Fast wie in alten Zeiten

Nach über zwei Jahren fand endlich wieder der Vitamin C Gottesdienst für junge Leute im Jugendhaus statt und es kamen ca. 20 Personen, die sich auf die Sofas verteilt haben. Als Überraschungsgast war der Dekanatsjugendreferent Matze bei uns und hat von der Insel Nauru erzählt, wo die Bevölkerung aus Vogelscheiße (Phosphat) reich wurde. Eine Zeit lang hatte die Insel das höchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit. Als die Bestände zur Neige gingen, zeigte sich, dass der Staat und die meisten Bürger, die durch den Abbau erzielten Gewinne nicht zukunftssicher investiert hatten. Nauru verarmte nach dem vollständigen Abbau der einzigen natürlichen Ressource und die Staatsfinanzen bewegten sich am Rande des Bankrotts. 

Er hat die Geschichte der Insel mit der Geschichte des jungen Mannes verglichen, der seine Erbe auszahlen ließ, und sein ganzes Geld verlor, weil er unklug gehandelt hatte. (es ist die biblische Geschichte „Vom verlorene Sohn“) 

Ich finde es faszinierend, dass man aus einer der bekanntesten Geschichten der Bibel immer noch was Neues lernen kann.

Unser Jugendband hat sich seit einigen Wochen endlich auf den Namen „Crazy Arpeggio“ geeinigt. Die Bedeutung (für nicht Musiktheroretiker):

crazy = verrückt

Arpeggio = musikalische Fachbegriff für einen Akkord, bei dem die einzelnen Töne nicht gleichzeitig, sondern in kurzen Abständen nacheinander erklingen.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Akkorde in der Musik zusammengesetzt sind und aus unterschiedlichen Tönen unterschiedliche Klangfarben (Moll, Dur, Septime, vermindert, etc.) erzeugen so wie wenn Musiker einer Band gemeinsam spielen und dadurch sich der Musikstil zusammensetzt. Seit diesen Vitamin C ist endlich auch die Pauline Utz am Piano dabei! Es freut uns, dass die Musik dadurch noch vielfältiger wird.

Am Ende des Gottesdienstes waren wir noch einige Zeit zusammen, es gab was zum Knabbern und gute Gespräche.  Wie in alten Zeiten.

Viktor Ambrusits

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