Suche den Frieden und jage ihm nach

Die Jahreslosung aus Ps 34, 15 war das Thema beim ALBA-Familiengottesdienst im Januar 2019. Die Mitarbeiter/-innen hatten sich zu Beginn etwas sehr Kreatives überlegt. Auf einem großen Zettel hatten sie das Wort „Frieden“ in verschiedenen Sprachen versteckt. Die Gottesdienstteilnehmer mussten jetzt quer, der längs nach oder auch diagonal das Wort „Frieden“ erkennen. „Peace“ (englisch) oder „Shalom“ (hebräisch war noch realtiv leicht zu finden. Manche wussten auch, dass der Name „Irene“ Frieden bedeutete. Aber dann waren auch schwierigere fremde Namen für dieses so wichtige Wort kaum zu erkennen. Das ist ein Gleichnis dafür, dass „Friede“ auch schwer einzuhalten ist. In einem Anspiel wurde deutlich aufgezeigt, dass schon der Friede in der eigenen Familie schwer zu halten ist. Immer wieder gibt es Konflikte und Streitereien um Nichtigkeiten. Warum das so ist? Vielleicht deshalb, weil jeder Mensch oft sehr um sich selbst kreist und den anderen aus dem Blick verliert

Viktor Ambrusits gab dazu etliche biblische Impulse. Interessant ist auch, dass die Bibel davon spricht, dass der Friede „gesucht“ und „gejagt“ werden soll. Das hört sich kämpferisch und damit gar nicht friedlich an. Diese Verben meinen aber, dass der Frieden erstrebt werden muss. Menschen müssen sich anstrengen um ihn zu erreichen. Im Epheserbrief steht, dass Jesus unser Friede ist. Es geht also nicht einfach nur um „Nicht-Krieg“. Es geht darum, dass ich in meinem Leben weiß, wer mir Trost, Hoffnung, Ruhe und Gelassenheit gibt: Jesus Christus.

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