Das Wunder besungen

Trotz wenig verheißungsvollem Wetter und der Coronakrise mit allen notwendigen Hygienemaßnahmen feierten fast 50 Leute am Tag der Deutschen Einheit das 30-jüähriige Jubiläum der Wiedervereinigung im Rahmen der Aktion „Deutschland singt“ auf dem Gelände neben der Thomaskirche Altensittenbach. Im ganzen Land wurde diese Aktion des deutschen Bundesmusikerverbandes Chor & Orchester begangen. Dabei wurden bestimmte Lieder gesungen und damit Gott für die friedliche Revolution vor 30 Jahren gedankt. Viele Gebete gab es über den langen Zeitraum der getrennten Staaten. Schließlich ging von der Nikolaikirche in Leipzig der Hauptimpuls für die Wiedervereinigung aus. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und Dr. Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, hatten für die Aktion die Schirmherrschaft übernommen.

In Altensittenbach spielte der örtliche Posaunenchor die Choräle und Volkslieder. Pfarrer Gerhard Metzger las Lobpsalmen und dankte Gott im Gebet für das Wunder vor 30 Jahren. Entgegen aller Wettervorhersagen hellte der Himmel während der Veranstaltung auf und die Anwesenden freuten sich über die gemeinsame Zeit.

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