, um gemeinsames Leben gestalten zu können. Den Blick auf die uralten Regeln der Bibel haben wir gewagt. Nachgespürt in einzelnen Gebote-Stationen, welche Bedeutung sie für uns haben und wie wir sie empfinden.

Da im Grunde unser Leben permanent mit persönlichen Grenzerfahrungen zu tun hat, war es ein Leichtes, beim Lagerfeuer, Geländespiel, Foto-Safari, Beautyabend, Body-Workout, Wandern, Chillen etc. Grenzen wahrzunehmen und immer mal wieder aus verschiedenen Blickwinkeln darüber zu reflektieren und zu philosophieren.

Erprobt und bewährt starteten wir wieder das Projekt „Selbstversorger“, sprich gemeinsames Kochen und Küchenarbeit wurde im Team erlebt. Als Überraschungsessen gab es !

Die Jugendfreizeiten zählen zu den Highlights des Jares. Diese Freizeit 2018 hat es zweifelsohne dank den guten Begegnungen, Erlebnissen und dem Fun-Faktor wieder in einen höheren Rank geschafft.

Von Traurigkeit zur Freude

Zum vierten Mal feierten wir ein Tauferinnerungsfest. Insgesamt 3 Konfirmanden/-innen beteiligten sich an diesem Gottesdienst im Rahmen ihres Gemeindepraktikums. Die beiden erwachsenen Mitarbeiterinnen Andrea Glockner und Franziska Sperber gaben Impulse zu diesem besonderen Gottesdienst. Alle Teilnehmer des Gottesdienstes erhielten eine Klappkarte mit 3 Bildern aus der Ostergeschichte des Lukas, bei der zwei Jünger von Jesus traurig auf dem Weg zu Ihrem Heimatort waren. Ein Unbekannter gesellte sich zu ihnen und erklärte ihnen, warum Jesus sterben musste. Beim Brotbrechen im Haus erkannten die beiden Jünger Jesus, der von ihren Augen entwich. Sie gingen voller Freude nach Jerusalem zurück und erzählten ihr Erlebnis. Diese Geschichte ist ein sehr gutes Beispiel für die Gegenwart von Jesus in unserem eigenen Leben. Wir sehen Jesus nicht, aber er ist mitten unter uns.

Die Taufkerze symbolisiert das mit ihrem Licht. Jedes Kind konnte im Laufe des Gottesdienstes seine eigene Taufkerze an der Osterkerze entzünden und einen Segen sich zusprechen lassen. Dabei wurde ein Kreuz mit Wasser auf die Stirn gezeichnet mit den Worten: „Gott spricht zu Dir. Ich habe dich lieb“. Die Feier wurde musikalisch ausgestaltet von einer „Kinderband“ unter Leitung von Christoph und Regina Utz.

Wir pflanzen einen Apfelbaum!

An ihre Einsegnung werden sich die diesjährigen Konfirmanden noch lange erinnern. Und zwar am Mehrgenerationenspielplatz im Wohngebiet Hirtenbühl. Dort haben sie gemeinsam einen Baum gepflanzt, wie bereits einige ihrer Vorgängerjahrgänge.
Die Entscheidung für den Baum kam von den Konfirmanden selbst. Gemeinsam wollten sie ihn auch einpflanzen. Dazu ging der Spaten um und jeder hatte die Schaufel einmal in der Hand. Ein bisschen Hilfe von außerhalb gab’s schon dazu. So hatten die Bauhofmitarbeiter den Standort bereits vorbereitet und Gärtnermeister Wolfgang Geiger gab dem Bäumchen noch seinen Schnitt.
Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt beglückwünschte die Konfis zu ihrer Entscheidung und sprach mit Luthers Worten („Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Baum pflanzen“) die Hoffnung aus, dass alle immer wieder mal nach ihrem Bäumchen schauen und dieses viele Äpfel trägt.

Für Pfarrer Metzger ist der Baum etwas, das über das eigene Leben hinausgeht. Wenn er gut wächst, dann wird er viele Jahre dort stehen und Früchte tragen. Er weist über das eigene Leben hinaus. Er erzählte den Jugendlichen, dass es mit dem Glauben an Gott genau so sei. Dieser weise auch über das Leben hinaus. Ein Leben mit Jesus öffne die Tür in die Ewigkeit.

Der Baum wird jetzt vom Hersbrucker Bauhof noch eine Stütze bekommen, bis er gut angewachsen ist. Dafür sagen die Konfis Dankeschön.
Damit die Erinnerung an die Konfirmandenzeit wach bleibt, lässt die Kirchengemeinde ein Schild mit den Namen der Konfirmanden anbringen. Die Vorrichtung zur Befestigung wird von Herrn Emil Raab gestiftet. Auch dafür sagen die Konfis herzlichen Dank.
Wer so viele helfende Hände und Mitdenker hat, kann sich sehr glücklich schätzen.

 

 

 

Gutes tun und darüber reden

Margareta Konrad war gebürtige Altensittenbacherin und hat ihre gesamte Kinder- und Jugendzeit hier verbracht. Vor 60 Jahren ist sie nach Nürnberg gezogen und ist dort vor ein paar Wochen im Alter von 94 Jahren gestorben. Zu ihrer alten Heimat hat sie aber nie ganz den Kontakt verloren, hat immer das Grab ihrer Eltern besucht und sich um die Pflege gekümmert. Bei den Jubelkonfirmationen war sie eine treue Besucherin. Ihren Wunsch nach einer Bestattung auf dem Friedhof in Altensittenbach konnten wir ihr deshalb erfüllen. Frau Ingeborg Fröhlich-Konrad hat sich im Alter liebevoll um sie gekümmert und die Bestattung organisiert. Aus Dank wurde im Rahmen der Beerdigung eine Spendenaktion für unsere Stiftung „St. Thomas“ durchgeführt.

Jetzt konnte Pfr. Gerhard Metzger ihr die Spendenurkunde verbunden mit einem Dank überreichen. Wer eine ähnliche Aktion durchführen möchte, kann sich gerne im Pfarramt melden und alle dazu nötigen Informationen erhalten.

Macht

„Gib einem Menschen Macht und du erkennst seinen wahren Charakter“. Ob dieses geläufige Sprichwort stimmt, hinterfragte Barbara Weider kritisch im Vitamin C-Gottesdienst im April. Machtbeziehungen gibt es überall, und sie gehören in unser soziales Gefüge. Das Machtstreben ist uns quasi in die Wiege gelegt. Aber wie gehen Menschen mit Macht um, welche Erfahrungen positiv wie negativ gibt es, was bedeutet eigentlich allmächtig? Das Thema bot viel interessanten Stoff zum Diskutieren und Nachdenken.

Am Ende des Abends konnte umgehend praktisch ausprobiert werden, dass Macht nicht nur auf Beziehungen zu beschränken ist. Das belegte die „mächtige“ Torte, die es am Ende des Gottesdienstes gab!

Die Osternacht

Immerhin, es lag kein Schnee wie vor genau 10 Jahren. Aber der Ostermorgen war kalt und weil Ostern dieses Jahr so früh war, noch stockfinster. 50 Gottesdienstbesucher hatten sich eingefunden, um sich mit dem Gottesdienst auf Ostern einzustimmen. Ein großes Team mit zwei Präparandinnen hatte ihn vorbereitet und half beim Ablauf mit. Schon der Kanon aus Taizé „Bleibet hier und wachet mit mir“, die Bitte Jesu an seine Jünger, versetzte die Teilnehmer in eine sehr emotionale Stimmung – das Warten auf den Morgen.
Hineingetragen in die völlig dunkle Kirche, erhellte die Osterkerze dann den Raum auf beachtliche Weise. Eine einzige Kerze kann in der Dunkelheit unglaublich viel Licht geben. Auf den Leuchter gestellt symbolisiert die Osterkerze den erhabenen Christus als Sieger über den Tod. Die weiße Farbe der Kerze steht für die Hoffnung und das neue Leben.

Nach der Tauferinnerung folgt in der Thomaskirche ein ganz besonderer Moment. Augenscheinlich verwandelt sich der triste, glanzlose Altar in einen geschmückten, hellen und freundlichen Gabentisch. Pfarrer Metzger wechselt vom schwarzen auf den weißen Talar. Spätestens dann ist bei jedem Gottesdienstbesucher die Botschaft angekommen, dass es „hell“ wird. Wie in Römer 6, 6 beschrieben ist, sind wir Teil der Leidensgeschichte Christi geworden, aber auch Teil der Auferstehung. Und damit beginnt eine neue Zeit.
Nach der Feier des Hl. Abendmahles zogen alle um die Thomaskirche und die Osterfahne wurde gehisst mit dem Lied: „Er ist Herr“.
Als  Erinnerung haben die Besucher von den beiden Präparandinnen eine Osterglocke, gespendet vom örtlichen Blumengeschäft, überreicht bekommen. Mit dem Zuspruch „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja“ durfte jeder in den beginnenden Ostermorgen gehen.

Eine verrückte Zeitreise nach Israel

Auch in diesem Jahr fand wieder eine Kinderfreizeit in Obertrubach statt. Diesmal machten sich 15 Kinder und 5 Betreuer auf, um eine verrückte Zeitreise nach Israel zu unternehmen. Mit Spielen, Tänze lernen und Basteleien versuchten wir den Kindern die israelitischen Feste Purimfest, Pessachfest und Laubhüttenfest, näher zu bringen. Sie erfuhren auch den Zusammenhang zu unserem christlichen Glauben. Besonders viel Spaß machte ihnen das Laubhüttenbauen im Wald. Beim Matzen backen stellten wir fest, dass diese viel besser schmecken als die gekauften. Aber auch eine Fackelwanderung und freie Zeit für die Kinder kam nicht zu kurz.

Zum Abschluss stand dann, mit den Eltern zusammen, ein Besuch in der Synagoge im Ermreuth auf dem Programm. Hier bekamen wir noch einmal viele Informationen über die Symbole und Riten im jüdischen Glauben. Die Kinder durften dann auch den Thoraschrein aufschließen und Kippas ausprobieren.