Hervorgehobener Beitrag

Familiengottesdienst am 2. Advent

Wir laden herzlich ein zum Familiengottesdienst am . Advent zum Thema: „Macht Bahn“. Beginn ist um 11.00 Uhr. In diesem Gottesdienst gibt es wieder ein Puppentheater. Wir hoffen auf einen schönen Gottesdienst mitten in der Coronapandemie mit dem Hygienekonzept für Gottesdienste. Zwischen den einzelnen Haushalten werden wieder 1,5 m Abstand sein so wie beim letzten Familiengottesdienst im November.

Musikalischer Abendgottesdienst am Vorabend zum 2. Advent

Herzlich eingeladen wird zum musikalischen Gottesdienst in die Thomaskirche am 04.12.2021 um 19.00 Uhr. Es ist der Vorabend zum 2. Advent.

Die musikalische Ausgestaltung erfolgt durch die Gruppe „Ichtys“. Diese Band entstammt der katholischen Kirchengemeinde Happurg. Ihre Mitglieder gehören beider Konfessionen an. Mit Sabine Eggerichs ist ein Gemeindemitglied der Thomaskirche Altensittenbach als Sängerin in der Gruppe dabei. Im Geist der Ökumene wirken sechs Musikliebende nun bereits seit 25 Jahren zusammen, um Gottesdienst mit Liedern und Stücken aus einem breiten Repertoire zu bereichern.

Die Gruppe Ichthys in voller Besetzung.

Identität – auf der suche nach sich selbst

In unserem Vitamin C Gottesdienst im November hat die Band „reboot“ wieder kräftig Fahrt aufgenommen. Mit viel Beat ging es durch den Gottesdienst, der sich diesmal rund um das spannende Thema Identität drehte.

Viktor Ambrusits zitierte am Anfang seiner Predigt aus dem Duden. Identität bedeutet: Echtheit einer Person oder Sache; völlige Übereinstimmung mit dem, was sie ist oder als was sie bezeichnet wird.

Gedanklich ging er anschließend der Frage nach, ob man wirklich immer in Übereinstimmung mit sich selber ist. Gibt es ein wahres ICH oder ist man immer auf der Suche nach sich selbst? Die Suche nach dem eigenen wahren Kern? Ändert sich die eigene Identität? Zeiten ändern sich, Umgebungen ändern sich, Erfahrungen verändern.

Am 9. April 1945 wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg gehängt. Das Gedicht „Wer bin ich“ zeigt einen zutiefst glaubenden Menschen, der, von Gott getragen, eine Ausstrahlung hat. Trotz inneren Konflikts und äußeren Umständen verkrampft er sich nicht, irgendetwas sein zu wollen. Er hat unbeantwortete Fragen, er hat unerfüllte Wünsche, er hat Ängste. Was aber nicht offenbleibt und nicht in Zweifel gezogen wird, ist seine Identitätsgewissheit, die jenseits aller Fragen besteht. Auch wenn man sich nicht mehr erkennt, auch wenn man nicht mehr versteht – Gott kennt, erkennt und liebt mich.

„Wer ich auch bin, dein bin ich, o Gott“

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich träte aus meiner Zelle gelassen und heiter und fest wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft, ich spräche mit meinem Bewachern frei und freundlich und klar, als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch, ich trüge die Tage des Unglücks gleichmütig, lächelnd und stolz, wie einer der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen? Oder bin ich nur, was ich selbst von mir weiß? Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig, ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle, hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen, dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe, zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung, umgetrieben vom Warten auf große Dinge, ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne, müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen, matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?

Wer bin ich? Der oder jener? Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer? Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling? Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer, das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott. Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott.

Die Heilung des Gelähmten

Einen spannenden Familiengottesdienst erlebten die rund 50 Besucher am Volkstrauertag. Die Geschichte der „Heilung des Gelähmten“ stand im Mittelpunkt. Der Jugendreferent Viktor Ambrusits spielt gekonnt mit seinem Puppentheater die Erzählung vor.

Der Gelähmte konnte sich auf seine vier Freunde verlassen. Sie brachten ihn zum Haus, in dem Jesus mit den Pharisäern sprach. Leider war der Zugang versperrt und die Freunde trugen den Kranken auf das flache Hausdach. Sie öffneten ein Loch und ließen ihn hinunter.

Jesus sah ihren Glauben, heilte den Mann und sprach: „Dir sind deine Sünden vergeben“. Diese Geschichte ist ein klassisches Beispiel dafür, dass Jesus Heil und Heilung schenkt. Natürlich wurden auch wieder fröhliche Lieder gesungen, bei denen die Kinder ganz bei der Sache waren.

Die Musikgruppe „Utz und Gatterer“ gestaltete gekonnt musikalisch den Gottesdienst aus.

Alle freuten sich, dass solch eine Begegnung auch unter den erschwerten Bedingungen durch strikte Einhaltung der Hygienemaßnahmen möglich war.

Danke für das Brot

In lockerer Atmosphäre und dem Dank gegenüber Gott feierten viele Gottesdienstbesucher einen Familiengottesdienst am Erntedankfest. Musikalisch wurde die Feier von der Band „Utz und Gatterer“ gestaltet, die gekonnt die Lieder begleitete und vortrug.

„Danke für das Brot“ lautete das Thema. Dabei ging Hans-Christian Weiß gekonnt und geschickt auf einzelne Dinge ein, für die Menschen danken können.

Er lenkte den Blick nicht nur auf das Brot selbst, sondern auch auf Menschen, die sich dafür einsetzen, dass wir überhaupt Brot haben. Kinder aus der Gottesdienstgemeinde kamen nach vorne und beteiligten sich spontan an der Verkündigung.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuten sich, dass fast 50 Gottesdienstteilnehmer gekommen waren. So konnte auch ohne Nasen-Mund-Schutz gesungen werden. Der nächste Familiengottesdienst ist am 14.11.2021 geplant.

Wunderbare Fahrt nach Polen und in die Masuren

Nach einma Jahr Pause konnten wir wieder eine Studienfahrt mit „Reisen in christlicher Atmosphäre“ und dem gewohnt sicheren busfahrenden Pfarrer Martin Kühn durchführen. Mit insgesamt 23 Teilnehmern hatten alle genügend Platz im Bus der Schmetterlingsreisen.

Die erste Station war die Stadt Görlitz direkt an der polnischen Grenze. Pfr. Gerhard Metzger konnte sich ein Bild machen für die geplante Gemeindefahrt vom 06.05. – 08.05.2022 nach Herrnhut und in die Lausitz. Am Samstagnachmittag wird dann im kommenden Jahr eine Stadtführung in dieser Stadt direkt an der Neiße mit Brücke zum polnischen Teil der Stadt, Zgorzelec durchgeführt.

Das ist der Blick von Görlitz nach Polen.

Die Reisegruppe fuhr weiter in die niederschlesische Metropole Breslau, die mit ihrer wechselvollen Geschichte und mit 640 000 Einwohner die viertgrößte Stadt Polens ist. Beeindrucken ist der große Markt und die Dominsel.

Blick auf dem Marktplatz von Breslau.

Im Garten des ehemaligen Palais von Friedrich, dem Großen gab es ein Springbrunnenschauspiel mit Musik von Richard Wagner.

Bei der Weiterfahrt nach Danzig wurde die mit 21 ha größte Backsteinfestung Europas angeschaut.

Danach wurde zur Hauptstadt von Pommern und ehemaliger Hansestadt weitergefahren. Mit den zahlreichen Werften und dem größen Seehafen des Landes ist sie immer noch ein bedeutender Handelsstandort. Von hier aus begann der Aufstand der polnischen Werftarbeiter unter Lech Walesa, die zur Gründung der Solidarnosc führte. Das berühmte Krantor sticht sichtbar heraus. Die Spuren berühmter Danziger Persönlichkeiten wie z.B. Günter Grass oder Arthur Schopenhauer fallen auf.

Viel Zeit nahm sich die Busgesellschaft für die Masurischen Seenplatte im sog. Ermland. Das Hotel lag direkt an einem See und vom Fenster aus hatten alle eine wunderbare Aussicht. Die Masuren sind dünn besiedelt. Deshalb gibt es viele weitläufigen Äcker und Wiesen. Es ist kaum ein Verkehr und die Baumalleen sind prächtig. Eine Gegend zum Ausruhen und Wohlfühlen.

Beeindruckend für alle war der Besuch bei der „Wolfsschanze“. Von Mitte 1941 bis Herbst 1944 hatte hier Hitler mit seinen Gefolgsleuten sein Hauptquartier. Von hier aus wurde der Russlandfeldzug strategisch organisiert. Das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg wurde hier ausgeführt. Die Szene wurde original im betreffenden Bunker nachgestellt. Diese vielen Bunker auf engsten Raum waren beklemmend.

Natürlich ging die Fahrt nach Mikolajki. An dieser Stadt befindet sich mit dem Spirdingsee der größte See Polens (113 qkm). Bei einer zweistündigen Fahrt konnte dieses große Gewässer genossen werden.

An diesem Tag hatten wir eine große Aufregung. An einer Kurve fuhr ein entgegenkommender PKW mit Bootanhänger zu weit links und streifte den Bus. Der linke Außenspiegel des Busses wurde abgerissen. Die Polizei hielt natürlich zum Landsmann. Es gab viel Diskussionsstoff und noch mehr Gebete. Schließlich konnten wir weiterfahren und Pfr. Martin Kühn zeigte wieder einmal seine große Improvisationskunst und „klebte“ die zerbrochenen Teile des Spiegels wieder zusammen.

Ein Besuch der bekannten Wallfahrtsbasilika Heiligelinde durfte natürlich nicht fehlen. In der von den Jesuiten gebauten Kirche beeindruckte ein Orgelkonzert.

Gefreut habe ich mich über die besondere Lage des Hotels in den Masuren. Es lag direkt an einem der vielen Seen dieses Gebietes, das nur noch wenige Kilometer in Richtung Königsberg und damit Russland liegt.

Über Elbing ging es zur polnischen Hauptstadt Warschau. Beidseitig liegt sie an der Weichsel und beeindruckt mit einer faszinierenden Altstadt. Am Geburtshaus von Marie Curie wurde eine Gedenkminute eingelegt. Sie ist die einzige Frau, die in zwei Fächern (Chemie und Physik) den Nobelpreis erhielt und sie prägte das Wort „radioaktiv“. Die beiden chemischen Elemente Radium und Polonium wurden von ihr entdeckt.

Die Gruppe am Geburtshaus von Marie Curie.
Der Marktplatz von Warschau.

Weiter ging es für die Gruppe in die ehemalige (bis 1596) polnische Hauptstadt Krakau. Auf der Wawel-Burg ließen sich die polnischen Könige krönen und beisetzen. Der größte mittelalterliche Markt der Welt (40 000 qm) beeindruckt mit Größe und die sonstigen Sehenswürdigkeiten sich kaum aufzählbar. Noch heute gilt die zweitgrößte Stadt Polens (knapp 800 000 Einwohner) als die heimliche Hauptstadt Polens.

Blick auf die Wawel in Krakau.
Der Tag neigt sich in Krakau.

Die längste Busfahrt gab es am vorletzten Tag, als durch Oberschlesien gefahren wurde um in Prag zu übernachten.

Aber zuerst ging es zu dem emotional vielleicht schwierigsten Teil der Reise nach Auschwitz. Die Gruppe teilte sich. Ein Teil schaute sich das Lager in Auschwitz an mit den vielen Baracken der Häftlinge und der zumeist jüdischen Gefangenen. Der andere Teil besuchte das Vernichtungslager Birkenau mit den Hochöfen der Verbrennungsanlagen!!

In Prag hatten alle insgesamt vier Stunden Zeit, um die Burg, die Altstadt und die Karlsbrücke ausführlich zu begutachten.

Blick von der Karlsbrücke zum Dom.
Die Karlsbrücke in Prag

Die Spuren des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ sind überall zu bemerken.

Auf der Heimfahrt wurde ein langer Zwischenstopp in Marienbad eingelegt. Viele Teilnehmer sahen zum ersten Mal die beeindruckenden Badanlagen in dieser westböhmischen Stadt, die als schönste Stadt im böhmischen Bäderdreieck gilt.

Erfüllt von vielen Eindrücken kamen alle wieder gesund im Fränkischen an.

Der größte Teil der Gruppe mit Stadtführer in Breslau.

Wenn Menschen schweigen, werden die Steine schreien

Kaiserwetter und Posaunenklänge zum Kirchweihgottesdienst. Foto: Thomas Geiger

Als Jesus auf dem Weg nach Jerusalem war, gab es ein besonderes Erlebnis. Der Evangelist Lukas beschreibt das so: „Die Menge der Jünger fing an, mit Freuden Gott zu loben mit lauter Stimme über alle Taten, die sie gesehen hatten, und sprachen: Gelobt sei, der da kommt, der König, in dem Namen des Herrn! Friede sei im Himmel und Ehre in der Höhe! Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Er antwortete und sprach. Ich sage euch: Wenn diese schweigen werden, so werden die Steine schreien“. Diesen Vergleich von Jesus nahm Pfr. Gerhard Metzger in der Predigt zum Kirchweihgottesdienst auf. Selbst wenn auch in Deutschland nicht mehr öffentlich das Lob Gottes gerufen werden dürfte aus Neutralitätsgründen, so werden doch die Steine der Kirchen Zeugnis davon geben, dass Gott mitten in dieser Welt gegenwärtig ist und er diese Welt und die Menschen in seiner Hand geborgen trägt. Wie in den letzten Jahren konnte der Festgottesdienst draußen im Freien gefeiert werden. Die Kirchweihburschen hatten sich um die Sitzgelegenheiten gekümmert. In dieser wunderbaren Atmosphäre konnte dieser fröhliche Kirchweihgottesdienst gestaltet werden, bei dem auch sechs Kirchweihmädchen die Fürbittgebete gesprochen haben.

Yvonne Pauzr wird als neue Kirchenpflegerin eingesegnet

Foto: Thomas Geiger

Der diesjährige Kirchweihgottesdienst hat sich dafür sehr gut angeboten. Die neue Kirchenpflegerin, Yvonne Pauzr, wurde in Ihren ehrenamtlichen Dienst als Kirchenpflegerin eingesegnet. Seit dem 01.01.2021 hat sich kommissarisch dieses Amt schon ausgeführt. Jetzt hat sich sich dafür entschieden, ganz als Mitarbeiterin tätig zu sein. Pfr. Gerhard Metzger sprach zusammen mit den Präsidiumsmitgliedern Ingrid Schwarz und Thomas Geiger die biblischen Worte. Er erbat Gottes Segen und wünschte ihr alles Gute zu diesem Dienst. Yvonne Pauzr wird alle Rechnungen überprüfen und auf „sachlich und rechnerisch richtig“ unterschreiben. Im Internet hat sie jederzeit Zugang zu allen Einnahmen und Ausgaben und steht dadurch immer in direkter Kommunikation mit dem Pfarramt.

Bericht von der Arbeit des Jugendreferenten Viktor Ambrusits

Jugendarbeit-Foerderkreis-Bericht-2021-01

Wer gerne die Arbeit des Jugendreferenten unterstützen will, kann dies mit einer einmaligen oder regelmäßigen Spende tun. Diese Arbeit wird ausschließlich aus eigenen Spenden finanziert. Sie können das Geld überweisen auf das Konto der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Altensittenbach bei der Sparkasse Nürnberg (IBAN: DE07 7605 0101 0190 0583 13; BIC: SSKNDE77XXX) Vermerk: „Spende für Jugendreferent“. Danke!!

Alexander Krause feiert seine kirchliche Trauung

Foto: Marc Wayne Schechtel

Seit einigen Jahren ist Alexander Krause als Lektor und Prädikant in unseren beiden Kirchengemeinden Altensittenbach und Oberkrumbach sowie im Dekanat Hersbruck tätig. Vor einem Jahr hat er seine Mona geheiratet. Genau ein Jahr später folgte nun die kirchliche Trauung auf dem freien Platz neben der Thomaskirche. Bei herrlichem Wetter genossen alle diese Feier. Pfr. Gerhard Metzger predigte zum Trauspruch aus 1. Kor 16, 14: „Alle eure Dingen lasst in der Liebe geschehen“. Viele Gäste waren beim inhaltlichen Programm beteiligt und gestalteten einen lebendigen Gottesdienst mit. Danach ging die Feier auf dem Michelsberg weiter und wir wünschen beiden alles Gute für ihr gemeinsames Leben.