Konfirmanden spenden einen Baum

Nach 2014 hat sich wieder eine Konfirmandengruppe dazu entschlossen, einen Baum zu spenden und zu pflanzen. Die Gruppe traf sich am Tag nach der Konfirmation am Platz des Mehrgenerationenspielplatzes mit Bgm. Ilg. Die GartenBaumschule Geiger lieferte den Baum und leitete zum Anpflanzen an. Die Stadt Hersbruck hatte das Loch ausgehoben. Auch Bgm. Ilg schaute interessiert bei den letzten Maßnahmen am Baum vor dem Pflanzen zu

Die Konfirmanden halfen mit, den jungen Baum fachgerecht in den Boden zu setzen. Bg.m Ilg bedanke sich herzlich bei den Konfirmanden und ihren Eltern für die Aktion. Er wünschte den Jugendlichen für Ihr Leben alles Gute und viele schöne Tage.

Pfr. Metzger wies in seiner Rede auf den Baum von Jericho hin. Der Zöllner Zachäus stieg darauf um Jesus zu sehen. Dieser hielt unter dem Baum und sprach: „Heute will ich in dein Haus kommen“. Solch ein Baum ist Hinweis darauf, dass Jesus in das Lebenshaus eines jeden Menschen kommen will und kann, wenn man ihn einlädt.

Nach getaner Arbeit stellten sich alle zu einem Gruppenfoto auf in der Hoffnung, spätestens nach 25 Jahren wieder vorbei zu kommen und sich an die gemeinsame Zeit i nder Konfirmandengruppe zu erinnern.

Osterblasen

Mit der Aussicht auf eine wunderschönen Sonnenaufgang trafen sich der Posaunenchor und die Ostersänger aus Altensittenbach auch dieses Jahr wieder am Ostersonntag zum Osterspielen und -singen. Am gleichen Treffpunkt wie auch schon in den vergangenen Jahren begrüßten wir wieder den Ostersonntag mit einigen Liedern und der Lesung der Ostergeschichte.

Tanja Kliegel

Das Fest der Auferstehung feiern

Die Kirche ganz im Dunkeln – nur ganz vorne scheint ein Licht auf den Altar. So erleben die Besucher  den Gang in die Thomaskirche am Ostermorgen. Jeder Besucher erhält eine Kerze. Ein Kind fragt – wie in der Passahtradition der Juden – den Pfarrer nach den Ursprüngen von Ostern. Danach wird „Bleibet hier und wachet mit mir“ gesungen als Erinnerung an den Kreuzestod von Jesus. Die Lichter gehen aus und die neue Osterkerze wird hereingetragen. Das Licht wird an alle Teilnehmer weitergegeben, der Altar wird geschmückt und es gibt einen österlichen Lobpreis. In der Zwischenzeit wurde der Altar geschmückt und das Hl. Abendmahl wird gefeiert. Mit dem Lied: „In Christus ist mein ganzer Halt“ gehen die Gottesdienstbesucher mit einer Osterglocke in der Hand nach draußen. Dort wird die Osterfahne mit dem Lied: „Er ist Herr“ hochgezogen.

Es ist jeder Jahr immer wieder bewegend, die Osternacht zu feiern und so die Auferstehungsbotschaft zu verkündigen: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden. Halleluja“.

Ostern erwarten

Insgesamt 20 Jugendliche und junge Menschen trafen sich wieder am Karsamstag um 21.00 Uhr um das Osterfest i einer Osterwache zu begehen. Bis zum Ostersonntag um 7.00 Uhr wurde in verschiedenen Aktionen das Fest der Auferstehung gefeiert. Zu jeder vollen Stunde gab es Lieder und einen biblischen Impuls, der teilweise auch im Freien stattfand. Trotz der kalten Temperaturen war auch ein Osterspaziergang zum Hansgörgl angesagt. Zwischen den Aktionen bestand die Möglichkeit zum Reden und zum Ausruhen.

Geendet hat diese Nacht mit der Osternacht in der Thomaskirche.

Was wäre ich ohne Dich, mein Gott?

Es war ein besonderes Konzert, das die Zuhörer in der Thomaskirche erlebt haben. Vorne auf einem Schemel saß mit Ike Duinmeyer-Bolik eine Sängerin, die mit ihrer voluminösen Stimme überzeugte. Mit der Gitarre in der Hand sang sie von der Liebe Gottes und zeigte dabei ihr Thema in einer besonderen Art und Weise auf: Gott hat viele Gesichter. „Ich trete vor dein Angesicht. Wo wäre ich ohne Dich, mein Gott? Du bist mein Juwel an grauen Tagen. Du bist mein Lotse durch den Sturm“. Immer wieder griff sie biblische Geschichten auf. Die Geschichte von der samaritanischen Frau am Brunner gehörte dazu. „Der Weg ist lang und staubig. Du rührst Wunden wieder an, die ich längst vergaß. Ich habe Sehnsucht in mir nach Liebe“. Dazwischen sangen die Zuhörer mit bei Liedern wie „So groß ist der Herr“ oder auch bei „Immer mehr von Dir, immer mehr“.


Sehr viele Lesungen mit eindrücklichen Texten rundeten diese Konzertlesung ab. Da war z.B. Tommy. Als Jugendlicher hat er Glauben an Gott nie richtig verstanden. „Du musst Gott suchen und dich von ihm finden lassen“. Diese Worte wurden ihm gesagt. Jahre später hat er das begriffen. Nur so konnte er sein Krebsleiden tragen und in Frieden mit Gott sterben.

Ike Duinmeyer-Bolik hat sehr gute Beziehungen zu „World Vision“. Das ist eine Organisation, die mit Spenden und Patenschaften Menschen vor allem die Not in Afrika zu lindern versucht. In einem Einspieler wurde das sehr deutlich.

Ein Grundthema der gesamten Veranstaltung war: „Bei Gott findest Du ein Zuhause“. Im letzten Lied wurde das mit der einfachen Liedzeile zusammengefasst: „Ich bin Zuhaus, Zuhaus bei dir. Du bist Zuhaus, Zuhaus bei mir“. Die Zuhörer dankten mit langem Applaus für einen sehr eindrücklichen Abend.

Mit dem Pfarrer auf Malle

Eine Fahrt zu den Mandelblüten auf Mallorca. Das war das Ziel unserer gemeinsamen Studienfahrt mit der Kirchengemeinde Thuisbrunn und dem Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Forchheim in den diesjährigen Faschingsferien. Der Termin war so gewählt, dass noch die Mandelblüte zu sehen war.

Mallorca besteht ja nur zum kleinen Teil aus Strand und badenden Gästen. Es ist eine grüne Insel mit vielen schönen Buchten, von denen sich das Wasser herrlich spiegelt.

Eine Studienreise nach Mallorca bedeutet: Sich Zeit nehmen für eine Ganztagesfahrt Richtung Süd-Ost. An blühenden Bäumen vorbei fährt man schließlich hinauf nach Sant Salvador und genießt den Ausblick über die Insel mit dem großen Christuskreuz und das Innere der herrlichen Kirche.

An einem anderen Tag gibt es eine weitere Ganztagesfahrt Richtung Nord-West. Über Serpentinen geht es vorbei an Olivenplantagen nach Coroba. Dort mit dem Schiff nah Soller und dann mit Straßenbahn und Zug, die älter als 100 Jahre alt sind und durch deutsche Wertarbeit (Siemens) bis heute erhalten geblieben sind mitten durch Zitronen- und Orangenhaine. Fast könnte man mit der Hand aus dem Fenster diese Früchte pflücken.

Natürlich darf ein Ausflug in die Hauptstad Palma de Mallorca nicht fehlen. Ende Februar ist es so warm, dass man bei Sonne auf dem Marktplatz sitzen kann und vorbei an der Kathedrale den Blick aufs Meer hat.

Mallorca bedeutet Frühling Ende Februar. Auch wenn das Baden nur für Hartgesottene schön ist, ein Spaziergang am Strand lohnt sich immer.

Insgesamt 40 Teilnehmer genossen diese Studienfahrt, bei denen 4-mal Gesprächsgruppen angeboten und einmal ein Gottesdienst am Sonntag früh mitten im Hotel gefeiert wurde. Auf de Bild sehen wir die Gruppe von Leuten, die im Umkreis der Region Hersbruck dabei waren. Sie freuten sich vor allem auch darüber, dass das frühere Pfarrerehepaar Heindl von Hartmannshof mit Sohn Micha dabei war.

Was bleibt noch von dieser Woche auf der größten Baleareninsel? Die herrlichen Sonnenuntergänge über dem Mittelmeer und Erinnerungen an Frühling in einer Jahreszeit, wo bei uns höchstens sehnsuchtsvoll daran gedacht werden kann.

 

Was heißt Gerechtigkeit?

Ein heißes Thema nahmen sich die Mitarbeiter beim letzten ALBA-Familiengottesdienst vor. So kurz vor der nächsten Bundestagswahl steht das Thema „Gerechtigkeit“ bei allen Parteien ganz oben auf dem Themenkatalog. Aber was ist das genau? Ist es z.B. gerecht, wenn ein Gutverdienender für sein Kind genauso viel Kindergartenbeitrag zahlt wie ein Schlechtverdienender? In Mt 20 findet sich das bekannte Geichnis von den Arbeitern im Weinberg. Die nur eine Stunde gearbeitet haben, bekommen den selben Lohn wie die den ganzen Tag geschuftet haben! Jesus sagt: „Mein Freund, ich tu dir nicht Unrecht. Bist du mit mir einig geworden über einen Silbergroschen? Nimm, was dein ist, und geh!“ Dieses Gleichnis zeigt, dass erst im Vergleich mit dem anderen die eigene Situation als ungerecht empfunden wird.


Die Anspielgruppe der Jugendlichen spielte einige Situationen zu diesem Thema gekonnt vor.

„Brettle“

Am Freitag klettern die Temperaturen bei viel Sonnenschein sogar bis auf 23 Grad…“. Diese ungewöhnliche Wettermeldung für März ließ uns nicht lange fackeln und wir wagten unseren ersten Open Air Vitamin C Gottesdienst. Gemeinsam und mit vollem EInsatz wurde die Technik, Instrumente, Kreuz und Sofas nach draußen verfrachtet und schon konnte die Band unter freien blauen Himmel den Gottesdienst starten. Thematisch wurde es tricky. Denn was hat um alles in der Welt Glaube mit dem derzeit super beliebten Jugendspiel „Brettle“ zu tun? Gute und eindrückliche Antworten fand unser Jugendreferent Viktor Ambrusits mit Blick auf die Bibel. Und  er gab interessante Denkanstöße über Chancen erkennen, Ausdauer und Wachsamkeit weiter.

Bis zum Sonnenuntergang genossen wir draußen diesen besonderen Frühlingsabed mit Essen und Musik. Un was durfte nicht fehlen? Natürlich – eine Runde „Brettle“.

 

Gedanken über die Zeit

Zum Frühlingsanfang machten sich die Verantwortlichen des ALBA-Familiengottesdienstes sich Gedanken zur Zeit. Was bedeutet das für mich, dass sie vergeht. Wie oft sagen Leute: „Ich habe keine Zeit“. Dabei hat jeder gleich viel Zeit, nämlich 24 Stunden am Tag. Manchmal ist es wichtig, dass wirklich wenig Zeit vergeht. Wenn z.B. jemand in einen Notfall geraten ist und der Krankenwagen ganz schnelle da sein muss. Manchmal entscheiden Sekunden über Leben und Tod.


Die Jugendlichen von der Präparandengruppe haben sich sehr gut eingebracht bei diesem Thema und überzeugten vor allem beim Anspiel.

Der Segen bleibt

Nach langen Jahren sind wieder einmal zu konfirmierende und schon konfirmierte Jugendliche auf eine gemeinsame Jugendfreizeit unterwegs gewesen. In der Jugendherberge Hartenstein traf mach sich zu einem gemeinsamen Wochenende. An der Konfirmation spielt die Einsegnung der Jugendliche eine große Rolle. Deshalb lag es sehr nahe, dieses Thema als Überschrift über das Treffen zu wählen. Dazu war Sabine Stein eingeladen. Sie hatte in diesem Frühjahr das Thema „Der Segen bleibt“ beim letzten Glaubenskurs von „Stufen des Lebens“ geleitet. Es ist ihr ausgezeichnet gelungen, das Thema anhand des Lebens von Jakob näher zu bringen. Wie bei den Erwachsenen haben Bodenbilder das Gesagte und Gehörte vertieft.

Daneben blieb den Jugendlichen auch viel Zeit zum gemeinsamen Spielen, Singen und Reden. Auch Tischtennis und Karten wurden eifrig gespielt, so dass eine sehr gute Gemeinschaft entstand.