Der Segen bleibt

Wie schon in den letzten beiden Jahren, startete kurz nach dem Jahreswechsel der Glaubenskurs. Im Rahmen von „Stufen des Lebens“ wird am Beispiel der biblischen Gestalt von Jakob das Thema „Der Segen bleibt“ behandelt. Nach einer Einführungsphase unter dem Stichwort „Wie verstehe ich Segen“, gab es verschiedene Impulse durch die drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Kurs leiten.

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Es wurde deutlich, dass fast jeder bestimmte Festlegungen aus der Kindheit hat wie z.B. „Ich darf nicht schwach sein“ oder auch „Ein Junge weint nicht“. Diese zielen darauf, dass ich mir bestimmte Leistungen verdienen muss. Segen aber hat damit zu tun, dass er von Gott geschenkt wird. Bei der Geschichte aus dem Alten Testament war wieder einmal überraschend, wie stark die beiden Eltern das Leben der beiden Zwillinge gesteuert haben. Esau war der Lieblingssohn vom Vater Issak, Jakob der von Mutter Rebekka. auch durch Intrigieren kam Rebekka mit Jakob zum Ziel und dieser erhält den Erstgeburtssegen. Dafür muss er zu seinen Onkel Laban flüchten. Welche Auswirkungen hat jetzt also dieser Segen? Ist nach äußeren Kriterien von Erfolg und Reichtum abzulesen, wer gesegnet ist und wer nicht? Diese spannende Frage wir uns an den weiteren Abenden begleiten?

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Natürlich ist an solch einen Abend auch immer wieder Zeit zum Plauschen und Reden.

Christbaumaktion 2017

Auch in diesem Jahr halfen Jugendliche, Konfirmanden und Präparanden sowie Mitglieder des Vereins Sittenbächer Kirwa e.V. zusammen, um die vielen Christbäume im Gemeindegebiet Altensittenbach zu entsorgen. Insgesamt wurden 145 Bäume (Vorjahr: 134) gesammelt. Es waren so viele wie noch nie. In Manchen Häusern hörten die Sammler die Worte: „Wir haben jetzt einen Plastikbaum“. Wieder andere haben Zweige als Weihnachtsschmuck. Deshalb war es für mich überraschend, dass doch so viele Bäume zusammen kamen. Das lag vor allem am Sammeln im neuen Baugebiet „Hirtenbühl“. Dort wurden insgesamt 31 Bäume abgegeben und damit 21,4 %. Wir danken herzlich dafür und nehmen das als Zeichen, dass diese Aktion auch von den Neubürgern angenommen worden ist.

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Als Pfarrer freue ich mich, dass neben den Jugendlichen die jungen Menschen vom Verein „Sittenbächer Kirwa e.V. so eifrig bei der Sache waren. Sie haben sehr professionell und engagiert die Bäume auf die beiden Wägen geladen und nach Ellenbach zum Häckseln gebracht. Ein besonderer Dank geht an die beiden Fahrer Stefan Sperber und Martin Volk. En stattlicher Betrag konnte an das Partnerdekanat Wantoat in Papua-Neuguinea weitergeleitet werden.

Ehrungen im Posaunenchor

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Mit diesem Lied haben wir im Gottesdienst zum 1. Advent die Vorweihnachtszeit im Posaunenchor Altensittenbach eingeläutet. Traditionell fand an diesem Tag die Ehrungen unserer Bläserinnen und Bläser statt. Dieses Jahr wurde Werner Wild für 40 Jahre treuen Bläserdienst von unserem Chorleiter Wolfgang Werthner als Vertreter des Posaunenchorverbandes geehrt.

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Keine offizielle Ehrung, aber ein großes Dankeschön von unserem Obmann Thorsten Kellner bekamen für 20 Jahre Bläserdienst Grete Lange, Petra Litz, Markus Werthner und Thomas Werthner. Und ganz herzlich willkommen heißen wir unser neues Chormitglied Erika Thamm. Nach dem Gottesdienst gab es noch einen kleinen Umtrunk im Gemeindehaus.

Stille Nacht

Das bekannteste Weihnachtslied stand Pate beim in diesem Jahr einstudierten Musical der Kinder. Beim traditionellen Adventsnachmittag wurde es uraufgeführt. Wir haben uns über den sehr guten Besuch im Landhotel „Grünen Baum“ gefreut. Der Posaunenchor spielte und begleitete wie gewohnt gekonnt die weihnachtlichen Weisen.

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Die Kinder hatten sehr lange geübt, damit das Mitarbeiterteam unter Leitung von Viktor Ambrusits mit dem Spiel zufrieden war. Dafür gelang es um so besser, die Botschaft von Weihnachten in einer moderne Form zu Gehör zu bringen. Traditionelle Weihnachtslieder wechselten sich mit swingenden Liedern ab. Der Höhepunkt war sicherlich der Rapp der Könige aus dem Morgenland.

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Vielen Kindern und Jugendlichen merkte man an, dass sie schon mehrmals dabei waren. Sie standen sehr überzeugend auf der Bühne vor dem vielen erwachsenen Publikum.

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Wie schon in den letzten Jahren, gab es auch vom Seniorenkreis zwei Musikbeiträge und die Bastelfrauen verkauften wieder ihre gestrickten, gebastelten und gehäkelten Sachen. Außerdem verkauften sie selbstgemachte Marmelade und Gelee.

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Dicke Luft im Stall

Sehr stimmungsvoll war in diesem Jahr wieder die Waldweihnacht in der Fuchsau. Wolfgang Rempt hat sie zum 22. Mal organisiert. Die Hansgörglbuam sangen weihnachtliche Volkslieder, der Posaunenchor Spielte Lieder vor und begleitete die Gemeinde beim gemeinsamen Singen.

Waldweihnacht in der Fuchsau; 18.12.2016

Waldweihnacht in der Fuchsau; 18.12.2016

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Das Singteam der Kirchengemeinde sang zum ersten Mal bei dieser besonderen Weihnachtsfeier mitten im Wald. Pfr. Metzger las die Geschichte „Dicke Luft im Stall“. Sie zeigt, dass Weihnachten jeden Menschen verändern soll. Durch die Liebe Gottes in Jesus, soll die eigene Liebe zu anderen Menschen stark werden. Durch Jesus sollen wir eine liebevollen Blick zum Nächsten gewinnen.

Waldweihnacht in der Fuchsau; 18.12.2016

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I want to know what love is

Ich möchte wissen, was Liebe ist!

Die Band Foreigner mit ihrem bekannten Titel „I want to know what love ist!“ war Impulsgeber im Vitamin C Teenie-Gottesdienst kurz vor Weihnachten. Obwohl der Song schon aus den 80-er Jahren war, ging er immer noch unter die Haut und lieferte zudem einen super Einstieg in unser Thema. Denn die Frage nach der Liebe treibt die Menschheit wahrscheinlich schon solange um, wie es sie gibt.

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Viktor Ambrusits brachte mit witzigen Zitaten und Beispielen die verschiedenen Facetten der Liebe in unserem Alltag auf den Punkt. Auf der Suche nach Antworten, wie viel XXL bei der Liebe jeder von uns bekommen kann, ging er auf Johannes 3, 16 ein. Einfach mal aufschlagen. Den Abend haben wir ganz der Weihnachtszeit angemessen mit Punsch, Plätzchen und anregenden Gesprächen verbracht!

Geduld haben

Gerade im Erwarten auf den Hl. Abend müssen sich viele Menschen in Geduld finden. Es ist ja immer wieder spannend, was an Geschenken unter dem Christbaum liegen wird. auch sonst benötigen wir im Leben oft viel Geduld. Die Jugendlichen haben das in einem hervorragend gespielten Anspiel beim letzten ALBA-Familiengottesdienst gezeigt.

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Die Bibel berichtet im Lukasevangelium von einem besonderen Mann, der geduldig gewartet hat. Es ist Simeon. Der Hl. Geist hat ihn genau an den Tag in dem Tempel von Jerusalem geführt, an dem Maria und Josef nach dem jüdischen Brauch ihn zum Segnen gebracht haben. Genau 40 Tage nach der Geburt soll das geschehen. Eltern bringen damit zum Ausdruck, dass sie ihr Kind dankbar aus den Händen Gottes empfangen haben. Die Bibel nennt das „Darbringung“ (Noch heute nennen wir diesen Tag „Lichtmess“ – den 2.Februar).

 

Simeon sieht Jesus und weiß: Er ist am Ziel angekommen. Er hat den Heiland gesehen noch vor seinem Tod so wie es eine Verheißung Gottes ihm gesagt hat.

Daniel Prütting ging in seiner Predigt darauf ein, dass es ganz wichtig ist, dass wir an Weihnachten geduldig den Christus, den Sohn Gottes, erwarten. In ihm hat sich Gott als Mensch gezeigt. Durch ihn erhalten wir ewiges Leben.

Was liegt da in der Krippe drin

Es ist jetzt schon Tradition: Die Waldweihnacht für Familien am 2. Advent. Es trafen sich 60 Leute um in einer besonderen Art und Weise diesen Adventsnachmittag ausklingen zu lassen. Das Mitarbeiterteam hat sich große Mühe gegeben, um die Weihnachtsbotschaft für Klein und Groß lebendig werden zu lassen.

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Natürlich durften Hirten und König nicht fehlen. Schließlich folgten die drei Waisen ja dem Stern von Bethlehem. König Herodes war nicht begeistert von der Nachricht von einem neugeborenen König.

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Schließlich aber kamen alle ans Ziel. In der Krippe liegt Jesus, der Sohn Gottes. Wer an ihn glaubt und ihm nachfolgt, wird das ewige Leben haben. So steht es in der Bibel. Aber ein paar Kinder wollten das ganz genau wissen.

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Die Botschaft

Wieder sehr stimmungsvoll war die Adventsfeier des Seniorenkreises. Am Anfang wurde die Kerzen angezündet und bei jeder Kerze ein besinnlicher Text vorgelesen. Verschiedene Teilnehmerinnen aus der Gruppe trugen dann das Spiel „Die Botschaft“ vor. Dabei wurde das Weihnachtsgeschehen von vor 2000 Jahren in unsere Zeit übertragen.

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Wie immer am Jahresende wurden den verschiedenen Mitarbeiterinnen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit gedankt. An erster Stelle ist hier Frau Ursula Wolfermann zu nennen. Mit ihrem Team (Hannelore Wolfermann, Irmgard Brunner) gelingt es ihr, den Senioren das ganze Jahr über ein attraktives Programm zusammen zu stellen und Freude weiterzugeben.

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Singteam isst die Welt in Regensburg

Der Regensburger Dom

Der Regensburger Dom

Mehr kulinarisch als historisch gestaltete sich der Ausflug des Singteams nach Regensburg. Nach der Historie um die ehemalige Römerstadt waren die Ausflügler eher mit dem Gaumen testend unterwegs. Die Stadtführerin von „Eat the world“, wie sich die Organisation so treffend nennt, bot insgeamt sieben Stationen, bei denen die Teilnemer sich von mediterranen Nudeln über asiatisches Gemüse bis zum kleinen Schweinebraten mit Miniklösen durchprobierten. Nach einem Abstecher in die Kaffeerösterei und den Bonbonladen endete die Tour in der Konditorei mit dem Genuss von Pralinen, gefüllt mit Karmelitergeist. Ursprünglich zum Einreiben hergestellt, schmeckte er innerlich angwendet erstaunlich köstlich.
„Eat the world“ (Iss die Welt!) ist eine Organisation, die in vielen Städten kulinarische Führungen anbietet. Das Schöne daran ist, die jeweilige Stadt einmal von einer ganz anderen Seite zu erleben. Es sind weniger die Bauwerke, als die Menschen, denen man begegnet. Die Führungen verprechen kurzweilige Stunden. So war es für die Singteam Mitglieder auch in Regensburg. Eine ausgelassene Truppe freute sich an der Gemeinschaft und der zusammen verbrachten Zeit.

Im Innenhof des Brandl Bräu

Im Innenhof des Brandl Bräu

Mini Schweinebraten im Brandl Bräu

Mini Schweinebraten im Brandl Bräu

Feinkost beim Rehorik

Feinkost beim Rehorik

Veganes Scharfes gab es beim KUK Asia Imbiss

Veganes Scharfes gab es beim KUK Asia Imbiss