Archiv des Autors: Christl Schäfer-Geiger

Feiert-Jesus-Fest am 25. November in der Thomaskirche

Es gibt wieder ein Feiert-Jesus-Fest, dieses Mal in der Thomaskirche.
Der Lobpreisabend mit vielen Lieder und Gebeten verspricht eine besondere Auszeit zu werden. Veranstalter ist der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften im Raum Hersbruck. Ganz im Zeichen der Ökumene kommen die Mitglieder der Band auch aus verschiedenen Konfessionen, um gemeinsam Musik zu machen.

Mitarbeiterabend und Ehrungen in der Kirchengemeinde

Mitarbeiterabend der Kirchengemeinde Altensittenbach in Kühnhofen – Foto: Thomas Geiger

Immer im November, wenn der Kalender schon sehr dünn geworden ist, lädt die Kirchengemeinde ihre Mitarbieter ein, um Danke zu sagen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auf der Liste von Pfarrer Gerhard Metzger. Und sie haben vieles in laufenden Jahr geleistet.
Die Kirchengemeinde hat sich mit einer Essenseinladung dafür bedankt. Im Landhotel „GrünerBaum“ in Kühnhofen fand das diesjähirge Mitarbeiteressen statt.

Am Tag zuvor waren die Konfirmaden unterwegs im ganzen Ort und haben Mitarbeiter besucht. Sie kamen und brachten die unterschiedlichsten Fragen mit. Eine davon lautete: „Warum sind Sie Mitarbeiter?“ Bei seiner Begrüßung hat Kirchenvorstand Thomas Geiger die Frage kurz und bündig für sich beantwortet: “Wegen der Gemeinschaft.“
Kirche als Ort von Gemeinschaft. Als Treffpunkt für die Christenfamilie, für Gleichgesinnte, für Andersdenkende, für Junge und für Alte. Sie soll ein Dach für viele bieten. Das ist das große Anliegen der Gemeinde und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen mit an diesem Haus.

Pfarrer Thomas Lichteneber als Gast – Foto: Thomas Geiger

Der diesjährige Gast war Pfarrer Thomas Lichteneber, der gerne mit seiner Frau Angelika bei der Nachbargemeinde vorbeigekommen ist. In einem Vortrag erzählte er von seinem Werdegang, seinen bisherigen Stationen als Pfarrer und von gelebter Ökumene. Sechs Jahre im „Exil“ in Garmisch-Partenkirchen haben ihn eine ganz andere Kirchensituation erleben lassen.
Er berichtet von spirituellen Pilgerwegen, die er dort angeboten hat oder vom Fahrrad-Pilgern, das ihm und seinen Begleitern wunderbar geholfen hat, um ins Gespräch zu kommen.
Als soliden Handwerker begreife er sich in der Stadtkirche. Weg von großen Projekten sei für ihn wichtig, dass alle, die zur Kirchengemeinde gehören, dort auch ihren gesicherten Platz finden. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das geistliche Wort von Dietrich Bonhoeffer spiele für ihn eine große Rolle. Er möchte für die Ökumene und die Allianz das Wort ergreifen und die Vielfalt begrüßen.

Mitarbeiterehrung in der Kirchengemeinde Altensittenbach Foto: Christl Schäfer-Geiger

Am diesem Abend wurden auch langjährige Mitarbeiter für ihre treue Mitarbeit geehrt.
30 Jahre Mitarbeit:

  • Claus Jerina (Posaunenchor)
  • Torsten Kellner (Posaunenchor, Obmann des Posaunenchores)
  • Sonja Böheim (Posaunenchor)
  • Sandra Wolf (Posaunenchor)
  • Marc Wild (Posaunenchor)
  • Martin Wolfermann (Posaunenchor, Kirchenvorstand, Stiftung „St. Thomas“, Bauausschuss)
  • Günther Engelhardt (Hauskreisleiter, EDV im Pfarramt)
  • Anni Loos (Gemeindehelferin, liturgischer Chor)

25 Jahre Mitarbeit:

  • Heidemarie Müller (Ansprechpartnerin der Gemeindehelferinnen, liturgischer Chor)
  • Barbara Weider (Jugendarbeit)

20 Jahre Mitarbeit in der Kirchengemeinde Altensittenbach

  • Frank Hildebrandt (Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Beauftragter für liturgisch Handelnde, Abendmahlshelfer)

10 mal dabei beim Landkreislauf in unserer Mannschaft:

  • Evi Liebel
  • Philipp Glockner
  • Otto Fürsattel

Nicht auf dem Foto dabei sind: Günther Engelhardt, Sandra Wolf, Sonja Böheim, Marc Wild

Altensittenbach bietet Baumbestattung

© Thomas Geiger

© Thomas Geiger

Die Zeiten ändern sich, die Form von Bestattungen auch. Zusätzlich zur klassischen Bestattung in einer Grabstelle, die später von den Angehörigen bepflanzt wird, entstanden in den letzten Jahren Urnengräber und –wände. Dem neuesten Trend folgt jetzt auch die Kirchengemeinde und bietet auf dem kirchlichen Friedhof die Möglichkeit einer Baumbestattung an. Viele Menschen wünschen sich inzwischen auf einem naturbelassenen Stück Erde ihre letzte Ruhe zu finden. Oder es sind die Angehörigen, die die Arbeit der Pflege eines Familiengrabes scheuen. Bepflanzen und gießen erfordert ständige Präsenz, die heute nur noch wenige leisten wollen und können.

Die Kirchengemeinde reagierte daher, wie viele andere Kommunen und Kirchengemeinden, mit der Möglichkeit sich unter einem Baum bestatten zu lassen. „Für viele ist es tröstlich zu wissen, dass bei dieser Bestattungsform der Mensch ganz in Erde übergeht,“ meint Pfarrer Gerhard Metzger. Selbst die Urne ist aus einem Material, von dem nichts übrig bleibt. Insgesamt wurden fünf Bäume aufgestellt unter denen in Zukunft Bestattungen möglich sind. Dazu hat die Kirchengemeinde ca. 10.000 Euro in die Hand genommen und ein harmonisch sich in den Friedhof einfügendes Feld erschlossen. An drei Stelen können die Hinterbliebenen eine Tafel mit dem Namen des Verstorbenen anbringen. Allerdings dürfen auch hier –wie auf dem Johannesfriedhof- keine Blumen, Kerzen oder Gestecke an den Stelen oder im Rasen abgestellt werden. Das ist dem Charakter der Baumbestattung geschuldet. Angehörige sollten sich daher genau überlegen, ob für sie ein Friedhofsbesuch ohne ein sichtbares Zeichen in Form von Grabschmuck möglich ist.
Um lange verweilen zu können hat der Kirchenvorstand und der Bauausschuss der Kirchengemeinde beschlossen, vier weitere Ruhebänke aufzustellen.

Das Baumbestattungsfeld wird am Ewigkeitssonntag, den 25. November nach dem Gottesdienst eingeweiht.

mehr erfahren:
Friedhof

Kirchenvorstandswahl

Altensittenbach hat gewählt. Der Vertrauensausschuss bedankt sich bei allen Wählern, die mit ihrer Wahl den Kirchenvorstand für die nächsten sechs Jahre bestimmt haben. Bei der „Wahlparty“ wurden die Ergebnisse bekannt gegeben.

In den Kirchenvorstand wurden für die kommende Periode gewählt:
– Ingrid Schwarz
– Peter Uschalt
– Thomas Geiger
– Wolfgang Werthner
– Martin Wolfermann
– Andrea Glockner

Zwei weitere Bewerber wurden durch Berufung zusätzlich in den Kirchenvorstand gewählt:
– Marion Raab
– Dr. Matthias Weider

 

Wir pflanzen einen Apfelbaum!

An ihre Einsegnung werden sich die diesjährigen Konfirmanden noch lange erinnern. Und zwar am Mehrgenerationenspielplatz im Wohngebiet Hirtenbühl. Dort haben sie gemeinsam einen Baum gepflanzt, wie bereits einige ihrer Vorgängerjahrgänge.
Die Entscheidung für den Baum kam von den Konfirmanden selbst. Gemeinsam wollten sie ihn auch einpflanzen. Dazu ging der Spaten um und jeder hatte die Schaufel einmal in der Hand. Ein bisschen Hilfe von außerhalb gab’s schon dazu. So hatten die Bauhofmitarbeiter den Standort bereits vorbereitet und Gärtnermeister Wolfgang Geiger gab dem Bäumchen noch seinen Schnitt.
Zweiter Bürgermeister Peter Uschalt beglückwünschte die Konfis zu ihrer Entscheidung und sprach mit Luthers Worten („Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Baum pflanzen“) die Hoffnung aus, dass alle immer wieder mal nach ihrem Bäumchen schauen und dieses viele Äpfel trägt.

Für Pfarrer Metzger ist der Baum etwas, das über das eigene Leben hinausgeht. Wenn er gut wächst, dann wird er viele Jahre dort stehen und Früchte tragen. Er weist über das eigene Leben hinaus. Er erzählte den Jugendlichen, dass es mit dem Glauben an Gott genau so sei. Dieser weise auch über das Leben hinaus. Ein Leben mit Jesus öffne die Tür in die Ewigkeit.

Der Baum wird jetzt vom Hersbrucker Bauhof noch eine Stütze bekommen, bis er gut angewachsen ist. Dafür sagen die Konfis Dankeschön.
Damit die Erinnerung an die Konfirmandenzeit wach bleibt, lässt die Kirchengemeinde ein Schild mit den Namen der Konfirmanden anbringen. Die Vorrichtung zur Befestigung wird von Herrn Emil Raab gestiftet. Auch dafür sagen die Konfis herzlichen Dank.
Wer so viele helfende Hände und Mitdenker hat, kann sich sehr glücklich schätzen.

 

 

 

Die Osternacht

Immerhin, es lag kein Schnee wie vor genau 10 Jahren. Aber der Ostermorgen war kalt und weil Ostern dieses Jahr so früh war, noch stockfinster. 50 Gottesdienstbesucher hatten sich eingefunden, um sich mit dem Gottesdienst auf Ostern einzustimmen. Ein großes Team mit zwei Präparandinnen hatte ihn vorbereitet und half beim Ablauf mit. Schon der Kanon aus Taizé „Bleibet hier und wachet mit mir“, die Bitte Jesu an seine Jünger, versetzte die Teilnehmer in eine sehr emotionale Stimmung – das Warten auf den Morgen.
Hineingetragen in die völlig dunkle Kirche, erhellte die Osterkerze dann den Raum auf beachtliche Weise. Eine einzige Kerze kann in der Dunkelheit unglaublich viel Licht geben. Auf den Leuchter gestellt symbolisiert die Osterkerze den erhabenen Christus als Sieger über den Tod. Die weiße Farbe der Kerze steht für die Hoffnung und das neue Leben.

Nach der Tauferinnerung folgt in der Thomaskirche ein ganz besonderer Moment. Augenscheinlich verwandelt sich der triste, glanzlose Altar in einen geschmückten, hellen und freundlichen Gabentisch. Pfarrer Metzger wechselt vom schwarzen auf den weißen Talar. Spätestens dann ist bei jedem Gottesdienstbesucher die Botschaft angekommen, dass es „hell“ wird. Wie in Römer 6, 6 beschrieben ist, sind wir Teil der Leidensgeschichte Christi geworden, aber auch Teil der Auferstehung. Und damit beginnt eine neue Zeit.
Nach der Feier des Hl. Abendmahles zogen alle um die Thomaskirche und die Osterfahne wurde gehisst mit dem Lied: „Er ist Herr“.
Als  Erinnerung haben die Besucher von den beiden Präparandinnen eine Osterglocke, gespendet vom örtlichen Blumengeschäft, überreicht bekommen. Mit dem Zuspruch „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden, Halleluja“ durfte jeder in den beginnenden Ostermorgen gehen.

Pfarrer Gerhard Metzger feiert seinen 60. Geburtstag

Fotos: Thomas Geiger

Es war ein Kommen und Gehen am 29. März 2018. Gemeindemitglieder und die verschiedenen Gruppen aus der Kirchengemeinde pilgerten zum Altensittenbacher Pfarrhaus und gratulierten Pfarrer Gerhard Metzger zum 60. Geburtstag.  Eigentlich ist unser Pfarrer jemand, der nicht viel Aufhebens um sich macht und sich immer sehr bescheiden gibt. Aber er hat sich doch sehr über die Glückwünsche und Geschenke gefreut. Über eine weitere Überraschung durfte er sich am darauffolgenden Samstag freuen, als der Posaunenchor ein auserlesenes Ständchen vor dem Pfarrhaus spielte. Der Kirchenvorstand nutzte dies als Gelegenheit und servierte für alle, die da waren und die, die spontan vom Kirchhof herüber kamen, ein Gläschen Sekt und Butterbrezen. So wurde aus dem kühlen Samstagmorgen ein herzerwärmendes Stelldichein mit weiteren Gratulanten.

Harte Kost beim Singteam Ausflug nach Bamberg

Der Ausflug des Singteams der Kirchengemeinde ging Ende nach Bamberg. Die Mitglieder haben sich mit einer besonderen Stadtführung eine harte Kost ausgesucht. Unter dem Titel „Feuertod und Hexenhammer“ führte eine zum Teil sehr forsche, zum anderen Teil äußerst einfühlsame Stadtführerin zu Stätten des Grauens. Im 17. Jahrhundert loderten in Bamberg die Scheiterhaufen. Unter den damaligen Fürstbischöfen erreichte die Hexenvernichtung einen grausamen Höhepunkt. Der Hexenhammer, ein Buch zur Legitimation der Hexenverfolgung und höchst peinliche Verhöre gehörten zum Alltag. Der Hexenwahn machte vor niemandem Halt. Auch vor Männern nicht, obwohl hauptsächlich die Frau im Focus der in ihrer Grausamkeit unbeschreiblichen Foltermaschinerie stand. In Massen wurden Frauen und auch viele Männer dem Feuer übergeben, wegen Hexerei und Zauberei oder einfach weil sie den Fürstbischöfen im Wege standen. Hunderte von Opfer wurden in dieser Zeit in einem eigens dafür gebauten Hexenhaus eingekerkert und nach unbeschreiblichen Folterungen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Eigentum desjenigen fiel an den Fürstbischof, der dadurch ein immenses Vermögen anhäufte. Manche Bamberger Häuser wurden innerhalb kurzer Zeit dreimal weiter veräußert, weil die neuen Besitzer wieder als Hexen bzw. Zauberer hingerichtet wurden. Und auf den Nachbarn oder den besten Freund konnte man sich nicht mehr verlassen, durfte sich doch der, der eine Hexe überführte, auf eine stattliche Belohnung freuen.

 

Blasse und entsetzte Gesichter der Singteam-Mitglieder hingen der Stadtführerin an den Lippen, die das Thema auf sachkundige und sehr feinfühlige Art rüberbrachte. Selbst ihr merkte man die Betroffenheit an, (beim Erzählen standen ihr manchmal die Tränen in den Augen in Anbetracht des erbarmungslosen Vorgehens und der schrecklichen Methoden damals), obwohl sie die Thematik regelmäßig interessierten Besuchergruppen nahebringt. Allen wurde dabei auch bewusst, wie manipulierbar Menschen sind und dass derartiges nur in anderer Form auch heute wieder passieren könnte.

Selbst beim gemeinsamen Mittagessen danach brauchte die Gruppe noch ein wenig, um über das Gehörte hinwegzukommen. Grundsätzlich aber war es ein sehr geselliger Ausflugstag, der dem Miteinander gut getan hat.

Mitarbeiterabend der Kirchengemeinden Altensittenbach und Oberkrumbach

Ehrung der Mitarbeiter der Kirchengemeinde Altensittenbach 2017

Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.“
(1. Korintherbrief 12, 4-6)

Gott sei Dank gibt es auch in der Kirchengemeinde Altensittenbach und in der Kirchengemeinde Oberkrumbach diese verschiedenen Gaben und Kräfte! Am Mitarbeiterabend, der jedes Jahr im November stattfindet, hat sich ein buntes Völkchen von 80 Personen im Grünen Baum in Kühnhofen eingefunden.  Alte und Junge, von der Chorarbeit über die Kinder- und Jugendarbeit bis zur Gemeindehilfe und anderen Bereichen, waren von den beiden Kirchengemeinden zum Essen eingeladen. Der Abend ist eine Wertschätzung für jeden einzelnen Mitarbeiter um „Danke“ zu sagen, für das Engagement, mit aller Zeit und Mühe, die aufgewendet wird.

Ein ganz besonderer Dank galt an dem Abend den Altensittenbacher Bastelfrauen. Sie treffen sich seit 1976 wöchentlich, um Handarbeiten herzustellen, die sie zugunsten von verschiedensten Projekten in der dritten Welt verkaufen. Mit dem 40jährigen Jubiläum ist nun aber Schluss. Traudel Bayer fasste noch einmal zusammen, was für ein vielfältiger Kreis die Bastelfrauen waren. „Wir haben viel gelacht, aber auch viel geweint.“ Damit meinte Sie, dass nicht nur gestrickt, gehäkelt und genäht wurde. Jede durfte dort auch ihre Sorgen loswerden und  hat Anteilnahme und Verständnis gefunden. Ein eingeschworener Kreis löst sich altershalber auf, junger Nachwuchs hat sich nicht gefunden. Viele Kunden werden sich hoffentlich noch lange an den warmen Wollsocken erfreuen, die die flinken Hände der Bastelfrauen unermüdlich gestrickt haben.

Pfarrer Gerhard Metzger ehrte zusammen mit den Kirchenvorständen Ingrid Schwarz und Thomas Geiger insgesamt 9 Mitarbeiter für ihr Engagement. Die Geehrten kommen aus allen Bereichen des Gemeindelebens.  Pfarrer Metzger bedankte sehr herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Beständigkeit,  die Verlässlichkeit und die vielen Jahre der Unterstützung – insgesamt kommen stattliche 195 Jahre Dienst in der Gemeinde zusammen.
Geehrt wurden für
50 Jahre: Wolfgang Rempt
30 Jahre: Heidrun Bortzner und Irene Engelhard
25 Jahre: Michael Bär
20 Jahre: Waltraud Harrer und Hildegard Dreikorn
10 Jahre: Ilka Kolb,  Anne Strohmeier und Andreas Eichler (für 10mal Landkreislauf)

Thomas Geiger begrüßte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingangs nicht nur als Kirchenvorstand sondern auch als Umweltbeauftragter der Gemeinde. Er regt an, dem neuen Projekt der Umweltbildung der evangelischen Kirche im nächsten Jahr doch ein Augenmerk zu geben. Es trägt den Namen „Biodiversität auf dem Friedhof“. Zielsetzung des Projektes ist, die Friedhöfe als  „Arche Noah“ für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu sehen. Etwa 80 Prozent der Biomasse der Fluginsekten ist mancherorts zurückgegangen. Rund 40 Prozent der Tagfalter sind bedroht und ein Drittel der Ackerwildkräuter wird rar. Weil dieser Artenschwund so schleichend verläuft, nimmt kaum jemand die Katastrophe wahr. Friedhöfe können dabei kleine Oasen sein, wenn man Hecken, Mäuerchen und Grünflächen erhält. Thomas Geiger ermutigt am Mitarbeiterabend jeden, doch im nächsten Jahr die Gräber mit Blumen zu bepflanzen, die auch die Bienen mögen – Bienenfutter anstatt Grabsteinreinigungsspray, blühende Wiese anstatt versiegelte Wege. So könne man im Kleinen beitragen zum großen Vorhaben „Schöpfung bewahren“.