
Weihnachtlicher Gottesdienst für Familien mit kleinen Kindern
Heiligabend um 15 Uhr in der Thomaskirche.
Im warmen Schein der Adventslichter erlebten die Besucher eine stimmungsvolle Zeit voller gemeinsamer Lobpreismusik – von traditionellen Gesangbuchliedern bis hin zu modernen englischen Songs war für jeden etwas dabei.
Annika und Daniel Maul führten mit Gitarre und Bass feinfühlig durch den Abend. Viele blieben noch im Anschluss und nutzen die gemütliche Zeit bei Punsch und Plätzchen .
Diese gesellige „quality time“ bescherte uns einen schönen und heimeligen
2. Adventsabend. Barbara Weider
Am 1. Advent fand in unserer Gemeinde ein Gottesdienst statt, der ganz im Zeichen der Wertschätzung stand. Im Rahmen der Feier wurden ehrenamtliche Mitglieder geehrt, die sich seit 10, 20, 25, 30, 50, 60 und sogar 65 Jahren mit Herz und Hingabe in unserer Gemeinschaft engagieren.
Der Gottesdienst mit Prädikantin Barbara Weider stand ganz im Thema Entschleunigung. In ihrer Predigt hat sie zwei unerwartete Vorbilder in den Mittelpunkt gestellt: Den Esel und die Schnecke. Beide Tiere sind bekannt für ihr besonderes Tempo – ein Tempo, das nicht einfach als Langsamkeit missverstanden werden sollte. Vielmehr verkörpern sie eine bewusste Wahrnehmung und ein Leben in Resonanz mit ihrer Umgebung.
Die Predigt betonte, dass Entschleunigung nicht bedeutet, weniger zu tun, sondern die Dinge bewusster wahrzunehmen. Ob im Alltag, in der Natur oder im Glauben – Resonanz entsteht dort, wo wir mit Herz und Seele präsent sind. Dieses bewusste Wahrnehmen öffnet Türen für lebendige Begegnungen, sei es mit Menschen, der Schöpfung oder mit Gott.
Im Anschluss wurden die langjährigen Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt. Jeder von ihnen hat mit Herz und Hingabe zur Gestaltung unseres Gemeindelebens beigetragen – sei es durch praktische Hilfe, organisatorische Unterstützung oder persönliche Fürsorge. Ihr Engagement wurde als Antwort auf das gewürdigt, was in ihren Herzen schwingt: die Resonanz mit dem Ruf Christi, der sie bewegt und antreibt.
Von Ingrid Schwarz und Thomas Geiger wurden geehrt:
65 Jahre: Gerhart Wild
60 Jahre: Emil Raab
50 Jahre: Herbert Wendler
40 Jahre: Peter Uschalt
30 Jahre: Reinhard Müller und Gertrud Werthner
25 Jahre: Michael Werthner, Erika Hienz, Angelika Ehrke
20 Jahre: Thomas Geiger, Christl Schäfer-Geiger, Elfriede Seitz
10 Jahre: Monia Grimm, Christoph Utz, Regina Utz, Edeltraud Voß, Elsbeth Zagel, Christoph Stuckmann
Mit diesem Gottesdienst wurde das Engagement unserer Ehrenamtlichen gewürdigt und gleichzeitig ein Impuls gesetzt: Entschleunigung, bewusstes Wahrnehmen und Resonanz sind Quellen lebendigen Glaubens und gelebter Gemeinschaft.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!
Passend zur Adventszeit stand beim Familiengottesdienst in der Thomaskirche Altensittenbach am 1. Advent das Thema „Warten“ im Mittelpunkt. Die Kinder teilten ihre eigenen Erlebnisse und erzählten, auf was sie in ihrem Leben bereits gewartet haben – sei es auf den Geburtstag, auf die Deutsche Bahn oder auf Freunde. Viktor Ambrusits sorgte wieder für Unterhaltung beim Puppenspiel mit Kevin und Elvis. Kelvin hatte sich extra schick gemacht, um seinem Freund Elvis zu begegnen.
In der Erzählung ging es um Johann Heinrich Wichern, der 1833 das „Rauhe Haus“ in Hamburg gründete, um obdachlosen Kindern ein Zuhause zu geben. Um die Wartezeit bis zum Heiligen Abend für die Kinder sichtbar zu machen, erfand er 1839 den Adventskranz. Für die vier Adventssonntage stellte er vier große weiße Kerzen auf, und für die Wochentage gab es kleine rote Kerzen.
Die Kinderband „Thomaten“ begeisterte die Besucherinnen und Besucher mit ihren Liedern, die von den Zuhörern mitgesungen und mitgeklatscht wurden.
Anfang Oktober wurde Christl Schäfer-Geiger im Gottesdienst in Altensittenbach als Prädikantin eingeführt. Dekan Tobias Schäfer leitete den feierlichen Gottesdienst und fand wertschätzende Worte für ihr Engagement und ihren Weg zur Prädikantin. „Wir trauen es Ihnen zu“, betonte er in seiner Ansprache und bedankte sich für die eingebrachte Zeit in der Ausbildung und die zukünftige im Einsatz in der Pfarrei.
Christl Schäfer-Geiger wurde bei der Einsegnung von zwei besonderen Unterstützern begleitet: ihrer Tochter Nora und ihrem Ehemann Thomas. Beide trugen jeweils einen biblischen Text vor, der sie auf ihrem weiteren Weg begleiten soll. Auch ihr Mentor, Pfarrer a.D. Gerhard Metzger, nahm am Gottesdienst teil und verlas die Urkunde, unterschrieben von der Regionalbischöfin Elisabeth Hann von Weyern.
In ihrer Predigt hatte Christl Schäfer-Geiger den Text aus Römer 1,16-17 als Grundlage gewählt: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht.“
„Mein Wortschatz geht von peinlich berührt bis in den Boden versinken“, beleuchtete sie die zerstörerische Kraft von Scham – sei es die Scham über persönliche Makel, Fehler oder Unwissenheit – und die tiefen emotionalen Wunden, die dieses Gefühl hervorrufen kann.
Sehr viele Menschen würden sich auch ihres Glaubens schämen in einer Gesellschaft, in der man individuell sein, sich von anderen abheben muss, in der persönliche Erfolge hoch angerechnet werden. In dieser Welt könne es unbequem sein, von einem Glauben zu sprechen, der alle gleich stellt, der dazu aufruft, sich von Gottes Liebe und Gnade leiten zu lassen.
Den besonderen Gottesdienst gestaltete der Posaunenchor der Kirchengemeinde musikalisch aus.
Am Volkstrauertag erlebte die gut gefüllte Thomas-Kirche ein besonderes Event. Generationenübergreifend boten die Jugendband Crazy Arpeggio und das Singteam ein Konzert zum 500. Jubiläum des evangelischen Gesangbuch. Das Alte EG mal ganz neu, stand als Motto über dem Ganzen. „Nur“ Gesangbuchlieder waren es, alte Melodien, diese aber mit modernen Rhythmen oder neu arrangiert. Das lies manchen Besucher staunen. Gefühlt ritt der Cowboy durch die Kirche, als die Jugendband das alte Gesangbuchlied „Tu mir auf die schöne Pforte“ in Country Stil intonierte und die ganzen Konzertbesucher mitsangen.
Viktor Ambrusits, Jugendreferent der Kirchengemeinde, erzählte zu Beginn, dass genau das seine Idee war. Er wollte der Jugend zeigen, dass die alten und altmodischen Gesangbuchlieder ganz anders rüberkommen, wenn man ihnen eine andere Begleitung gibt.
Das Singteam lieferte dazu die mehrstimmigen Choräle auf klassische Weise. Den Kirchenklassiker „Großer Gott wird loben dich“ gab’s dann allerdings nach einem Arrangement vom musikalischen Leiter des Singteams, Thomas Pracht. Drei Verse, drei Versionen, von traditionell bis rockig.
Die Mischung aus bekannten Klängen und frischen Interpretationen schuf eine außergewöhnliche Atmosphäre, die die Besucher begeisterte.
Zwischen den musikalischen Beiträgen erzählte Christl Schäfer-Geiger über die Entstehung des Gesangbuches. Vor 500 Jahren war es erst einmal nicht die Idee, ein Liederbuch herauszubringen. Es war vielmehr die Wut Luthers auf die damalige Kirche. Der Tod von zwei jungen Mönchen auf dem Scheiterhaufen, die dem reformatorischen Glauben anhingen, lies ihn das Lied „Ein neues Lied wir heben an“ dichten. Es war ihm ein großes Anliegen, das Evangelium unter die Leute zu bringen, und zwar in der Landessprache. Da die meisten damals allerdings nicht lesen konnten, packte er die Inhalte in möglichst schon bekannte Melodien. So entstanden relativ schnell die ersten Liederbücher, die bis heute immer wieder erneuert und ergänzt wurden.
Den Abschluss des Konzerts bildete das gemeinsam gesungene Lied „Zehntausend Gründe“, das eventuell die Chance hat in das in den nächsten Jahren überarbeitete Evangelische Gesangbuch zu kommen. Einen sehr emotionalen Abschied bereitete die Band den Zuhörern mit einem englischen Segenslied.
Das Thema „Gott hält die Welt in seiner Hand“ war das Thema beim letzten Familiengottesdienst.
In einem sehr schönen Puppenspiel erfuhr Kevin vom Professor, dass die Welt nicht flach ist, sondern eine Kugel. „Aber dann fallen doch die Menschen in der unteren Hälfte der Welt herunter auf den Kopf“ meinte Kevin. Er erfuhr, dass die Schwerkraft das verhindert. „Dann kann ich doch einmal um die ganze Erde herumfahren“ drückte Kevin in einen Wunsch aus. Es wurde deutlich, dass Gott die Welt schön geschaffen hat und sie in seinen Händen hält. Wir sind bei ihm geborgen. Gott hat uns den Auftrag gegeben, diese Welt zu gestalten und zu erhalten.
Die Kinder kamen mit ihren mitgebrachten Kuscheltieren nach vorne um zu zeigen, in welcher Vielfalt unsere Welt gestaltet ist.
Das vorläufige Ergebnis der Kirchenvorstandswahl in der Kirchengemeinde Altensittenbach:
In den Kirchenvorstand gewählt wurden (in alphabetischer Reihenfolge):
Thomas Geiger
Andrea Glockner
Christopher Nienemann
Ingrid Schwarz
Dr. Matthias Weider
Martin Wolfermann
Vielen Dank allen Wählerinnen und Wählern.
Den Gewählten alles Gute und Gottes Segen für die neue Aufgabe.
Weiteres zur Wahl dann demnächst hier.
Unter diesem Motto finden am Freitag, den 25. Oktober und am Samstag, den 26. Oktober im Selneckerhaus in Hersbruck die Glaubensstarken Abende wide open für Jugendliche statt.
Um 19 Uhr öffnen Mitarbeitende der Evang. Jugend Hersbruck die Türen zum umgestalteten Gemeindehaus. Das Team hat sich einiges einfallen lassen, dass Jugendliche sich wohlfühlen und sich für den Input von Pfarrer Steffen Schwarz aus der Kirchengemeinde Rasch öffnen können.
Bei der Suche nach dem Motto, ging es den Mitarbeitenden der Evang. Jugend darum, dass wir Menschen wahrnehmen, dass es Gott gut mit uns Menschen meint. Gott mag Freude und Farbe ins Leben bringen mag. Aus dieser Lebensfreude heraus entsteht Kraft, dass Leben verantwortungsvoll und sinnhaft zu gestalten.
Die Lobpreisband „Irgendahner fehld imma“ vom CVJM Schnaittach wird die Abende musikalisch begleiten und die Jugendlichen zum Mitsingen einladen.
Die jungen Mitarbeitenden der Evang. Jugend werden durch einige Überraschungen die Abende auflockern.
Am Sonntag, den 27. Oktober wird erstmals im umgestalteten Panganisaal des Selneckerhauses ein generationsübergreifender Gemeindegottesdienst gefeiert. Diesen Gottesdienst bereitet das wide open Team vor, Pfarrer Schwarz übernimmt die Predigt und die Lobpreisband gestaltet diesen musikalisch aus.
Im Anschluss gibt es ein Kirchencafé.