Archiv der Kategorie: Allgemein

Der Weihnachtsstern

Diese Fragen zogen sich durch den gesamten Adventsnachmittag: Wie soll Jugendlichen das Geschehen von Weihnachten für ihre Lebenswelt begreifbar gemacht werden? Wie können sie das ihren Jugendlichen so erzählen, dass es ihrer Sprache und ihren Erfahrungen entspricht? In unserer Zeit ein gewichtiges Problem. Denn die Weihnachtsgeschichte muss nicht neu erfunden werden, aber das Übersetzen dieser Botschaft in eine „Jugendwelt“, die mit dem Smartphone aufwächst ist nicht einfach. Unser Jugendreferent, Viktor Amburusits hat es mit den Mitarbeiterinnen Ilka Kolb und Sarah Gründling und dem Musical „Der Weihnachtsstern“ versucht und ein überzeugendes Theater mit Kindern und Jugendlichen auf die Beine gestellt. Wie jedes Jahr gab es die intensivste Vorbereitung auf einer Freizeit im Jugendhaus Knappenberg. Dort wurden die eigenen Texte entworfen und eingeübt. Interessant war, dass neue geistliche Lieder vorgetragen wurden, die dann auch im Vitamin C-Teeniegottesdienst gesungen werden. So wurde eine Brück innerhalb der Kirchengemeinde geschlagen. Musikalisch wurde der Musicalchor von den beiden Söhnen des Jugendreferenten, Jonathan und Jannik unterstützt. Die Zuhörer lauschten den Texten in „jugendgemäßer“ Sprache und den teils in englischer Sprache vorgetragenen Liedern mit großer Aufmerksamkeit und spendeten danach einen großen Applaus.

Der Nachmittag im Landhotel „Grüner Baum“ in Kühnhofen wurde musikalisch bereichert durch den Posaunenchor und durch zwei Liedvorträge vom Seniorenkreis.

Die drei Gaben

Wieder trafen sich Gemeindemitglieder zur Waldweihnacht in der Fuchsau. Der Posaunenchor spielte weihnachtliche Lieder und begleitete die von allen gesungenen Weihnachtslieder. Die Hansgörglbuam sangen volkstümliche Weihnachtslieder. Wegen des regnerischen Wetters fand die gesamte Feier nicht im Wald, sondern direkt an der Gaststätte Fuchsau statt. Ein Dank geht an Wolfgang Rempt für die Organisation.

Pfr. Metzger las die Geschichte von den „Drei Gaben“. Nach den drei Weisen aus Babylon mit ihren Geschenken kamen drei unansehnliche Gesellen zum Christuskind und brachten ihre Geschenke mit: Ketten, Fesseln und Gotteszweifel. Damit ist der Weg dieses Kindes vorgezeichnet. Es wird ein Weg zum Kreuz werden, damit Menschen Vergebung der Sünden erfahren.

Der Adventskalender der besonderen Art!

Traditionell drehte sich im Dezember Vitamin C Gottesdienst alles um Weihnachten! Die Band versetzte die Jugendlichen mit ihrem eigens dafür geprobten Repertoire an bekannten Weihnachtsliedern schnell in adventliche Stimmung.

Obgleich zu Anfang die Predigt von Barbara Weider etwas außergewöhnlich mit dem Thema „Festplatten Defragmentierung“ begann, was so viel bedeutet wie die Sortierung der Festplatte bei Verlust der Rechnerleistung, steuerte sie passend mit der Frage „Reboot“ für’s eigene Leben geradewegs wieder auf Weihnachten zu.

Wie praktisch wäre es doch, so einen Prozess via Knopfdruck auch für unser Leben starten zu können. Oft werden gefühlt die verschiedenen Teile unseres Lebens in verschiedene Richtungen gezogen. Besonders an Weihnachten stellt sich der eine oder andere die Frage „lebe ich oder werde ich gelebt“? Das Weihnachtsfest kann helfen das Leben wieder zusammenzuführen und den Blick auf das Wertvolle im eigenen Leben zu richten. Als Sortierhilfe und Gedankenimpulse präsentierte Barbara Weider den „Adventskalender der besonderen Art!“ Mit Plätzchen und guten Gesprächen endete ausgelassen der gemütliche Adventsabend.

Euch ist heute der Heiland geboren

Eine sehr besinnliche Adventsfeier hatte der Seniorenkreis. Frau Ursula Wolfermann hatte sich wieder viele Gedanken dazu gemacht. Vier Mitarbeiterinnen lasen Gedanken zu den vier Adventskerzen, die je eine bestimmte Bedeutung haben. Danach gab es neben weihnachtlichen Liedern, Kaffee und Christstollen eine Sprechmotette zum Thema: „Euch ist heute der Heiland geboren“.

Dabei wurde die Weihnachtsgeschichte aus Sicht der Hirten von Bethlehem erzählt. Pfr. Gerhard Metzger las die Geschichte „Die Taube aus Ägypten“ von Rudolf Otto Wiemer. Josef ist mit Maria und dem Kind auf dem Weg nach Ägypten. Die Taube Gurru soll dem Königskind zu Ehren einen Palmzweig überreichen. Aber sie verliert ihn und der Knabe ergreift stattdessen einen Dornenranken. „Der Herr will beides haben. Begreifst du das nicht?“ anwortet der Esel und das gilt bis heute: Palmzweig und Dornen gehören bei Jesus zusammen.

Gott loben, das ist unser Amt

Mit dem Festgottesdienst am 1. Advent konnten wir unser Jubiläumsjahr anlässlich des 60jährigen Chorjubiläums des Posaunenchor Altensittenbach abrunden. Die Musik gehört schon immer zur Kirche und auch zur Adventszeit. Und der Posaunenchor ist wie das Salz in der Suppe, es schmeckt zwar auch ohne, aber nur mit ist es erst richtig gut. Zusammengepackt ergibt sich ein besonderer Gottesdienst mit besonderen Gästen.

Begrüßen durften wir Thomas Engelbrecht, Mitglied des Landesposaunenrats, von dem wir die Chorurkunde erhalten haben und der sogar noch spontan und ohne Probe im Chor mitspielte. Unsere Dekanatskantorin Frau Heidi Brettschneider, die den Gottesdienst auf eine wunderbare Weise auf der Orgel begleitet hat. Und Herrn Dekan Dr. Werner Thiessen der eine tolle und außergewöhnliche Festpredigt für uns hielt. Vielen herzlichen Dank für Ihr Mitwirken bei diesem besonderen Tag.

Auch unsere 5 Jungbläser, aktuell noch in der Ausbildung, konnten uns bei den Chorälen schon tatkräftig unterstützen. Mit Hanna und Colin Reuschel, Jannik Böheim, Andre Dobronz und Emma-Sophie Löhner haben wir wieder einmal „Nachschub“ für die nächsten 60 Jahre Posaunenchor bekommen. Die Mischung aus Jung und Alt (15-81 Jahre), die gemeinsame Liebe zur Musik, bei einer musikalischen Bandbreite von Bach über Gospel bis hin zur modernen Literatur sowie die Verbindung zur Kirche machen unseren Posaunenchor aus.

Zu einen solchen Anlass gilt es auch anderen DANKE zu sagen. Danke liebe Gemeindemitglieder für Ihr Kommen und Ihre Unterstützung zu den Festtagen des Posaunenchores in den letzten 60 Jahren. Danke an unseren Chorleiter Wolfgang Werthner sowie seinen Stellvertreter Thomas Werthner sowie unseren Obmännern Torsten Kellner und Werner Wild und natürlich an alle unsere Bläser. Danke für die unzähligen Stunden Ehrenamt, für den Dienst am Nächsten und zum Lobe Gottes.

Mit dem Leitvers zu unserem Jubiläumsjahr „Ich lobe meinen Gott von ganzen Herzen“ wünschen wir Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gesundes und glückliches 2019.

von Tanja Kliegel, Posaunenchor

Fotos: Thomas Geiger

Freundschaft mit Gott

Das wichtige Thema „Freundschaft mit Gott“ stand im Mittelpunkt des letzten ALBA-Familiengottesdienstes im Jahr 2018. Daniel Prütting gab dazu einige Impulse. Konkret als Freund Gottes werden im Alten ‚Testament Abraham und Mose bezeichnet. Im Neuen Testament sagt Jesus im Johannesevangelium zu seinen Jüngern „Ihr seid meine Freunde“. Das Verhältnis von Jesus zu seinen Jüngern ist nicht ein Verhältnis wie zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, nicht wie zwischen Lehrern zu Schülern und auch nicht wie zwischen Nachbarn. Im Glauben an Gott spricht mir Jesus seine Freundschaft zu. mit dieser Wertschätzung kann ich in der Beziehung zu Gott leben.

Diese Botschaft stand neben vielen Liedern und einem Anspiel für einen lebendigen Familiengottesdienst, der am 20. Januar 2019 im neuen Jahr Familien mit Kindern einlädt, gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

Baumbestattungsfeld eingeweiht

Es lag nahe, am Ewigkeitssonntag das Baumbestattungsfeld einzuweihen. Schließlich sind an diesem Sonntag die Angehörigen von verstorbenen Gemeindemitgliedern besonders zum Gottesdienst eingeladen. Dann wird ein Licht für jeden Verstorbenen angezündet und die Namen einzeln verlesen. Um den Wunsch von Gemeindemitgliedern nachzukommen, wurde im Frühjahr ein Rollrasen angelegt, so dass schon vor der Einweihung insgesamt drei Baumbestattungen stattgefunden haben.

Foto: Thomas Geiger

Foto: Thomas Geiger

So ging die gesamte Gottesdienstgemeinde nach dem Predigtlied zum Friedhof hinaus und Pfr. Gerhard Metzger weihte das Bestattungsfeld mit Gebet, Widmung und Segen ein. Wer sich für diese Bestattungsform entschließt hat die Möglichkeit, den Namen auf einem Schild schreiben zu lassen, das an einer der drei Stelen festgemacht wird. So ist nach außen sichtbar, wer hier beerdigt ist und ein Ort der Trauer ist gegeben. Die Urne kommt in den Boden und muss deshalb verrottbar sein. Nicht erlaubt sind Blumen oder Gegenstände auf dem Bereich der Baumbestattung.

Feiert-Jesus-Fest am 25. November in der Thomaskirche

Es gibt wieder ein Feiert-Jesus-Fest, dieses Mal in der Thomaskirche.
Der Lobpreisabend mit vielen Lieder und Gebeten verspricht eine besondere Auszeit zu werden. Veranstalter ist der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften im Raum Hersbruck. Ganz im Zeichen der Ökumene kommen die Mitglieder der Band auch aus verschiedenen Konfessionen, um gemeinsam Musik zu machen.

Safe

Als Überraschungsgast besuchte uns im November im Vitamin C-Teeniegottesdienst der neue Dekanatsjugendreferent Matze Rapp. Quasi noch ganz „Neu“ im Dekanat – sein Arbeitsstart war erst im September – berichtete er von seiner Arbeit und über die vielen Angebote, die das Dekanat Jugendlichen bietet. Aber nicht nur das.

Zu Beginn stellte er sich erfolgreich und überzeugend den „harten und direkten“ Fragen von Viktor Ambrusits. Spannend, persönlich und authentisch ging Matze Rapp in der Predigt auf das Leben mit Jesus ein. „Das Leben mit Jesus ist sicher“ unterstrich Matze immer wieder. Aber trotzdem ist Zweifeln erlaubt! „Suchende“ und „Hinterfragende“ sind willkommen. Der Jünger Thomas zweifelte an Jesu Auferstehung heftig. Jesus nahm seine Zweifel und Verunsicherung ernst und zeigte sich ihm. Bei Jesus bist Du sicher, war die Kernbotschaft seiner Predigt.

Abrundend gestaltete die Band passend und ausgelassen den ‚Gottesdienst-Worship im gemütlichen Jugendhaus.

Mitarbeiterabend und Ehrungen in der Kirchengemeinde

Mitarbeiterabend der Kirchengemeinde Altensittenbach in Kühnhofen – Foto: Thomas Geiger

Immer im November, wenn der Kalender schon sehr dünn geworden ist, lädt die Kirchengemeinde ihre Mitarbeiter ein, um Danke zu sagen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen auf der Liste von Pfarrer Gerhard Metzger. Und sie haben vieles im laufenden Jahr geleistet.
Die Kirchengemeinde hat sich mit einer Essenseinladung dafür bedankt. Im Landhotel „GrünerBaum“ in Kühnhofen fand das diesjähirge Mitarbeiteressen statt.

Am Tag zuvor waren die Konfirmanden unterwegs im ganzen Ort und haben Mitarbeiter besucht. Sie kamen und brachten die unterschiedlichsten Fragen mit. Eine davon lautete: „Warum sind Sie Mitarbeiter?“ Bei seiner Begrüßung hat Kirchenvorstand Thomas Geiger die Frage kurz und bündig für sich beantwortet: “Wegen der Gemeinschaft.“
Kirche als Ort von Gemeinschaft. Als Treffpunkt für die Christenfamilie, für Gleichgesinnte, für Andersdenkende, für Junge und für Alte. Sie soll ein Dach für viele bieten. Das ist das große Anliegen der Gemeinde und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bauen mit an diesem Haus.

Pfarrer Thomas Lichteneber als Gast – Foto: Thomas Geiger

Der diesjährige Gast war Pfarrer Thomas Lichteneber, der gerne mit seiner Frau Angelika bei der Nachbargemeinde vorbeigekommen ist. In einem Vortrag erzählte er von seinem Werdegang, seinen bisherigen Stationen als Pfarrer und von gelebter Ökumene. Sechs Jahre im „Exil“ in Garmisch-Partenkirchen haben ihn eine ganz andere Kirchensituation erleben lassen.
Er berichtet von spirituellen Pilgerwegen, die er dort angeboten hat oder vom Fahrrad-Pilgern, das ihm und seinen Begleitern wunderbar geholfen hat, um ins Gespräch zu kommen.
Als soliden Handwerker begreife er sich in der Stadtkirche. Weg von großen Projekten sei für ihn wichtig, dass alle, die zur Kirchengemeinde gehören, dort auch ihren gesicherten Platz finden. „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, das geistliche Wort von Dietrich Bonhoeffer spiele für ihn eine große Rolle. Er möchte für die Ökumene und die Allianz das Wort ergreifen und die Vielfalt begrüßen.

Mitarbeiterehrung in der Kirchengemeinde Altensittenbach Foto: Christl Schäfer-Geiger

Am diesem Abend wurden auch langjährige Mitarbeiter für ihre treue Mitarbeit geehrt.
30 Jahre Mitarbeit:

  • Claus Jerina (Posaunenchor)
  • Torsten Kellner (Posaunenchor, Obmann des Posaunenchores)
  • Sonja Böheim (Posaunenchor)
  • Sandra Wolf (Posaunenchor)
  • Marc Wild (Posaunenchor)
  • Martin Wolfermann (Posaunenchor, Kirchenvorstand, Stiftung „St. Thomas“, Bauausschuss)
  • Günther Engelhardt (Hauskreisleiter, EDV im Pfarramt)
  • Anni Loos (Gemeindehelferin, liturgischer Chor)

25 Jahre Mitarbeit:

  • Heidemarie Müller (Ansprechpartnerin der Gemeindehelferinnen, liturgischer Chor)
  • Barbara Weider (Jugendarbeit)

20 Jahre Mitarbeit in der Kirchengemeinde Altensittenbach

  • Frank Hildebrandt (Vertrauensmann des Kirchenvorstandes, Beauftragter für liturgisch Handelnde, Abendmahlshelfer)

10 mal dabei beim Landkreislauf in unserer Mannschaft:

  • Evi Liebel
  • Philipp Glockner
  • Otto Fürsattel

Nicht auf dem Foto dabei sind: Günther Engelhardt, Sandra Wolf, Sonja Böheim, Marc Wild