Archiv des Autors: Christl Schäfer-Geiger

Pfingsten & Vitamin C Open Air am Jugendhaus

Pfingsten, ein Highlightfest bei uns Christen. Oder doch nicht? Bei Umfragen stellt man immer wieder fest, dass vielen der Grund dieser Feiertage nicht ganz geläufig ist. Das mit Weihnachten ist klar, Ostern geht noch, aber Pfingsten…?

Um das drittgrößte Fest der Christen mehr zu beleuchten und nahbarer werden zu lassen, drehte sich die Predigt von Viktor Ambrusits erstmal um die Basisfakten von Pfingsten. Doch bevor er auf das wieso, weshalb, warum und „Was hat das überhaupt mit mir zu tun?“ einging, lockerten wir den Open-Air Vitamin C Gottesdienst, in abendlicher Sommerstimmung, erstmal mit einer Wahrnehmungsübung aus dem Improtheater auf. Aufmerksam und interessiert ließen sich anschließend die Jugendlichen von dem Thema mitnehmen. Spannend wurde es auch nochmal, als wir auf die verschiedenen Sprachen in der Pfingstgeschichte gekommen sind, welche die perfekte Bridge von Pfingsten auf die 5 Sprachen der Liebe von Champbell lieferte:

  1. Worte der Anerkennung
  2. Geschenke
  3. Unterstützung
  4. Gemeinsame Zeit
  5. Physische Berührung

Jeder Mensch drückt seine Gefühle je nach Prägung und Erfahrung aus. Die eigene Art, Sympathie zu zeigen, kommt aber nicht immer so beim anderen an. Manchmal oder vielleicht ziemlich oft führt das ungewollt zu Missverständnissen und Konflikten, da jeder seine eigene Sprache besitzt. Da hilft es, sich erstmal selbst auf die Spur zu kommen und mal zu checken, welche Sprache jeder selber spricht. Deshalb fügte Viktor Ambrusits eine praktische Einheit in seine Predigt ein, in der jeder die Möglichkeit bekam, sich über seine „Sprache der Liebe“ Gedanken zu machen und diese anonym auf einen Zettel aufzuschreiben. Anschließend stellt er ein Ranking auf, ob eine Sprache am häufigsten vorkam. Und siehe da – auch in unserem kleinen Experiment waren alle Sprachen ausgewogen vertreten!

Fazit: Ruhig sich mal Zeit nehmen und checken, wie der Nächste und man selbst tickt – damit Kommunikation und Verständigung besser klappen. Vielleicht ein gar nicht so schlechter Tipp zum Best-Of Gebot: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!
(Barbara Weider)

Time out auf dem Deckersberg!

Nach der Schafskälte Anfang Mai haben wir glücklicherweise für unsere Jugendfreizeit auf der Edelweißhütte das erste sonnige und warme Wochenende erwischt. Somit waren super Bedingungen für unsere Geländespiele „Capture the flag“ in verschiedenen Variationen gewährleistet!

Die Schlacht um die Flaggen querfeldein durch Wald und Feld war durch Entschlossenheit und Schnelligkeit gekennzeichnet. Die eigene Frustrationstoleranz zu erleben und gegebenenfalls zu erweitern war eine weitere Challenge die das Geländespiel jedem Spieler automatisch abverlangte. Die dann ruhigere experimentelle und individuelle T-Shirt Gestaltung mit Spraydosen konnte unter freien Himmel entspannt verwirklicht werden.


Sogar das Lagerfeuer mit Stockbrot und gefühlten Unmengen von Marshmallows war dank dieser Wetterlage gesichert und bescherte uns einen ausgelassenen Abend.

Rund um die Aktionen kam das inhaltliche auch nicht zu kurz. Die Lifeline von König David aus dem 1. Buch Samuel verschaffte uns komplexe Fragestellungen zu den Themen Berufung, Freundschaft, Vergebung, Psalmen bzw. Lobpreis. Dazu gab es beispielsweise verschiedene Diskussionsrunden und Stationen im ganzen Haus, worauf die Teilnehmer die Möglichkeit hatten ihre Meinung zu posten und zu debattieren.

Wichtiger Punkt ist generell das Thema Essen auf Freizeiten! Deshalb entschieden wir uns diesmal wieder als Selbstversorger mit voll beladenem Bus auf die Edelweißhütte zu fahren. Der Effekt blieb nicht aus, denn wir konnten eine familiäre Atmosphäre genießen, Mitternachtsessen und spontanes Backen waren kein Problem und die gemeinsame Essensvorbereitung bzw. Spülarbeiten ließen Raum für wertvolle Küchengespräche. Denn in der Küche kommt man oft auf die besten Themen! Sprich wir haben die Gemeinschaft gefeiert und es uns an diesem Wochenende einfach richtig schön gemacht!
(Barbara Weider)

Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet

Gründonnerstag, 21 Uhr: Anzünden des Osterfeuers – das war der offizielle Start der Osterwache 2019. Viele Jugendliche waren gekommen, um unter dem Motto „Dunkle Stunden“ diese lange und besondere Nacht gemeinsam zu erleben.

Als Einstieg tauschten wir uns kurz in verschiedenen Kleingruppen aus, um anschließend gemeinsam zu sammeln, mit welchen eigenen Strategien wir durch harte Zeiten wie beispielsweise Streit, Verlust oder Ängste gehen. Gemeinsam feierten wir das Abendmahl bevor wir im Anschluss den heißersehnten Mitternachtsimbiss endlich genießen konnten, denn der Duft des ungarischen Gulasches stellte unsere Geduld extrem auf die Probe…

Nach dem leckeren Essen, gab es zu jeder vollen Stunde an verschiedenen Orten einen Impuls zu den bekannten Kreuzigungsstationen wie Verrat, Gefangenschaft, Verurteilung, Tod. Dabei haben wir versucht, diese Stationen die Jesus erlebt hat, auf die Herausforderungen und Wahrnehmung unseres alltäglichen Lebens zu übertragen und zu verbinden. Räume geschaffen nachzuspüren wie sich diese Themen in unserem Leben anfühlen.

Dazwischen gab es reichlich Zeit für Gespräche, Musik und kreative Möglichkeiten zum Gestalten seiner eigenen Osterkerze für den Ostersonntag! Einige Jugendliche nutzten zwischen den einzelnen Stationen die Zeit, um einen „Brettle-Nacht-Marathon“ aufzustellen, der bis in die Morgenstunden ging!

Zum Ende dieser nachhaltigen Nacht spazierten noch fast 30 Jugendliche zum Vogelgezwitscher auf die „Trie“ in der Hoffnung, den Sonnenaufgang über dem Michelsberg zu erleben. Auch wenn nur die ganz Harten in den vollen Genuss dieses Erlebnisses kamen, bleibt uns dieser Abschluss aufgrund der Kälte aber auch wegen der besonderen Stimmung des Morgens denkwürdig in Erinnerung!!!

Kirchenkaffee

In Zukunft gibt es wieder einen Kirchenkaffee nach dem sonntäglichen Gottesdienst. Einmal im Monat möchte der „Ausschuss für besondere Veranstaltungen“ dies anbieten.
Der erste Versuch war gleich ein Volltreffer. Am 7. April versammelten sich bei herrlichem Wetter die Gottesdienstbesucher an Stehtischen direkt vor der Kirche. Kaffee, kalte Getränke und Kuchen verlockten zu bleiben, sich von der Sonne bescheinen und auf ein Gespräch mit Bekannten und Unbekannten einzulassen. Auf jeden Fall gab es über eine Stunde lang rege Unterhaltung, Plaudern und Lachen im Kirchhof.

Der Wunsch oder die Idee nach langer Zeit mal wieder einen Kirchenkaffee anzubieten, kam bei der letzten Gemeindeversammlung auf. Für diese Veranstaltung und für weitere „besondere“ hat sich danach ein Ausschuss mit Mitarbeitern gebildet, die das gerne ermöglichen möchten.

Wer trinkt nicht gerne eine Tasse Kaffee und kommt darüber mit anderen ins Gespräch über „Gott und die Welt“. Der erste Kirchenkaffee hatte es jedenfalls in sich, sowohl das Getränk als auch die Gemeinschaft. Weitere dürfen folgen!

Versuchung!

In der Passionszeit trafen sich viele Jugendliche, um gemeinsam den Vitamin C Gottesdienst im Jugendhaus zu erleben.

Zum Start der Predigt zitierte Alex Krause einen in diesen Tagen bestimmt oft gesagten Satz: „Ich faste!“
Gerade beim Fasten fällt uns eine typische Begleiterscheinung unseres Lebens sehr deutlich auf: die Versuchung!

Keiner ist davon gefeit und sie ist schon sehr alt. Die Bibel erwähnt die erste Versuchung bereits im Paradies bei Adam und Eva. Mit Sicherheit kann jeder Mensch von witzigen oder aber auch negativen Versuchungen aus seinem eigenen Leben erzählen. Alex Krause ging dazu in seiner Predigt auf die entsprechenden biblischen Geschichten ein und schaffte es das Thema Versuchung mit unsrem heutigen Leben zu verknüpfen.

Entscheidungen

Der rote Faden „Entscheidungen“ zog sich durch den Februar Vitamin C Gottesdienst für junge Leute. Angefangen mit einem passenden Poetry Slam bis hinüber zur  Predigt zeigte Viktor Ambrusits die verschiedenen Seiten von getroffenen Entscheidungen, die beispielsweise mächtig, schwierig, scheidend, gewinnend, entbehrend, erneuernd uvm. sein können.

Anhand der biblischen Person Josua schaffte der Jugendreferent es deutlich zu machen, welche Konsequenzen Entscheidungen haben.

Der ganze Abend war durchzogen von viel Musik und guter Gemeinschaft. Eine schöne gemeinsame Zeit war das Resümee am Ende des Abends.

Jugendfreizeit 2019

Eine beachtliche große Gruppe aus jungen Leuten verbrachte gemeinsam das erste Februarwochenende im herrlich verschneiten Grafenbuch.

Thematisch ging es rund um die Frage: Redet Gott noch heute?
Die Gruppe nutzte die guten räumlichen Möglichkeiten für große Gemeinschaftstreffen in Grafenbuch zum Themenaustausch und zum Spiel. Auch die regelmäßigen Kleingruppen boten eine gute Basis, um ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. Die bilderbuchhaften Schneeverhältnisse spielten den Freizeitteilnehmern in die Hände! Die Chance wurde genutzt, um Teamfähigkeit, Kreativität und Ausdauer bei der Challenge „Iglu Bau“ zu erleben. Das Resultat war beeindruckend nicht nur vom Fun-Faktor, denn es kommt nicht oft im Leben vor, gemeinsam ein richtiges mannshohes Iglu zu bauen, das auch noch standhält!

Ein besonderes Highlight und Erlebnis war das erste gemeinsame Abendmahl und der Lobpreis am Sonntagmorgen.

Im Ergebnis positiv– auch ohne „4G“, Grafenbuch ist von der digitalen Welt abgeschnitten 😉,- erlebten nicht nur die Freizeitteilnehmer sondern auch die Mitarbeiter ein gewinnbringendes und abwechslungsreiches Wochenende mit Herausforderungen, Spaß, Gemeinschaft und Tiefgang.

Der Adventskalender der besonderen Art!

Traditionell drehte sich im Dezember Vitamin C Gottesdienst alles um Weihnachten! Die Band versetzte die Jugendlichen mit ihrem eigens dafür geprobten Repertoire an bekannten Weihnachtsliedern schnell in adventliche Stimmung.

Obgleich zu Anfang die Predigt von Barbara Weider etwas außergewöhnlich mit dem Thema „Festplatten Defragmentierung“ begann, was so viel bedeutet wie die Sortierung der Festplatte bei Verlust der Rechnerleistung, steuerte sie passend mit der Frage „Reboot“ für’s eigene Leben geradewegs wieder auf Weihnachten zu.

Wie praktisch wäre es doch, so einen Prozess via Knopfdruck auch für unser Leben starten zu können. Oft werden gefühlt die verschiedenen Teile unseres Lebens in verschiedene Richtungen gezogen. Besonders an Weihnachten stellt sich der eine oder andere die Frage „lebe ich oder werde ich gelebt“? Das Weihnachtsfest kann helfen das Leben wieder zusammenzuführen und den Blick auf das Wertvolle im eigenen Leben zu richten. Als Sortierhilfe und Gedankenimpulse präsentierte Barbara Weider den „Adventskalender der besonderen Art!“ Mit Plätzchen und guten Gesprächen endete ausgelassen der gemütliche Adventsabend.

Feiert-Jesus-Fest am 25. November in der Thomaskirche

Es gibt wieder ein Feiert-Jesus-Fest, dieses Mal in der Thomaskirche.
Der Lobpreisabend mit vielen Lieder und Gebeten verspricht eine besondere Auszeit zu werden. Veranstalter ist der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften im Raum Hersbruck. Ganz im Zeichen der Ökumene kommen die Mitglieder der Band auch aus verschiedenen Konfessionen, um gemeinsam Musik zu machen.

Mitarbeiterabend und Ehrungen in der Kirchengemeinde

Mitarbeiterabend der Kirchengemeinde Altensittenbach in Kühnhofen – Foto: Thomas Geiger

Immer im November, wenn der Kalender schon sehr dünn geworden ist, lädt die Kirchengemeinde ihre Mitarbeiter ein, um Danke zu sagen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auf der Liste von Pfarrer Gerhard Metzger. Und sie haben vieles im laufenden Jahr geleistet.
Die Kirchengemeinde hat sich mit einer Essenseinladung dafür bedankt. Im Landhotel „GrünerBaum“ in Kühnhofen fand das diesjähirge Mitarbeiteressen statt.

Am Tag zuvor waren die Konfirmanden unterwegs im ganzen Ort und haben Mitarbeiter besucht. Sie kamen und brachten die unterschiedlichsten Fragen mit. Eine davon lautete: „Warum sind Sie Mitarbeiter?“ Bei seiner Begrüßung hat Kirchenvorstand Thomas Geiger die Frage kurz und bündig für sich beantwortet: “Wegen der Gemeinschaft.“
Kirche als Ort von Gemeinschaft. Als Treffpunkt für die Christenfamilie, für Gleichgesinnte, für Andersdenkende, für Junge und für Alte. Sie soll ein Dach für viele bieten. Das ist das große Anliegen der Gemeinde und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen mit an diesem Haus.

Pfarrer Thomas Lichteneber als Gast – Foto: Thomas Geiger

Der diesjährige Gast war Pfarrer Thomas Lichteneber, der gerne mit seiner Frau Angelika bei der Nachbargemeinde vorbeigekommen ist. In einem Vortrag erzählte er von seinem Werdegang, seinen bisherigen Stationen als Pfarrer und von gelebter Ökumene. Sechs Jahre im „Exil“ in Garmisch-Partenkirchen haben ihn eine ganz andere Kirchensituation erleben lassen.
Er berichtet von spirituellen Pilgerwegen, die er dort angeboten hat oder vom Fahrrad-Pilgern, das ihm und seinen Begleitern wunderbar geholfen hat, um ins Gespräch zu kommen.
Als soliden Handwerker begreife er sich in der Stadtkirche. Weg von großen Projekten sei für ihn wichtig, dass alle, die zur Kirchengemeinde gehören, dort auch ihren gesicherten Platz finden. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das geistliche Wort von Dietrich Bonhoeffer spiele für ihn eine große Rolle. Er möchte für die Ökumene und die Allianz das Wort ergreifen und die Vielfalt begrüßen.

Mitarbeiterehrung in der Kirchengemeinde Altensittenbach Foto: Christl Schäfer-Geiger

Am diesem Abend wurden auch langjährige Mitarbeiter für ihre treue Mitarbeit geehrt.
30 Jahre Mitarbeit:

  • Claus Jerina (Posaunenchor)
  • Torsten Kellner (Posaunenchor, Obmann des Posaunenchores)
  • Sonja Böheim (Posaunenchor)
  • Sandra Wolf (Posaunenchor)
  • Marc Wild (Posaunenchor)
  • Martin Wolfermann (Posaunenchor, Kirchenvorstand, Stiftung „St. Thomas“, Bauausschuss)
  • Günther Engelhardt (Hauskreisleiter, EDV im Pfarramt)
  • Anni Loos (Gemeindehelferin, liturgischer Chor)

25 Jahre Mitarbeit:

  • Heidemarie Müller (Ansprechpartnerin der Gemeindehelferinnen, liturgischer Chor)
  • Barbara Weider (Jugendarbeit)

20 Jahre Mitarbeit in der Kirchengemeinde Altensittenbach

  • Frank Hildebrandt (Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Beauftragter für liturgisch Handelnde, Abendmahlshelfer)

10 mal dabei beim Landkreislauf in unserer Mannschaft:

  • Evi Liebel
  • Philipp Glockner
  • Otto Fürsattel

Nicht auf dem Foto dabei sind: Günther Engelhardt, Sandra Wolf, Sonja Böheim, Marc Wild