Kirchenkaffee

In Zukunft gibt es wieder einen Kirchenkaffee nach dem sonntäglichen Gottesdienst. Einmal im Monat möchte der „Ausschuss für besondere Veranstaltungen“ dies anbieten.
Der erste Versuch war gleich ein Volltreffer. Am 7. April versammelten sich bei herrlichem Wetter die Gottesdienstbesucher an Stehtischen direkt vor der Kirche. Kaffee, kalte Getränke und Kuchen verlockten zu bleiben, sich von der Sonne bescheinen und auf ein Gespräch mit Bekannten und Unbekannten einzulassen. Auf jeden Fall gab es über eine Stunde lang rege Unterhaltung, Plaudern und Lachen im Kirchhof.

Der Wunsch oder die Idee nach langer Zeit mal wieder einen Kirchenkaffee anzubieten, kam bei der letzten Gemeindeversammlung auf. Für diese Veranstaltung und für weitere „besondere“ hat sich danach ein Ausschuss mit Mitarbeitern gebildet, die das gerne ermöglichen möchten.

Wer trinkt nicht gerne eine Tasse Kaffee und kommt darüber mit anderen ins Gespräch über „Gott und die Welt“. Der erste Kirchenkaffee hatte es jedenfalls in sich, sowohl das Getränk als auch die Gemeinschaft. Weitere dürfen folgen!

Versuchung!

In der Passionszeit trafen sich viele Jugendliche, um gemeinsam den Vitamin C Gottesdienst im Jugendhaus zu erleben.

Zum Start der Predigt zitierte Alex Krause einen in diesen Tagen bestimmt oft gesagten Satz: „Ich faste!“
Gerade beim Fasten fällt uns eine typische Begleiterscheinung unseres Lebens sehr deutlich auf: die Versuchung!

Keiner ist davon gefeit und sie ist schon sehr alt. Die Bibel erwähnt die erste Versuchung bereits im Paradies bei Adam und Eva. Mit Sicherheit kann jeder Mensch von witzigen oder aber auch negativen Versuchungen aus seinem eigenen Leben erzählen. Alex Krause ging dazu in seiner Predigt auf die entsprechenden biblischen Geschichten ein und schaffte es das Thema Versuchung mit unsrem heutigen Leben zu verknüpfen.

Jeder Mensch braucht Erbarmen

Nach längerer Zeit der Pause wurde wieder ein Lobpreisgottesdienst gefeiert. In einer ganz anderen Atmosphäre, an einem ganz anderen Ort, mit einem anderen Namen und mit ganz anderen Besuchern als beim bisherigen „Treff.Lobpreis“. Zu Prime Time wird in das Jugendhaus eingeladen. Und so war eine große Altersspanne zu sehen. Als Pfarrer war ich mit 61 Jahren der älteste Besucher. Es werden vor allem englische Lieder gesungen und nach dem biblischen Zeugnis gibt es die Möglichkeit, miteinander über das Gehörte zu reden. Am 29.03.2019 war es dann soweit, dass zu diesem Gottesdienst erstmals öffentlich eingeladen wurde. Den biblischen Impuls gab Annika Maul, die auch die Gitarre spielte und den Lobpreis leitete.

Grundlage ihrer Ausführungen war das Lied „Mighty to save“. „Jeder Mensch braucht Erbarmen, unfehlbare Liebe, sei du mir gnädig, Herr“. Sie bezog in ihren Ausführungen die Geschichte vom Gleichnis der 10 Jungfrauen mit ein. Jesus Christus als Retter ist immer stärker als all unsere eigenen Anstrengungen. Jesus Christus als Retter der Welt nimmt mich mit meinen Ängsten und Fehlern in seine Arme. Sein Wort, sein Tod am Kreuz, seine Auferstehung lassen mich ihm folgen und wissen, dass ich in seinen Händen bin. Im deutschen Text heißt es im Refrain: „Retter, dein Wort versetzt Berge. Du nur allein rettest mich, du allein rettest mich. Für immer bist du mein Erlöser, denn du standst uf aus dem Grab, du besiegtest den Tod“.

Meine Augen sehen stets auf den Herrn

Der lateinische Name des dritten Sonntages in der Passionszeit war Grundlage des ALBA-Familiengottesdienstes im März. Okuli – „meine Augen“. Der Name ist abgeleitet aus dem Psalmwort aus Ps 25, 15: „Meine ‚Augen sehen stets auf den Herrn“. Welche Gefühle habe ich mit dieser Vorstellung, dass Gott alles in meinem Leben sieht? Habe ich ein gutes Gefühl und denke mir: Gott kennt jeden Schritt und passt auf mich auf. Oder fühle ich mich eher beobachtet und habe eine Vorstellung von Gott als einen Art Polizistengott? In einem sehr humorvollen Anspiel wurde aufgezeigt, dass diese Vorstellung auf Ps 25 durchaus wie eine Art totale Überwachung auf mich wirken kann so wie das Eltern oft gerne bei ihren Kindern machen würde.

Wer den Psalm genau liest merkt, dass die Blickrichtung auch anders geht: Ich schaue auf Gott in meinem Leben, egal wo und wie ich bin. Bei meinen Handlungen und Überlegungen überlege ich, ob ich diese als Christ im Angesicht Gottes vertreten kann. Dann zeigt mir dieser Wochenspruch deutlich auf, wie nahe mir Gott ist und wie er mein Leben gestalten will und kann.

Kommt, es ist alles bereit

Das Thema des diesjährigen Weltgebetstages der Frauen am ersten Freitag im März lautete: „Kommt, es ist alles bereit“. Frauen aus Slowenien haben die Liturgie vorbereitet und darin viele Informationen und Gebetsanliegen formuliert. Martina Grötsch hat als Verantwortliche in unserer Kirchengemeinde einen Ablauf gestaltet und diesen mit BIldern und einer Power-Point-Präsentation den Gottesdienstteilnehmern lebendig veranschaulicht. Die Erzählung Jesu von der Einladung aus dem Lukasevangelium war das bibilische Herzstück des Abends. Sie zeigt auf, wie groß Gottes Einladung an uns Menschen geht,. Verschiedene Frauen aus unserer Kirchengemeinde lasen die Texte und alle gesungene Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch hatten den Lobpreis zu Gott als Inhalt.

Die Kollekte in Höhe von 150,– Euro wird dem Gustav-Adolf-Werk gegeben und damit eine evangelische Kirchengemeinde in Slowenien unterstützt. Nach dem Gottesdienst blieben die Frauen noch zu einem gemütlichen Zusammensein bei Gesprächen und Essen beieinander.

Dank und Einsegnung

Nach einer 15-jährigen Tätigkeit hat Frau Gertrud Werthner das Amt der Kirchenpflegerin abgegeben. Professionell und absolut zuverlässig kümmerte sie sich um die Einnahmen und Ausgaben der Thomaskirche. Sie kontrollierte alle Abrechnungen und gab wertvolle Hinweise bei der Vermögensanlage. In die Zeit ihrer Tätigkeit fiel die Kirchenrenovierung in einer Geamthöhe von fast 1.000.000 Euro. Sie war eine treue Begleiterin in der Arbeit des Pfarramtes auf wirtschaftlichem Gebiet. In einer Zeit, in der Geldgeschäfte von Kirchen zu Recht kritisch hinterfragt werden, war sie wie ein ruhender Pol und brachte ihre ganze Erfahung ein. Als Pfarrer dieser Kirchengemeinde bedanke ich mich dafür ganz persönlich. Im Gottesdienst am 17.02.2019 wurde sie mit einem kleinen Präsent verabschiedet.

Gleichzeitig wurde als neue Kirchenpflegerin Frau Franziska Sperber in das Amt eingeführt. Sie arbeitet als Bankkauffrau und wird sicherlich diese sehr gute Arbeit der Vorgängerin weiterführen. Da die Geldbestandsverwaltung an die Kirchliche Verwaltungsstelle Altdorf ausgegliedert worden ist, kommt der Kirchenpflegerin vor allem die Aufsicht über die Geldgeschäfte zu. Durch das Internet kann sie jederzeit alle Buchungsbewegungen anschauen, kontrollieren und notfalls korrigieren. Vor der Buchung überprüft sie alle Rechnungen auf „Sachliche Richtigkeit“. So gibt es innerhalb der Geldgeschäfte ein Sechs-Augen-Prinzip. Es zeigt, dass Spenden und sonstige Gelder bei unserer Kirchengemeinde sorgsam verwahrt und behutsam angelegt werden. Sie können damit auch weiterhin darauf vertrauen, dass wir als Verantwortliche dieser Kirchengemeinde vertrauensvoll mit Ihren Geldern und Spenden umgehen. Ein Dank an alle, die bisher für unsere Gemeinde gespendet haben und damit mithelfen, dass wir eine lebendige Kirchengemeinde sind und hoffentlich auch bleiben.

Ein Narr sein in Christus

Passend zur Jahreszeit machten sich die Besucher des ALBA-Familiengottesdienstes im Februar Gedanke zu „Narren in der Bibel“.

Nach einem sehr humorvollen Anspiel durch die jungen Mitarbeiter/-innen gab Viktor Ambrusits einige Impulse dazu. In Sprüche 18, 2 steht: „Ein Narr hat nicht Lust am Verstand, sondern kundzutun, was in seinem Herzen steckt.“. In den Psalmen werden Narren als Toren bezeichnet, die keinen Sinn für Gott haben: „Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greu mit ihrem Wesen; da ist keiner, der Gutes tue (Ps 14, 1). Im Neuen Testament ist interessant, dass Paulus sich als einen „Narren in Christus“ bezeichnet. Er will damit sagen, dass es nicht verständlich und nachzuvollziehen ist, dass Christen an einen Gott glauben, der gekreuzigt worden ist. Tatsächlich ist das für Menschen, die nicht an Gott glauben nur sehr schwer erfassbar. Das hat um 150 n. Chr. wohl auch ein griechischer Mann erfahren, der in der Leibgarde des römischen Kaisers ausgebildet worden war. Von seinen Mitkameraden wurde er dafür gehänselt mit den Worten: „Alexamenos betet seinen Gott an“. Das gilt bis heute, dass Christen verspottet werden von anderen Menschen. Schüler erleben das in der Schule, Erwachsene in ihrem Alltag. Aber so und nicht anders will Gott mitten unter uns sein: als der Gekreuzigte, der meine Schuld auf sich nimmt, für mich trägt und mir vergibt.

Hilfe im Alter

Wo bekomme ich qualifizierte und professionelle Beratung zur Hilfe als pflegender Angehöriger? Das ist für viele Menschen eine manchmal schon existentielle Frage. Die eigene Kraft ist bei der häuslichen Pflege begrenzt. Und dann muss ich mich auch noch mit den Krankenkassen und den Behörden „herumschlagen“. Wie gut, dass die Diakonie Altdorf-Hersbruck-Neumarkt eine Fachstelle für pflegende Angehörige hat. Sie wurde 2018 mit Ilka Kolb neu besetzt. Kompetent und ausführlich stellte sie ihre Arbeit bei der Jahreshauptversammlung des Vereins für Gemeindediakonie Hersbruck vor. Sie gibt bei ihrer Arbeit die notwendige Hilfe, damit Menschen (noch) nicht in ein Heim gehen müssen. Sie gibt Hinweise für Behördengänge und vermittelt auch Gruppen, die zum Beispiel bei einer Demenz Gedächtnis und Bewegung trainieren. Sie kontaktiert Heime um einen Kurzzeitpflegeplatz oder einen dauernden Pflegeplatz zu vermitteln. Sie hilft beim Ausfüllen von Formularen und unterstützt Menschen, dass sie keinen Zusammenbruch beim Pflegen zu Hause erleiden. Solch eine Arbeit ist unerlässlich, weil 3,4 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland gezählt werden, davon alleine 400 000 in Bayern zu Hause.

Der Vorsitzende des Vereins für Gemeindediakonie, Pfr. Gerhard Metzger, dankte ihr für diese ausführlich Informationen. Er freute sich, dass über 50 Mitglieder den Weg zur Jahreshauptversammlung im Nikolaus-Selnecker-Haus gefunden haben und bedankte sich bei den Mitgliedern der Vorstandschaft und dem Ausschuss für die Arbeit im Verein. Einen besonderen Dank sprach er den Mitgliedern zu, die diese Arbeit beendet haben. Inge Fichtenmüller war schon in Zeiten von Dekan Jäger für die Johanneskirche dabei. Luise Pflaum war eine Vertreterin für die Stadtkirche. Beide Vertreter bei der Rechnungsprüfung sind mit Günter Schultz und Ursula Wolfermann ausgeschieden. Neben dem Dank gab es für alle auch ein kleines Präsent.

Bei den Neuwahlen wurde die Vorstandschaft mit Pfr. Gerhard Metzger (1. Vorsitzender), Dr. Thomas Träg (2. Vorsitzender), Reinhard Müller (Kassier) und Gerda Wild (Schriftführerin) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Ausschussmitglied wurde für die Stadtkirche Dr. Heiner Lauterbach gewonnen, für die Johanneskirche Siglinde Kienast. Neue Rechnungsprüfer sind Werner Diroll und Willi Seidenfaden. In den Grußworten bedankte sich auch Dekan Dr. Werner Thiessen für das Dekanat Hersbruck, zweiter Bürgermeister Peter Uschalt für die Stadt Hersbruck und Frau Susanne Deuschle für das Diakoniewerk Altdorf-Hersbruck-Neumarkt bei allen Beteiligten für die geleistete Arbeit, besonders auch bei den Schwestern und Helfern in der Tagespflege und ambulanten Pflege.

Entscheidungen

Der rote Faden „Entscheidungen“ zog sich durch den Februar Vitamin C Gottesdienst für junge Leute. Angefangen mit einem passenden Poetry Slam bis hinüber zur  Predigt zeigte Viktor Ambrusits die verschiedenen Seiten von getroffenen Entscheidungen, die beispielsweise mächtig, schwierig, scheidend, gewinnend, entbehrend, erneuernd uvm. sein können.

Anhand der biblischen Person Josua schaffte der Jugendreferent es deutlich zu machen, welche Konsequenzen Entscheidungen haben.

Der ganze Abend war durchzogen von viel Musik und guter Gemeinschaft. Eine schöne gemeinsame Zeit war das Resümee am Ende des Abends.

Überraschung geschafft – Sensation verpasst

Wieder mit zwei Mannschaften waren wir beim diesjährigen Konfi-Cup des Dekanates Hersbruck dabei. Zum ersten Mal fand dieser in der Turnhalle der Gemeinde Kirchensittenbach statt, so dass etliche Mannschaften einen kürzeren Weg hatten. Und so nahmen mit 11 Mannschaften eine Rekordzahl teil. Das Feld wurde noch durch eine Mannschaft der Dekanatsjugend ergänzt. Insgesamt war erfreulich, dass wir wieder mit zwei Teams antreten konnten. In der ersten Mannschaft wurden die Präparanden und Konfirmanden durch sehr gute Fußballer aus der sechsten Klasse ergänzt. Zusätzlich gab es eine zweite Mannschaft, die als „Perspektivmannschaft“ auftrat und vor allem mit Fußballern aus der fünften Klasse spielte. So konnten diese jungen Sportler schon Erfahrungen für die künftigen Turniere sammeln. Beide Mannschaften schlugen sich mehr als achtbar. Die zweite Mannschaft hatte natürlich gegen die große körperliche Überlegenheit von Konfirmanden aus den anderen Kirchengemeinden zu kämpfen, die teilweise drei Jahre älter und einen Kopf größer waren. Sie schlug sich aber sehr gut und verlor z.B. gegen Vorra/Artelshofen/Alfalter und auch gegen Reichenschwand nur knapp und unglücklich jeweils mit 0 : 1. Nur gegen den späteren Sieger Ottensoos gab es eine höhere Niederlage. Herzlichen Dank an Euch, liebe Konfirmanden, dass Ihr Euch dieser Herausforderung gestellt habt.

Hier eine Torraumszene, die gekonnt abgewehrt wurde.

Die erste Mannschaft war in den letzten Jahren immerm indestens im Halbfinale gestanden. Sie ergänzte sich diesmal mit sehr guten Fußballern aus der sechsten Klasse und erreichte überraschend auch diesdas Endspiel. In der gesamten Vorrunde und im Halbfinale gegen Schönberg (2 : 0) gab es keinen Gegentreffer. So kam es zur Wiederholung des Endspieles aus dem vorigen Jahr gegen die hoch favorisierte Mannschaft aus Ottensoos. Unsere Mannschaft war taktisch klug von Ortwin Kalb eingestellt und spielte aus einer verstärkten Defensive heraus. Se wehrte sich nach Kräften und zeigte einen vorbildlich kämpferische Einstellung. Dennoch konnte die 0 : 2 Niederlage nicht verhindert werden. Aber vielleicht gelingt ja mal eine Revanche in den nächsten Jahren. Nach diesen überraschenden Einzug ins Endspiel winkt den Jugendlichen die Teilnahme auf Landesebene am 13.07.2019 in Roth. Gedankt wird auch unserer Beauftragten für Sport, Frau Andrea Glockner für das Organisieren und für die Betreuung der Teams. Viele Eltern waren anwesend und feuerten unsere Mannschaften an.

Wo ist denn nur der Ball?