Quelle lebendigen Wassers

Die Jahreslosung aus Offenb. 21,6 stand im Mittelpunkt des ALBA-Familiengottesdienstes im Januar 2018: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Im lustigen, aber sehr tiefgehenden Anspiel wurden einige „Wässerchen“ vorgeführt, die Heilung und Heil versprechen. Schließlich schmeckte aber das einfache Quellwasser am Besten.

Das war die Überleitung für die Predigt. Daniel Prütting gab dabei auch Ausführungen über die Situation von Wüste und Wasser auf der Erde. „Durst“ ist eine Umschreibung für die menschliche Sehnsucht nach Glück und Erfolg. Es bieten sich viele Durstlöscher an. Gott verspricht, dass ein Leben mit ihm unseren Lebensdurst löschen wird.

Neue Energie aus Christbäumen

Viele Haushalte in Altensittenbach haben sich wieder bei der diesjährigen Christbaumaktion beteiligt. Zusammen mit den Präparanden, Konfirmanden und Jugendlichen hat sich wieder der Verein Sittenbächer Kirwa E.V. beteiligt. Ich habe mich sehr über diese tolle Zusammenarbeit gefreut. Vor allem beim Abholen beteiligten sich die Mitglieder des Kirchweihvereins. Martin Volk und Stefan Sperber sind die Traktoren gefahren. Die Bäume wurden diesmal zu Michael Kalb, einem Mitglied des Vereines gebracht und werden dort professionell entsorgt.

Insgesamt wurden mit 146 Christbäumen genau ein Baum mehr als im letzten Jahr gesammelt. Der größte Teil des Ertrages kommt wieder dem Partnerdekanat Wantoat in Papua-Neuguinea zugute.

Harte Kost beim Singteam Ausflug nach Bamberg

Der Ausflug des Singteams der Kirchengemeinde ging Ende nach Bamberg. Die Mitglieder haben sich mit einer besonderen Stadtführung eine harte Kost ausgesucht. Unter dem Titel „Feuertod und Hexenhammer“ führte eine zum Teil sehr forsche, zum anderen Teil äußerst einfühlsame Stadtführerin zu Stätten des Grauens. Im 17. Jahrhundert loderten in Bamberg die Scheiterhaufen. Unter den damaligen Fürstbischöfen erreichte die Hexenvernichtung einen grausamen Höhepunkt. Der Hexenhammer, ein Buch zur Legitimation der Hexenverfolgung und höchst peinliche Verhöre gehörten zum Alltag. Der Hexenwahn machte vor niemandem Halt. Auch vor Männern nicht, obwohl hauptsächlich die Frau im Focus der in ihrer Grausamkeit unbeschreiblichen Foltermaschinerie stand. In Massen wurden Frauen und auch viele Männer dem Feuer übergeben, wegen Hexerei und Zauberei oder einfach weil sie den Fürstbischöfen im Wege standen. Hunderte von Opfer wurden in dieser Zeit in einem eigens dafür gebauten Hexenhaus eingekerkert und nach unbeschreiblichen Folterungen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Eigentum desjenigen fiel an den Fürstbischof, der dadurch ein immenses Vermögen anhäufte. Manche Bamberger Häuser wurden innerhalb kurzer Zeit dreimal weiter veräußert, weil die neuen Besitzer wieder als Hexen bzw. Zauberer hingerichtet wurden. Und auf den Nachbarn oder den besten Freund konnte man sich nicht mehr verlassen, durfte sich doch der, der eine Hexe überführte, auf eine stattliche Belohnung freuen.

 

Blasse und entsetzte Gesichter der Singteam-Mitglieder hingen der Stadtführerin an den Lippen, die das Thema auf sachkundige und sehr feinfühlige Art rüberbrachte. Selbst ihr merkte man die Betroffenheit an, (beim Erzählen standen ihr manchmal die Tränen in den Augen in Anbetracht des erbarmungslosen Vorgehens und der schrecklichen Methoden damals), obwohl sie die Thematik regelmäßig interessierten Besuchergruppen nahebringt. Allen wurde dabei auch bewusst, wie manipulierbar Menschen sind und dass derartiges nur in anderer Form auch heute wieder passieren könnte.

Selbst beim gemeinsamen Mittagessen danach brauchte die Gruppe noch ein wenig, um über das Gehörte hinwegzukommen. Grundsätzlich aber war es ein sehr geselliger Ausflugstag, der dem Miteinander gut getan hat.

Christmas 2017

Fest der Liebe – in aller Munde. Zuhause, in der Schule, auf den Straßen und natürlich im Radio! Können wir Weihnachten verlängern – also die Sache mit der Liebe? Welche Möglichkeiten gibt es, das wichtigste Gebot von Jesus „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ auch über diese besonderen Tage hinaus konkret zu leben?

Das war natürlich die zentrale Botschaft in unserem Weihnachtsspecial Vitamin C-Teeniegottesdienst, an dem die Band auch mit Weihnachtslidern nicht gespart hat! Vollgetankt mit Christmasfeeling und unter dem Duft von Plätzchen und Punsch gab es im Anschluss noch das große witzige Weihnachtswichteln. Mit schönen Gesprächen und Aktionsspielen beschlossen wir den Abend und somit die Vitamin C – Reihe für das Jahr 2017! Nächstes Jahr geht es weiter!

Gemeinsam Advent feiern

Ich war wie lange nicht mehr gespannt auf das diesjährige Kindermusical, das beim Adventsnachmittag uraufgeführt wurde. „Der Weihnachtsterminator“!! Das hat mich irgendwie an „Star Wars“ oder andere neuen Science-Fiction erinnert. Aber ich war sehr überrascht. Eine tiefgehende Geschichte über den Sinn des Weihnachtsfestes wurde von den Kindern in Verantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Viktor Ambrusits, Ilka Kolb und Ulrike Feierabend dargeboten.


Eine Maschine macht sich auf den Weg in die Zukunft zurück um den Menschen das Weihnachtsfest auszureden. Verzweifelt versucht der Roboter das Weihnachtsgeschehen zu verhindern und die Geburt von Jesus auszulöschen. Es gelingt nicht. Im Gegenteil. Durch die Angriffe wird den Menschen neu deutlich, warum sie Weihnachten feiern. Vielleicht ist as auch ein Hinweis für unsere Zeit.


Da nur noch die Hälfte aller Deutschen wissen, warum Weihnachten gefeiert wird, besinnen sich wieder mehr Menschen auf das, was dahinter steckt. Denn einzig und allein deshalb feiern wir dieses besondere Fest: Gott kommt in Jesus auf die Erde. Er wird Mensch, damit wir seinen Frieden und seine Barmherzigkeit erfahren. Die Bastelfrauen haben zum letzten Mal ihren Stand gehabt und Restwaren verkauft.


Gedankt wir herzlich dem Posaunenchor für die musikalische Begleitung und dem Seniorenkreis für das Singen von zwei Liedern. Gefreut haben sich die Zuhörer auf den Auftritt der Jungbläsergruppe. Das lässt hoffen, dass sich diese jungen Leute im Jubiläumsjahr in den Chor integrieren lassen.

In der Hand eines Kindes

Zum 23.-mal hat Wolfgang Rempt die Waldweihnacht in der Fuchsau organisiert. Die besondere Atmosphäre mitten im Wald lässt keinen Besucher ungerührt. Die Hansgörglsbuam sangen weihnachtliche Volkslieder, der Posaunenchor spielte weihnachtliche Stücke und begleitete die gemeinsam gesungene Lieder.


Pfr. Gerhard Metzger las Gedanken von Dietrich Bonhoeffer: „In der Hand eines Kindes“. Dieser schreibt u.a.: „Ein Kind hat unser Leben in der Hand. Wie wollen wir diesem Kinde begegnen?O Können wir lale unsere Anstrengungen, Leistungen, Wichtigkeiten noch einmal ganz vergessen, um mit den Schafhirten und mit den Weisen aus dem Morgenland vor dem göttlichen Kind in der Krippe kindlich anzubeten?“ Es ist wahrhaftig ein seltener Anblick, wenn ein starker, stolzer Mann seine Knie vor diesem Kind beugt, wenn er einfältigen Herzens in ihm seinen Heiland findet.

Die Weihnachtsgeschichte auf Fränksch

Die Mitglieder des Seniorenkreises feierten wieder eine sehr besinnliche Adventsfeier. Verschiedene Mitarbeiterinnen lasen die Weihnachtsgeschichte in fränkischer Mundart. Dazwischen sangen alle Strophen von bekannten Weihnachtsliedern.


Pfr. Metzger las die Geschichte „Vom König, der kam, um zu bleiben“. Sie erzählt das Geschehen aus Sicht eines Waisen aus dem Osten, der dem Stern folgt um den Frieden Gottes zu finden im Kind in der Krippe. Die Mitglieder des Seniorenkreises dankte Frau Ursula Wolfermann und dem Vorbereitungsteam für alle Arbeit während des Jahres.

Ein ereignisreiches Wochenende

Das zweite Adventswochenende stand für uns, dem Posaunenchor Altensittenbach, ganz im Zeichen der Auftritte. Auch dieses Jahr durften wir wieder am Christkindlesmarkt in Nürnberg spielen. So konnten wir Samstagvormittag bei winterlichen Temperaturen den immer mehr werdenden Besuchern und Zuhörern den Besuch des Weihnachtsmarktes musikalisch versüßen. Neben klassischen Weihnachtsliedern konnten wir das Publikum auch mit Stücken wie „The Little Drummer Boy“ begeistern und uns anschließend mit Glühwein und einer Bratwurstsemmel auch selbst noch etwas mehr auf die Weihnachtszeit einstimmen.

Weiter ging es am Sonntagnachmittag mit dem Spielen im Krankenhausgarten. Aufgrund des andauernden Schneefalles waren „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ und „Leise rieselt der Schnee“ dieses mal sehr passende Lieder. Dies konnte unsere gute Stimmung aber nicht trüben, da sich trotz des Wetters einige Fenster unserer Zuhörer öffneten.

Anschließend ging es zum Adventssingen ins Sigmund-Faber-Heim. Zusammen mit u.a. dem Sängerbund konnten wir die Bewohner und deren Angehörige musikalisch unterstützen und den Nachmittag umrahmen.
Den Abschluss bildete die Weihnachtsfeier des Sängerbundes 1865 Altensittenbach am Montagabend im „Gründen Baum“ in Kühnhofen. Auch hier konnten wir wieder mit einer kleinen Abordnung eine Auswahl unserer Weihnachtslieder erfolgreich zum Besten geben und die Vereinsmitglieder und Besucher bei gemeinsamen Liedern unterstützen.
Doch die Weihnachtszeit ist noch nicht vorbei. Zum Jahresende steht neben unserer Weihnachtstour durch Altensittenbach am Hl. Abend ab 12.30 Uhr und dem Gottesdienst am 1. Christfesttag auch dieses Jahr wieder die Waldweihnacht in der Fuchsau an. Aufgrund der verkürzten Vorweihnachtszeit findet diese am Freitag, den 22.12. um 19.00 Uhr statt. Besonders einlade möchten wir Sie zu unserem Auftritt auf der Weihnachtsmarktbühne zum Abschluss des 25. Hersbrucker Weihnachtsmarktes. Am 23.12. um 17.30 Uhr spielen wir wieder zusammen mit den „Hansgörglbuam“ zum Ausklang des Weihnachtsmarktes. Wir wünschen allen eine schöne Weihnachtszeit und ein paar besinnliche Stunden mit Familie und Freunden.
Tanja Kliegel

Waldweihnacht im Schneetreiben

Das wünschen sich viele. Weihnachten im Schnee. Aber wenn es dann zu viel wird, dann ist es auch nicht schön. Das erlebten die Mitarbeiter bei der diesjährigen Waldweihnacht für Familien und Kinder.


Am Nachmittag des 2. Advents begann das heftige Schneetreiben, das in ganz Deutschland zu sehr vielen Unfällen führte. Was tun? Wir gehen hin und schauen mal, ob dennoch jemand da ist. Tatsächlich kamen ein paar Unentwegte und feierten mit den Mitarbeitern diese Waldweihnacht im Schneetreiben. An einzelnen Stationen gab es wieder Texte und Lieder und am Ende zum Aufwärmen auch noch Punsch

40 Jahre Blasen zur Ehre Gottes

Zu Beginn des Kirchenjahres feierte der Posaunenchor Oberkrumbach sein 40-jähriges Bestehen mit einem feierlichen Gottesdienst. Der von dem Chor und dem Singteam gestaltete Gottesdienst spannte einen Bogen durch die 40 Jahre intensive Chortätigkeit. Das wurde durch die Predigt von Dekan Dr. Werner Thiessen und von Pfr. Gerhard Metzger unterstrichen. 1977 hatte das ganze Dorf nach einer Initiative des damaligen Ortspfarrers Theo Knodt zusammengeholfen, damit dieser Chor entstehen konnte. Durch eine Sammlung von Tür zu Tür konnten die ersten Instrumente gekauft werden. Seither untermalt der Chor neben den Gottesdiensten auch Kirchweihen, kirchliche Feste oder andere Festivitäten und ist so seit langem zu einer festen Größe in der Gemeinschaft geworden.
In den Reden von Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Klaus Albrecht, Bezirksobmann Pfr. Georg Pillhofer kam deutlich heraus, wie sichtig das gemeinsame Musizieren in einem Chor ist, spielt man doch zur Ehre Gottes. Von den 220 Einwohnern sind 22 Aktive im Posaunenchor, also 10 % der gesamten Bevölkerung. Das ist eine Leistung, die Achtung verdient und die mehrfach in den Rede aufgegriffen wurde.

Hervorgehoben wurde auch, dass der Chor fünf Gründungsmitglieder ehren konnte: Peter Stief, Werner Meier, Norbert Woitschig, Gerhard Rießner und Gerhard Rösel. Auch die über 10-jährige Tätigkeit des Chorleiters Rainer Hartman wurde mit einer Urkunde gewürdigt. Was macht ein Chor ohne Jugend? So kann er stolz sein, eine gute Mischung zu haben. Dafür steht beispielhaft Sybille Mayer, die für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde. Beim anschließenden Umtrunk im Konrad-Rösel-haus kam es zum Austausch mancher Geschichten und Erlebnissen in 40 Jahren. Es war eine Feier, die in Erinnerung bleiben wird.
Andrea Wiechert