Ohne Spalt keinen Luther?

Der diesjährige Herbstausflug des Seniorenkreises am 5. Oktober führte uns nach Spalt. 41 Personen nahmen daran til. Der Anlass war das „Lutherjahr“. In der Stadt Spalt wurde einer der wichtigesten Männer der Reformation geboren: Georg Burkhardt. Er nannte sich später „Spalatinus“ (der kleine Mann aus Spalt). Pfr. Metzger nahm das Lutherjahr zum Anlass, Näheres über Spalatin zu erfahren und organisierte diesen Ausflug. Nach Begrüßung, Lesen der Losung, eines Reisesegens und dem Kanon „Vom Aufgang der Sonne“ konnte die Fahrt beginnen. In Spalt angekommen, wurden wir von zwei Fremdenführern begrüßt. In zwei Gruppen ging es zur Stadtführung. Zuerst wurde das Denkmal von Spalatin bewundert. Danach erfuhren wir, dass Spalatin der engste Vertraute des sächsischen Kurfürsten Friedrich der Weiße war. Außerdem hatte er eine lebenslange, herzliche Freundschaft mit Martin Luther. Er gehörte zur Schaltstelle der Reformation. Spalatin wurde schon vor dem Thesenanschlag in Wittenberg von seinem Freund Martin Luther in die geplante Aktion eingeweiht. Der Stadtführer meinte: „Ohne Spalatin wäre Luther unbekannt geblieben und ohne Luther würde Spalatin unbekannt geblieben“.

Nach der Stadtführung durch die engen Gässchen in Spalt und den beiden Stadtkirchen St. Emmeran und Nikolauskirche, ging es zum Mittagessen in die Pflugsmühle.

Am Nachmittag besuchten wir die Kirche in Dürrenmungenau. Pfr. Tobias Brendel begrüßte unsere Gruppe sehr herzlich und hielt anschließend eine Andacht.  Danach gab es noch einige Erklärungen zum Gotteshaus und den Glocken. Mit einem flüssigen Tropfen aus unserer Heimat (dem Hopfentropf), wurde ihm für seine Bemühungen herzlich gedankt.

Neben der Kirche befindet sich das Wasserschloss der Familie Körner. Nach einer Einführung über die Geschichte des Schlosses, gab es anschließend noch eine Besichtigung des Schlossparks, geführt von Herrn Körner und seiner Mutter. Herr Körner bekam ebenfalss den Hersbrucker Hopfentropf als Dank für seine Ausführungen.

Dann ging es wieder zum Kaffeetrinken in die Pflugsmühle. Wir bestiegen anschließend den Bus in Richtung Heimat. Mit dem Lied „Kein schöner Lad in dieser Zeit“ und einem Dank an Fahrer „Hans“ von der Fa. Tölk für seine gute und rücksichtsvolle Fahrweise kamen wir wohlbehalten in Altensittenbach an. Der Wetterbericht hatte für diesen Tag Regenschauer und starken WInd vorausgesagt Wir aber hatten am Vormittag strahlend blauen Himmel und Sonnenschein. Erst am Nachmittag kamen die Windböen mit Regen.

 

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