Hervorgehobener Beitrag

Konzertlesung „Lichtspuren“ mit Ike Duinmeyer-Bolik

„Seitdem ich soviel mit dem Tod zu tun habe, bin ich viel lebendiger geworden“.

IKE DUINMEYER-BOLIK

Ike Duinmeyer-Bolik, Sängerin, Liedautorin, Hörbuchsprecherin und seit 3 Jahren in Teilzeit in einem Hospiz beschäftigt, hat ein neues Bühnenprogramm. Es enthält Lieder von ihrer 2015 erschienenen CD „Flügel“ und Texte, die größtenteils aus der Buchreihe „Hühnersuppe für die Seele“ stammen. Sie will ermutigen, Lichtspuren im Alltag zu entdecken – und vielleicht auch selber zu hinterlassen…

„Ich glaube fest an ein wunderbares Leben nach dem Tod – darum kann ich gut im Hospiz arbeiten. Aber ein paar Spuren von Gottes Licht sind schon im Hier und Jetzt zu finden, beispielsweise in schöner Musik und guten Texten…“ meint die Sängerin.

Ike Duinmeyer-Bolik präsentiert
am Samstag, den 01.04.2017 um 19.30 Uhr
in der Thomaskirche ihr Programm „Lichtspuren“.
Der Eintritt ist frei, Kollekte erbeten.

Am Sonntag, den 02.04.2017 wird sie den Gottesdienst musikalisch mitgestalten.

Konzert Lichtspuren

Gedanken über die Zeit

Zum Frühlingsanfang machten sich die Verantwortlichen des ALBA-Familiengottesdienstes sich Gedanken zur Zeit. Was bedeutet das für mich, dass sie vergeht. Wie oft sagen Leute: „Ich habe keine Zeit“. Dabei hat jeder gleich viel Zeit, nämlich 24 Stunden am Tag. Manchmal ist es wichtig, dass wirklich wenig Zeit vergeht. Wenn z.B. jemand in einen Notfall geraten ist und der Krankenwagen ganz schnelle da sein muss. Manchmal entscheiden Sekunden über Leben und Tod.


Die Jugendlichen von der Präparandengruppe haben sich sehr gut eingebracht bei diesem Thema und überzeugten vor allem beim Anspiel.

Der Segen bleibt

Nach langen Jahren sind wieder einmal zu konfirmierende und schon konfirmierte Jugendliche auf eine gemeinsame Jugendfreizeit unterwegs gewesen. In der Jugendherberge Hartenstein traf mach sich zu einem gemeinsamen Wochenende. An der Konfirmation spielt die Einsegnung der Jugendliche eine große Rolle. Deshalb lag es sehr nahe, dieses Thema als Überschrift über das Treffen zu wählen. Dazu war Sabine Stein eingeladen. Sie hatte in diesem Frühjahr das Thema „Der Segen bleibt“ beim letzten Glaubenskurs von „Stufen des Lebens“ geleitet. Es ist ihr ausgezeichnet gelungen, das Thema anhand des Lebens von Jakob näher zu bringen. Wie bei den Erwachsenen haben Bodenbilder das Gesagte und Gehörte vertieft.

Daneben blieb den Jugendlichen auch viel Zeit zum gemeinsamen Spielen, Singen und Reden. Auch Tischtennis und Karten wurden eifrig gespielt, so dass eine sehr gute Gemeinschaft entstand.

Wiedersehen mit einem Altensittenbacher

Pfr. Mario Ertel ist seit einiger Zeit Pfarrer in der Evang.-Luth. KirchengemeindeBüchenbach im Dekanat Schwabach. Im März war er mit seinem Seniorenkreis in seiner früheren Heimat. Ziel war vor allem das Hirtenmuseum in Hersbruck. Er ließ es sich nehmen, in der Thomaskirche einen kurzen Zwischenhalt zu nehmen um seinen Gemeindemitgliedern die Kirche zu zeigen, in der er getauft, konfirmiert und getraut wurde.

Pfr. Gerhard Metzger ging in seiner Rede darauf ein, warum die Thomaskirche eine besondere Bedeutung für die Region hat. Sie ist Mutterpfarrei für viele Kirchen nördlich der Pegnitz im Hersbrucker Land. Das bekannte Wort von Thomas an Jesus: „Mein Herr und mein Gott“ ist wie eine Richtschnur für die gesamte Gemeindearbeit. Das Bekenntnis zu Christus steht im Mittelpunkt. Dazu gab es historische Informationen, die auch das Verhältnis von Hersbruck zu Altensittenbach wederspiegeln. Bis zum Dezember 1970 war Altensittenbach die zweite Pfarrei der Stadtkirche Hersbruck. Dann wurde mit der selbständigen Kirchengemeinde Oberkrumbach das Evang.-Luth. Pfarramt Altensittenbach m. Oberkrumbach gegründet. Das Dorf Altensittenbach war bis 1976 selbständig und wurde dann in die Stadt Hersbruck eingemeindet. Der Ortspfarrer erwähnte die sehr gute Zusammenarbeit mit den beiden evangelischen Kirchen von Hersbruck und ist gespannt, was die nächste Stellenrevision um 2021/2023 bringen wird.

Holt den Cup

Wieder haben wir mit zwei Mannschaften am diesjährigen Konfi-Cup des Dekanates Hersbruck in Lauf teilgenommen. Das gibt z.B. den Präparanden die Möglichkeit, sich auf dieses Turnier einzustimmen und dann ein Jahr darauf in einer schon gewohnten Umgebung mitzuspielen. Der zweiten Mannschaft gelang es, den späteren Finalisten, Reichenschwand in der Vorrunde ein 1 : 1 Unentschieden abzutrotzen. Dabei fiel der Gegentreffer erst in der letzten Minute des Spiels. Sonst hätte die Mannschaft das Halbfinale erreicht. So wurde sie 6. unter 9 Mannschaften.

Überstrahlt wurde aber unsere Teilnahme vom ersten Sieg einer Konfi-Mannschaft aus Altensittenbach. Unsere 1. Mannschaft verlor lediglich das Vorrundenspiel gegen Vorra unglücklich mit 0 : 1. Durch einen Sieg gegen Lauf erreichte sie das Halbfinale. Hier gab es einen umkämpften Sieg gegen Eschenbach mit 2 : 0. Im Endspiel gab es dann ein Lokalderby gegen Reichenschwand. Nach 8 Minute stand es 1 : 1 unentschieden. Im 7-m-Scheßen gewannen wir dann mit 3 : 2. Ein Lob an den Gegner. Freude bei den Sportlern unserer ersten Mannschaft für den Pokal. Als Lohn dürfen sie dann beim Endturnier am 24.06.2017 in Schwabach teilnehmen. Wir wünschen dazu viel Erfolg.

Kirche im Dunkeln

Einen besonderen Gottesdienst erlebten die Teenies und Jugendlichen beim letzten Vitamin C-Teeniegottesdienst. Als besonderer Gast war Angela Reiter eingeladen. Nach dem Lobpreis im Jugendhaus, ginge die 30 Besucher in die dunkle Kirche.

Sie erforschten die Thomaskirche bei Dunkelheit und sahen damit den Kircheninnenraum aus einer besonderen Perspektive. Dazwischen gab Angela Reiter Impulse zum Nachdenken zum Thema: Jesus spricht: „Ich bin das Licht der Welt“. Die Jugendlichen konnten sich das wieder einmal in ihr Herz schreiben, dass sie auf Jesus vertrauen können auch in den Dunkelheiten ihres Lebens.

Der Segen bleibt

Leider war der diesjährige Glaubenskurs von „Stufen des Lebens“ von den Krankheiten der einzelnen Teilnehmer geprägt. Die Grippewelle hatte zugeschlagen und immer fehlten einige Interessierte. Das war auch beim letzten Abend so. Pfr. Metzger gab Impulse zu den beiden Gottesnamen „Elohim“ und „Jahwe“ aus dem Alten Testament. Der Name Elohim bezeichnet einen allgemeinen Gottesbegriff, der sich als Schöpfer zeigt. Aber Jahwe war der bestimmte Gott Abrahams, Isaaks uns Jakobs. Er hat sich dem Mose am Dornbusch offenbart. Luther übersetzt mit „Ich bin, der ich bin“. Im Alten Testament wird aber immer in Beziehungen gedacht. Jawe ist der Gott, der mit mir in einer Beziehung leben will und auf dem ich mich im Glauben verlassen kann. Deshalb kommt alles darauf an, dass ich zu seinem Liebeswerben Ja sage und mit ihm lebe. Mögliche Übersetzungen von „Jahwe“ sind deshalb z.B.: „Ich versorge Dich“, „Ich bin immer bei Dir“, „An welchem Ort Du auch bist, ich bin an Deiner Seite“, „Ich verlasse Dich nicht“. Genauso lauten auch die Segenszusagen Gottes an Jakob. An dieser Stelle schimmert das Wort Jesu an die Jünger bei „Mathäus am Letzten“ durch: „Ich bin bei Euch alle Tage bis an das Ende der Welt“.

Wie immer hatten Teilnehmer am letzten Treffen etwas zu Essen mitgebracht und es gab ein vielfältiges und reichhaltiges Essen zum Abschluss.

Vom Fischer und seiner Vru

Das bekannte Märchen „Vom Fischer und seiner Vru“ war im Anspiel der Aufhänger beim letzten ALBA-Familiengottesdienst. Der Fischer angelt sich einen Butt. Aus Dank dafür, dass er ihn frei lässt, darf er sich einen Wunsch erfüllen. Natürlich wünscht er sich, dass seine ärmlichen Verhältnisse sich bessern. Aber er hat nicht mit dem Willen seiner Frau gerechnet. Sie wünscht sich immer mehr. zuerst ein größeres Haus, dann ein Schloss. Als sie wie Gott sein will, werden alle Wünsche hinfällig und das Ehepaar wohnt wieder im einfachen Haus. Die Anspielgruppe hat das hervorragend und sehr eindrücklich gespielt.

Wie gehen wir mit unseren Wünschen um? Welche Macht hat Geld und Reichtum auf unser Leben? Gott will uns geben, was wir brauchen. Die Jünger von Jesus haben das einmal erfahren, als in einem gefangenen Fisch Silberstücke lagen. Weil Gott uns versorgt, können wir darauf vertrauen, dass er uns gibt, was wir brauchen.

Gesegnet sein – nur Erfolg haben?

Am vierten Abend des diesjährigen Glaubenskurses „Der Segen bleibt“ aus der Reihe „Stufen des Lebens“ gab es ein intensives Nachdenken, was Segen konkret bedeutet. Jakob war wieder in seiner Heimat und hätte ohne Sorgen leben können. Aber bei der Geburt des letzten Kinder, Benjamin, stirbt seine Lieblingsfrau Rahel. Jakob zieht sich zurück, igelt sich ein und wird für seine Umgebung nicht mehr greifbar. Das wirkt sich auch im Umgang mit seinen Kindern aus. Benjamin ist noch klein. Das andere Kind mit Rahel, Josef, wird ständig bevorzugt. Durch den Schmerz um seine Frau merkt Jakob nicht, wie die anderen Kinder mit ihren Familien sich zurückgesetzt fühlen. Das hat konkrete Auswirkungen.

Josef wird schließlich von seinen Brüdern als Sklave nach Ägypten verkauft. Ihr Gefühl, benachteiligt zu werden und weniger Liebe zu bekommen als ihr Bruder, wandelt sich in Hass, der sogar vor Lebensbedrohung kein Halt macht. Denn unter normalen Umständen, hat ein Sklave in Ägypten keine lange Lebenszeit.

Es ist eine Geschichte vom Segen, in der viel Lüge, Neid, Hass, Todesdrohungen, Trauer und Gerissenheit eine große Rolle spielen. Aber dennoch gilt auch das andere: Der Segen bleibt. Gott zieht sich nicht zurück. Die Menschen müssen Verantwortung für ihr Tun tragen, aber Gott verlässt sie nicht. An dieser Stelle blitzt das Kreuzesgeschehen auf Golgatha durch. Nach außen sieht Jesus am Kreuz wie ein Gottverlassener aus, in Wirklichkeit ist sein himmlischer Vater bei ihm. Ein Weg, der für jeden Menschen gilt, der sein Leben Jesus gibt und sich von ihm segnen lässt.

Mit Gott ringen

Die Geschichte vom Kampf des Jakob mit dem Engel am Fluss Jabok stand im Mittelpunkt des dritten Abends beim diesjährigen Glaubenskurs „Stufen des Leben“ zum Thema „Der Segen bleibt“. Jakob ist nach 20 Jahren mit seiner Familie von seinem Onkel Laban weggegangen. Jetzt wartet er auf die Begegnung mit seinem Bruder Esau, der ihm beim letzten Treffen noch zugerufen hat: „Wenn ich ihn treffe, bring ich ihn um“. Jakob sendet Tiere als Geschenk zu Esau. Auch seine ganze Familie ist schon auf dem Weg zu seinem Bruder, der es auch zu großem Reichtum gebracht hat.

Alleine bleibt Jakob am Fluss zurück und wartet auf den Morgen. Plötzlich kommt eine Gestalt zu ihm und ringt mit ihm. Sie kämpfen bis zum Morgengrauen. Bevor es hell wird, will die Gestalt gehen. Jakob bittet: „Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn“. Der Engel Gottes segnet ihn und gibt ihn einen neuen Namen: „Israel“. Das bedeutet „Gottesstreiter“. Jakob hinkt mit dem Fuß als Zeichen des Kampfes.