Hervorgehobener Beitrag

Gottesdienst und Schweigeweg zum Holocaust-Gedenktag

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck, die Hersbrucker Kirchen und die Stadt Hersbruck laden Bürgerinnen und Bürger aus Hersbruck und Umgebung herzlich ein.

Gedenkfeier
am
Freitag, 27. Januar 2023

Ökumenischer Gottesdienst zum Thema

„Liebe Deinen Nächsten. Er ist wie Du!“

Auferstehungskirche – Alter Friedhof
Amberger Straße 33
Beginn 18:30 Uhr



Anschließend Schweigeweg mit Lichtern und Abschluss an der Bocchetta-Skulptur „Ohne Namen“ im Rosengarten

Christbäume für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr wurden wieder Christbäume auf unserem Gemeindegebiet gesammelt. Viele Präparanden, Konfirmanden und weitere jugendliche Helferinnen und Helfer waren unterwegs. Sie zogen von Haus zu Haus und fragten nach abgeleerten Bäumen. Insgesamt wurden 159 Bäume genommen und zu den verschiedenen Sammelplätzen gebracht. Eine großartige Unterstützung gab es wieder durch den Vereine „Sittenbächer Kirwa e.V.“.

Das ist die ganze Truppe vom Verein Sittenbächer Kirwa e.V.

Ihr Vorsitzender, Stefan Neuner, hatte junge Mitglieder motiviert und so wurden die Christbäume schnell von Altensittenbach nach Ellenbach zum Heckseln gefahren. Ein besonderer Tank geht an die drei Fahrer der Traktoren: Stefan Sperber, Jonas Schwarz und Patrick Dastig.

Aber auch die anderen Mitstreiter hatten Spaß und sahen alles nicht nur als „Arbeit“ an. Als Pfarrer in diesem Stadtteil von Hersbruck freue ich mich ganz besonders über diese sehr gute Zusammenarbeit, die hoffentlich auch in Zukunft sein wird.

Die Jugendlichen der Kirchengemeinde erfreuten sich nach getaner Arbeit an Langos und Brezeln.

Besonders viel zu tun hatten das Brüderpaar Niklas und Elias Bock. Sie sammelten ganz im Norden von Altensittenbach bei vielen Häusern und kamen deshalb als letzte Gruppe an. Ein besonderer Dank an die Beiden von dieser Stelle aus.

Nicklas und Elias Bock nach getaner Arbeit

Auf der Suche nach Weihnachten

Sehr stimmungsvolle und mit viel Freude vorbereitete und durchgeführte Familiengottesdienste wurden am diesjährigen Heiligen Abend gefeiert. Um 15.00 Uhr bekamen die Kinder im weihnachtlichen Senfkorngottesdienst für Familien m. kleinen Kindern eine Laterne mit nach Hause. Dabei war auf jeder Seite ein Motiv zu erkennen. Die Geschichte erzählt fiktiv das Geschehen von Weihnachte aus der Sicht eines Nachtigall. Sie macht sich wie die Hirten auf den Weg nach Bethlehem zum Kind.

Beim Familiengottesdienst um 16.00 Uhr wurde das Musical „Auf der Suche nach Weihnachten“ vorgetragen mit viel Musik und sehr gekonnter Darstellung. Viktor Ambrusits und Ilka Kolb hatten das Stück einstudiert. Christoph und Regina Utz haben zusammen mit Amélie Kolb alles musikalisch eingerahmt. Es war eine aufgelöste Stimmung in der Thomaskirche mit viel Klatschen und Tanz. Die Gottesdienstbesucher erhoben sich zeitweise von den Bänke. Es war ein sehr gelungener Gottesdienst. Ein Gottesdienst hat die folgende Bilder gemacht.

Auf der Suche nach Weihnachten landen die Könige in Schottland
Auf der Suche nach Weihnachtgen landen die Könige in Ungarn und essen Gulasch.
Auf der Suche nach Weihnachten landen die Könige auf den Weihnachtsinseln.
An der Krippe!
Und hier sind die Musiker zu sehen! Ein großes Dankeschön.

Light glows – Vitamin C Gottesdienst im Dezember

Licht kommt in die Welt – wie sich das anfühlen kann, erlebten die Jugendlichen im Vit. C als wir den Trailer vom „Weihnachtswunder 1914“einspielten.

Vor über 100 Jahren lagen sich in einem Stellungskrieg während des Ersten Weltkriegs Deutsche und Briten in den flämischen Schützengräben gegenüber. Am ersten Weihnachtsfeiertag im Jahr 1914 geschah ein unglaubliches Wunder. Eine von der Befehlsebene nicht autorisierte Waffenruhe entwickelte sich zwischen den verfeindeten Soldaten und vermochte, dass die Kriegsparteien in diesen besonderen Tagen nicht mehr als Feinde sich gegenüberstanden.

Vielmehr noch – sie begegneten sich in Frieden – aßen, tranken gemeinsam, feierten zusammen das Weihnachtsfest. Sogar ein Fußballspiel soll damals stattgefunden haben. Das Ganze ging so lange, bis die damaligen Oberbefehlshaber, dem wieder ein jähes Ende machten und den Soldaten den Befehl zum gegenseitigen Angriff gaben.

Diese Geschichte nahm Viktor Ambrusits als Beispiel, was es bedeutet, wenn das Licht von Jesus Christus in unsre Welt kommt und Menschen in diesem Licht innehalten. Viele Lieder in unterschiedlichen Sprachen wurde damals gemeinsam an diesem besagten ersten Weihnachtsfeiertag 1914 gesungen.

Diesem Vorbild folgten wir auch in unserem Vit. C Gottesdienst und gaben ganz schön musikalisch Gas.

Darunter waren auch viele moderne schwungvolle Weihnachtslieder, welche die Band souverän und stimmungsvoll begleitete. Am Ende gab es einen improvisierten Weihnachts-Spezial-Jam von traditionellen Altensittenbacher Jugend Weihnachtslieder wie „a star is born“ oder „Stille Nacht, heilige Nacht“!

Als wir am Ende alle genug von Plätzchen und Lebkuchen hatten, wurde noch ein „Feuerle“ angeschürt und eine Tüte Marshmellos final platt gemacht.
Barbara Weider

Beauftragung von Viktor Ambrusits zum Prädikanten

Seit 2006 ist Viktor Ambrusits auf einer halben Stelle als Jugendreferent für die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Altensittenbach tätig. Finanziell wird diese Stelle ganz aus Spendenmitteln vom Förderkreis „Jugendarbeit“ und von der Kirchengemeinde getragen. Jetzt hat er die Weiterbildung zum Prädikanten der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern absolviert und alle Prüfungen bestanden. Aus diesem Anlass hat ihn Dekan Tobias Schäfer im Adventsgottesdienst eingesegnet. Der Dekan hat seiner Ansprache Verse aus dem Buch des Propheten Jesaja zugrunde gelegt. „Der Geist der HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN“. Es ist die Hauptaufgabe eines Prädikanten, diese gute Botschaft weiterzusagen. Als Prädikant wird er auch beauftragt für die Sakramentsverwaltung.

Prädikant Viktor Ambrusits: „Was verbindet Jesaja, James Bond und ein Kuschel-Einhorn? – Der Trost“
Foto: Thomas Geiger

Der neue Prädikant ging in seiner Predigt aus Jesaja 40 auf das Thema „Trost“ ein und zeigte sich dabei als Kenner von James Bond. „Ein Quantum Trost“ mit Daniel Craig aus dem Jahr 2008 war der Aufhänger für seine Ausführungen. Gott zeigt sich immer wieder und nicht nur in leidvollen und ängstlichen Situationen als der Tröster, bei dem jeder eine Heimat finden kann.

Viktor Ambrusits, mit Pfarrer Gerhard Metzger (r) und Dekan Tobias Schäfer (l) – Foto: Thomas Geiger

Auf dem Bild ist Viktor Ambrusits (Mitte) mit Dekan Tobis Schäfer (links) und Pfarrer Gerhard Metzger (rechts) zu sehen. Bei der Segnung wirkten auch noch Barbara Weider und Thomas Geiger mit.

Der Besuch

Die schwangere Maria besucht ihre Tante Elisabeth, die ebenfalls schwanger war. Sie treffen sich und erzählen, wie Gott bei beiden ein Wunder getan hat. So werden Jesus (von Maria) und Johannes der Täufer (von Elisabeth) geboren. Johannes wurde zum „Vorläufer“ von Jesus und hat ihm sozusagen den „Weg bereitet“.

Die Mitarbeiter/-innen des Familiengottesdienstes haben diese Geschichte sehr schön umgesetzt. Natürlich durften Lichtelemente in dieser Adventszeit nicht fehlen.

Wie immer hat die Band „Utz und Gatterer“ diese Feier wunderbar ausgestaltet.

Dabei wurde auch intensiv und engagiert getanzt. Familiengottesdienst bedeutet eben auch, in Bewegung sein im Glauben an Jesus.

sdr

Atme!

Atmen – durchatmen in heftigen, krassen Zeiten.
In Lebenssituationen, die mir fast den Atem rauben.

Das Gefühl – mir fehlt der Atem – macht vor keinem Alter und keiner Gesellschaftsschicht halt.

Das Predigtwort aus Jesaja, in unserem Vitamin C November Gottesdienst, bestärkt.

Dort spricht Gott uns Menschen zu:

Er gibt den Menschen auf der Erde Atem und Lebensgeist denen, die auf ihr wohnen. Er spricht: Ich, der Herr, bin dir treu. Ich habe dich gerufen, ich nehme dich bei der Hand und beschütze dich.

Gott schenkt Lebendigkeit, Lebenskraft und Atem für mein Leben. Er sieht mich, und berührt mich, bei ihm bin ich sicher und kann ruhig durchatmen. Besonders in turbulenten Zeiten unseres Lebens.

Passend zu diesem Thema spielte zum ersten Mal die Band – sehr genial gesungen und gespielt (!) – das Lied „Immanuel“ – Gott ist da!

Es war ein voll schöner Vitamin C Gottesdienst, mit toller Musik, Impulsen und Gesprächen. Bis in die Abendstunden hinein, eine geniale gemeinsame Zeit in unserem Jugendhaus.

Barbara Weider



Auf der Suche nach Weihnachten

Alle Jahre wieder gibt es ein Weihnachtsmusical. Nachdem in den letzten beiden Jahren der Heilig Abend – Gottesdienst mit Puppenimprovisation und Film stattgefunden hat, soll es in diesem Jahr wieder ein Musical in Präsenz im Gottesdienst geben. Aus diesem Grund sind die Kinder und Jugendlichen wieder nach Knappenberg aufgebrochen um hier das Stück auszuarbeiten und einzustudieren. Diese Jahr wird es auf die „Suche nach Weihnachten“ gehen. Mehr wird noch nicht verraten. Die Kinder waren – wie immer – engagiert dabei, die Szenen des Stücks einzustudieren und gemeinsam die Lieder zu lernen. Auch die Gemeinschaft kam nicht zu kurz und die Tage wurden mit jeweils einer kleinen Andacht abgeschlossen.

Die Rollen sind verteilt, aber falls noch Kinder mitsingen möchten, können sie gerne noch dazu stoßen. Geprobt wird noch am 12.11.2022 von 15.00 – 17.00 Uhr im Gemeindehaus. Das Musical wird auch auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Hersbruck am 10.12.2022 um 16.00 Uhr gezeigt. Hierfür findet am 03.12. um 15.00 Uhr noch einmal eine Generalprobe statt.

Sehnsucht

Ein besonderes Hörerlebnis die Zuhörer in der vollbesetzten Thomaskirche beim Konzert mit dem Marginalchor aus Nürnberg. Der Chor entstand vor einigen Jahren als sich ehemalige Studenten spontan zu einem Chor trafen, der in unregelmäßigen Abständen probt und Aufführungen hat. Aber schon beim ersten Lied ist die Qualität und das Engagement der Künstler zu hören und zu spüren. Das Repertoire geht von Musikern des 16. Jahrhunderts (John Dowland, Thomas Campion u.a.) über Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Reger zu neueren Komponisten wie Igor Kornelyuk, Jim Clements, Oliver Gies und John Rutter. Interessant ist, wie der gesamte Chor durch nur einfache Begleitung wie Piano, Gitarre und Akkordeon eine große Klangfülle in die Kirche bringen konnte, deren Akkustik durch die Renovierung vor acht Jahren stark gewonnen hat.

Der Leiter des Chores und Gitarrenspieler, Jörg Neubauer, gelingt es vorzüglich, die einzelnen Stimmen einzusetzen, bei denen der Sopran noch stark hervorsticht. An der Violine hatte Mónica Sard´on Hidalgo besondere Soloauftritte, bei der die Zuhörer staunend über die künstlerische Fähigkeiten fasziniert waren. Auch die anderen Solospieler Helen Gibson am Piano sowie Christoph Utz an der Gitarre und am Akkordeon überzeugten und gaben dem Abend eine besondere Note. Am Schluss gab es noch einen besonderen Höhepunkt. Kinder von Chormitgliedern sagen das Lied „Look at the world“. Somit ist die zweite Genration dieses Chores gesichert. Der Chor hat mit seinen alten und neuen Weisen den Lockdown durch die Coronakrise sehr gut überstanden und musste zwei Zugaben geben.