Hervorgehobener Artikel

Auf GOTT HÖREN lernen

In einer neuen Veranstaltungsreihe bietet die Kirchengemeinde die Möglichkeit in einem geschützten Rahmen das Hören auf Gott auszuprobieren, zu testen, was Gott uns sagen will und auf welche Weise er zu uns spricht.

Es ist ein offener und ganz unverbindlicher Kreis. Jeder, der das Hören auf Gott ausprobieren möchte, ist herzlich willkommen.

 

Termine: 23.6. / 07.07. / 21.07.2016 jeweils um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, 2. OG

Mehr dazu: Flyer Auf GOTT HÖREN

Die kleine Hauskreis-Truppe, bevor es in den Orchideen-Wald ging.

Hauskreise wanderten zu den Orchideen

Gelber Frauenschuh, die bekannteste der heimischen Orchideen

Gelber Frauenschuh, die bekannteste der heimischen Orchideen

Fliegen-Ragwurz

Fliegen-Ragwurz

Die Hauskreiswanderung nach Lichtenegg am 3. Juni hat mit der Einkehr begonnen. Beim Schlosswirt gab’s erst mal ein deftiges Mittagessen, bevor sich die sechs Familien an den steilen Aufstieg zum Türkenfelsen machten. Die Wanderung war kurzfristig geplant, wollte man doch die Orchideenblüte erleben. Den Frauenschuh konnten noch alle erkennen, Thomas Geiger zeigte seinen Mitwanderern auch Nestwurz und Weißes Waldvöglein. Trotz vieler Umweltkapriolen in unserer Gegend zeigte sich Gottes Natur an diesem Nachmittag von ihrer schönsten Seite. Alle wünschten sich einen achtsamen Umgang mit ihr, damit auch Kindern und Enkelkindern dieser Anblick noch erhalten bleibt.

Weißes Waldvöglein

Weißes Waldvöglein

Gelber Frauenschuh

Gelber Frauenschuh

Vogel-Nestwurz im Detail

Vogel-Nestwurz im Detail

Vogel-Nestwutz in der Gruppe

Vogel-Nestwutz in der Gruppe

Skurrile Felsformationen auf dem Rundweg bildeten einen krassen Gegensatz zu der lieblichen Blütenwelt und waren nicht weniger schön anzusehen. Die Kinder hatten sehr viel Spaß bei der Wanderung und den Erwachsenen ging der Gesprächsstoff nicht aus.
Deswegen ist auch schon die nächste Wanderung in Planung. Dann zur Lilachquelle.

Text: Andrea Wiechert – Fotos: Thomas Geiger

Wir waren beim Deutschen Evangelischen Posaunentag

Als besonderes Highlight dieses Jahres fuhr ein Teil des Posaunenchores vom 3. – 5. Juni zum Deutschen Evangelischen Posaunentag nach Dresden. Schon die beiden Standkonzerte am Freitag Abend aller Bläser am Alten und Neuen Markt ließen erahnen, welche Stimmgewalt ein Chor von rund 17 000 Bläsern hat. Davon konnten wir uns dann am nächsten Tag im Stadion von Dresden selbst überzeugen. Auf fast allen Rängen und auf dem gesamten Rasen fanden die Bläser zur Probe für den Gottesdienst und für das Elbufer Platz. Nach mehreren kleinen Konzerten verschiedenster Gruppen an diversen Plätzen in der Innenstadt von Dresden, trafen sich am Abend wieder alle zu einem atemberaubenden gemeinsamen Konzert am Elbufer. Spätestens als langsam an allen Notenpulten die Lampen angingen, hatte auch der letzte Bläser einmal mehr Gänsehaut.

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Zum Abschluss des Wochenendes fand am Sonntag Mittag ein Gottesdienst im bis auf den letzten Platz besetzten Stadion, natürlich durch alle Bläser im Chor begleitet, statt. Und da dieser sogar Live im Fernsehen übertragen wurde, konnten die Daheimgebliebenen auch ein bisschen an unserem besonderen Wochenende teilnehmen.

Tanja Kliegel

 

Jesus: Ich bin die Wahrheit

Das altbekannte Lied: „Man sagt, er war ein Gammler“ von Arno und Andreas wurde im ALBA-Familiengottesdienst im Juni gesungen. Manch ältere Besucher fühlte sich in seine Jugendzeit versetzt. Dieser Text erzählt aber sehr gut, wie Menschen Jesus gesehen haben und wie Jesus sich selbst verstanden hat. In den Ich-bin-Worten im Johannesevangelium kommt das sehr gut zum Ausdruck. Dabei wurden einzelne Vorstellungen von Jesus gekonnt in einem Anspiel verarbeitet.

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Ein besonderer Schwerpunkt wurde bei der Verkündigung auf die Aussage: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ gelegt. Die Jugendlichen erzählten, welches Jesuswort ihnen besonders wichtig erscheint.

Jesus: „Wer bin ich?“

Wer ist Jesus? Dieser Frage sind wir bei der Jugendfreizeit nachgegangen mit den „Ich bin“ – Worten aus der Bibel, die Jesus über sich selbst gesagt hat. Dazu gab es einzelne Workshops in denen z.B. Getreide gemahlen und Brot gebacken, mit Wolle gefilzt, ein Labyrinth gelegt und individuell Kerzen gestaltet wurden. Erstmalig unter dem Motto „Mädchen gegen Jungs“ konnten wir bei strahlenden Sonnenschein den Teilnehmern ein Geländespiel anbieten.

Kritisch hinterfragt haben wir an einem Abend das Thema „Wahrheit“. Ein FIlmbeitrag über die Entstehung von Verschwörungstheorien und Meinungsblasen im Internet bei Google oder Facebook war der Einstieg in den Abend. Welche Möglichkeiten haben wir, um Wahrheit herauszufinden? Hat jeder seine eigene? Was hat Jesus über Wahrheit zu sagen?

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Das Wochenende haben wir intensiv genutzt für viele Gemeinschaftsspiele, Improvisationstheater, gute Gespräche und Zeit zum Chillen. Neu war auch, dass wir uns selbst verpflegt haben. Dies hat uns spontane Back-Aktionen und gemeinschaftliches Kochen ermöglicht – Gespräche und Imbisse um Mitternacht sind die Besten!

Das Ende der Freizeit kam mal wieder viel zu schnell. Doch wir haben es schön und feierlich mit einm gemeinschaftlichen Gottesdienst ausklingen lassen.

Der Fischfang des Petrus

Die Jünger werfen ihre Netze aus und fangen keine Fische. Jesus kommt zu ihnen und bittet sie, noch einmal zum See hinausfahren und die Netze auszuwerfen. Und das mitten am Tag. Und tatsächlich: Die Netze werden prall gefüllt. Petrus erkennt das Wunder und geht zu Jesus. Dieser spricht zu ihm und zu den anderen Jüngern: „Fürchte dich nicht! von nun an wirst du Menschen fangen“.

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Diese bekannte Geschichte von der Berufung der Jünger im Lukasevangelium stand im Mittelpunkt des letzten Senfkorngottesdienstes für Familien mit kleinen Kindern. Nach der lebendigen Darstellung der Geschichte durch die Mitarbeiterinnen, wurde mit den Kindern über den Sinn gesprochen. Petrus wurde von Jesus zum Menschenfischer berufen. Es wird deutlich: Christen sollen so leben, dass andere Menschen Geborgenheit im Glauben an Jesus finden.

Mit diesem Gottesdienst wurden die langjährige Mitarbeiterinnen Ilka Kolb und Judith Weisensee verabschiedet. Über sehr viele Jahre hinweg, haben sie diesen wichtigen Bereich geleitet. Dafür ein großes Dankeschön von seiten der Gemeindeleitung.

Leider wurden noch keine Nachfolger gefunden, die in Zukunft den Senfkorngottesdienst gestalten wollen und werden. Bei Interesse, kann sich jeder im Pfarramt melden.

Unser Leben sei ein Fest

Ein beeindruckendes Frühjahrskonzert bot der Posaunenchor. Unser dem Motto „Unser Leben sei ein Fest“ wurden Werke alter und neuer Meister gespielt. Unter Leitung von Wolfgang Werthner stellte der Chor sein besonderes Können unter Beweis. Als Höhepunkt kann wohl die Aufführung der Ouverture zu Wilhelm Tell von Giacomo Rossini bezeichnet werden.

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Neben geistlichen Werken wurden auch Stücke aus bekannten Filmen wie „Biene Maja“ von Bernd Limberg und „Mächtig gewaltig“ von Bent Fabricius-Bjerre aus der Olsenbande zur Aufführung gebracht. Bei einem Medley von verschiedenen Volksliedern konnten die Besucher mitsingen. Zum Schluss erklang das irische Segenslied „Möge die Straße uns zusammen führen“.

Vertrauen finden

Das wichtige Thema „Vertrauen finden“ stand im Mittelpunkt des letzten ALBA-Familiengottesdienstes. Als ersten Impuls wurden mit einem Video-Clip Szenen vom Circus „Cirque-du-soleil“ aus Las Vegas gezeigt. Es ist beeindruckend, wie sich diese Künstler durch die Lüfte schwingen und dem Partner absolut vertrauen müssen um nicht abzustürzen.

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Einzelne Gottesdienstteilnehmer hatten dann die Möglichkeit, Vertrauen an sich selbst auszuprobieren. Mit verbundenen Augen konnten sie an Mausfallen durch Zuruf vorbeilaufen. Was auch jedem gelang.Daniel Prütting ging in seiner Predigt auf verschiedene biblische Geschichten ein. Sie zeigen: In Jesus kann jeder dieses Vertrauen zu sich selbst, zum anderen und zu Gott finden.

„Warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf?“

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf - Am Ortsausgang von Oberkrumbach erklärt Gerhard Rießner den Hersbrucker den Blick über die Alb auf Happurg

In den Himmel wird hier zwar nicht gestarrt, aber in Richtung Happurg. Der Oberkrumbacher Kirchenvorstand Gerhard Rießner zeigt nach dem Brückengottesdienst den mitwandernden Hersbruckern den Blick Richtung ihrer Heimatstadt über die Alb bis Happurg.

Brueckengottesdienst Hersbruck, Altensittenbach, Oberkrumbach in Oberkrumbach

Brückengottesdienst  in Oberkrumbach

Den Himmelfahrtstag feierten die Oberkrumbacher und die Altensittenbacher Kirchengemeinden und die Gemeinden Hersbruck-Stadtkirche und Hersbruck-Johanneskirche mit einem gemeinsamen Brückengottesdienst, den Singteam und Posaunenchor aus Oberkrumbach gestalteten und Pfarrer Gerhard Metzger leitete.

Brueckengottesdienst Hersbruck, Altensittenbach, Oberkrumbach in Oberkrumbach - Posaunenchor Oberkrumbach

Posaunenchor Oberkrumbach

Brueckengottesdienst Hersbruck, Altensittenbach, Oberkrumbach in Oberkrumbach - Singteam Oberkrumbach

Singteam Oberkrumbach

 

Brueckengottesdienst Hersbruck, Altensittenbach, Oberkrumbach in Oberkrumbach - Predigt Dekan Dr. Werner Thiessen

Predigt Dekan Dr. Werner Thiessen

Brueckengottesdienst Hersbruck, Altensittenbach, Oberkrumbach in Oberkrumbach - Pfarrer Gerhard Metzger

Pfarrer Gerhard Metzger

Die Predigt in der kleinen Oberkrumbacher Margarethenkirche hielt zu diesem Festtag Dekan Dr. Werner Thiessen. Sein Predigttext war Jesu Himmelfahrt in der Apostelgeschichte 1, 9-11

Nachdem Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben. Dann hüllte ihn eine Wolke ein, und sie sahen ihn nicht mehr. Während sie noch wie gebannt zum Himmel hinaufblickten – dorthin, wo Jesus verschwunden war – , standen mit einem Mal zwei Männer in leuchtend weißen Gewändern bei ihnen.  »Ihr Männer von Galiläa«, sagten sie, »warum steht ihr hier und starrt zum Himmel hinauf? Dieser Jesus, der aus eurer Mitte in den Himmel genommen worden ist, wird wiederkommen, und zwar auf dieselbe Weise, wie ihr ihn habt gehen sehen.«

Wir sollen Jesus nicht im Himmel suchen, sondern hier bei uns, in uns. Die Engel holen die Jünger auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie sollen nicht nach oben starren, sondern auf die Gegenwart, in ihre eigene Zukunft. Das Hinterher starren lähmt. Christen haben die Verheißung, dass Jesus sichtbar wiederkommen wird. Das ist es was zählt.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich über 30 Gottesdienstbesucher aus allen Gemeinden, um den wunderschönen Frühlingstag zu nutzen und gemeinsam nach Kleedorf zu wandern, wo Tische für ein gemeinsames Mittagessen reserviert waren.

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf - Startpunkt nach dem Gottesdienst am Dorfplatz

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf – Startpunkt nach dem Gottesdienst am Dorfplatz

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf - Blick auf Oberkrumbach

Blick auf Oberkrumbach

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf

Wanderung von Oberkrumbach nach Kleedorf - Blick auf Aspertshofen

Blick auf Aspertshofen

Taufe ist ein kleines Osterfest

Auch in diesem Jahr haben wir wieder zu einem Tauferinnerungsgottesdienst eingeladen. Die Kinder schauten sich auf einem „Osterbaum“ Bilder von den Frauen an, die am Ostermorgen das Grab von Jesus leer fanden. Sie hörten die Botschaft: „Jesus lebt“. Als Erinnerung daran konnte jedes Kind seine eigene Taufkerze an der Osterkerze anzünden.

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Jedes Kind wurde auch mit Wasser auf der Stirn gesegnet mit einem Kreuzeszeichen. Das bedeutet: Durch das Sterben und Auferstehen von Jesus erhalte ich neues Leben im Glauben an Jesus. Die Taufe schenkt mir die Gewissheit der Nähe Gottes in meinem Leben er spricht zu mir: Ich hab dich lieb“.

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