Vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat

An was können sie sich noch gut erinnern und was haben sie vergessen? Tatsächlich ist das menschliche Gehirn so geschaffen, dass es Vieles wieder vergisst und wir uns nur wenig behalten können. Manchmal ist das schlecht. Wenn wir uns etwas für die Schule oder zu Prüfungen müssen, dann ist die Kunst des Lernens und Merkens gefragt. Und das erzeugt nicht nur für Schüler unangenehme Gefühle. ‚Auf der anderen Seite können wir froh sein, dass wir schlimme Erlebnisse vergessen können. Wenn das nicht der Fall ist,  dann kann es bis zu traumatischen Erfahrungen gehen und wir brauchen Hilfe.

Beim letzten ALBA-Familiengottesdienst gab es dazu zwei Experimente. Auf einem Tisch wurden drei Gegenstände leicht verstellt und es sollten diese Veränderungen benannt werden. Dann wurden einige bedeutende geschichtliche Ereignisse genannt und diese sollten eingeordnet werden. Hätten Sie es gewusst, dass der „Grüne Punkt“ (1990) drei Jahre vor der Einführung der 5-stelligen Postleitzahl (1993) eingeführt wurde?

In der Bibel ist oft davon die Rede, dass wir nicht vergessen sollten, was Gott Gutes an uns getan hat. Beispielhaft steht dafür der Ps 103, 2: „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat“. Es ist eine besondere Erfahrung, dass Menschen sich nicht mehr daran erinnern, was Gott ihnen Gutes getan hat, aber schnell bei der Hand sind, das Schlechte im Leben Gott zuzuschreiben. So ging es schon dem Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten.

Deshalb ist es so wichtig, dass unser Glaube an Gott von den guten Erfahrungen lebt, an denen wir uns in schlechteren Zeiten erinnern. Dann kommen wir auch leichter in die Haltung der Dankbarkeit hinein.

Studienreise nach Norwegen

Herzlich eingeladen wird zu einer Bus-/Schiffsreise nach Norwegen. Skandinavien ist immer eine faszinierende Reise wert. Vom 30.08. – 06.09.2018 erleben Sie die faszinierende Welt Norwegens. Mit dem Bus geht es nach Kiel. Mit der Fähre nach Göteborg und von da an entlang der „Bästküsten“ in Norwegens grüne Metropole Oslo.

Dort erleben sie einen Stadtführung und am nächsten Tag geht es weiter durch das sonnige Hallingda über den Wasserfall Voringsfoss bis nach Lofthus.

Dort wird 3-mal übernachtet mit Angeboten für Tagesausflüge nach Bergen und nach Flam ins Städtchen Voss. Von dort geht es zurück nach Oslo über Heddal mit der größten Stabkirche Norwegens.

Oslo wird verlassen per Fährpassage nach Kiel. Nach dem Frühstück auf dem Schiff erwartet wie eine 18-stündige Schiffsreise von Oslo nach Kiel. Am letztn Reisetag geht es von Kiel auf die Heimfahrt nach Franken. Und dann haben sie hoffentlich viele gute Erlebenisse und Erinnerungen an eine schöne Fahrt in den Norden. Im Preis von 1.250,– Euro sind alle Busfahrten, Schiffsfahrten, Stadtführungen in Bergen und Oslo, 5 Ü/HP in 3-Sterne Hotels eingeschlossen. Ebefalls im Reisepreis enthalten síst die 2-malige Übernachtung mit Frühstück auf den Schiffen. Zuschläge gibt es nur für Einzelzimmer, 2-BettKabinen auf dem Schiff und für den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung über den Veranstalter.

Durst

Thema des Vitamin C-Teeniegottesdienstes im Januar war die Jahreslosung 2018. Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst (Offenbarung 21, 6).

Mit Bildern und Aktionen ging Viktor Ambrusits dem Bibelvers auf die Skpur. unsere Band umrahmte dabei schwungvoll den Gottesdienst. Mit OPEN END haben wir den Abend langsam ausklingen lassen.

Quelle lebendigen Wassers

Die Jahreslosung aus Offenb. 21,6 stand im Mittelpunkt des ALBA-Familiengottesdienstes im Januar 2018: „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“. Im lustigen, aber sehr tiefgehenden Anspiel wurden einige „Wässerchen“ vorgeführt, die Heilung und Heil versprechen. Schließlich schmeckte aber das einfache Quellwasser am Besten.

Das war die Überleitung für die Predigt. Daniel Prütting gab dabei auch Ausführungen über die Situation von Wüste und Wasser auf der Erde. „Durst“ ist eine Umschreibung für die menschliche Sehnsucht nach Glück und Erfolg. Es bieten sich viele Durstlöscher an. Gott verspricht, dass ein Leben mit ihm unseren Lebensdurst löschen wird.

Neue Energie aus Christbäumen

Viele Haushalte in Altensittenbach haben sich wieder bei der diesjährigen Christbaumaktion beteiligt. Zusammen mit den Präparanden, Konfirmanden und Jugendlichen hat sich wieder der Verein Sittenbächer Kirwa E.V. beteiligt. Ich habe mich sehr über diese tolle Zusammenarbeit gefreut. Vor allem beim Abholen beteiligten sich die Mitglieder des Kirchweihvereins. Martin Volk und Stefan Sperber sind die Traktoren gefahren. Die Bäume wurden diesmal zu Michael Kalb, einem Mitglied des Vereines gebracht und werden dort professionell entsorgt.

Insgesamt wurden mit 146 Christbäumen genau ein Baum mehr als im letzten Jahr gesammelt. Der größte Teil des Ertrages kommt wieder dem Partnerdekanat Wantoat in Papua-Neuguinea zugute.

Harte Kost beim Singteam Ausflug nach Bamberg

Der Ausflug des Singteams der Kirchengemeinde ging Ende nach Bamberg. Die Mitglieder haben sich mit einer besonderen Stadtführung eine harte Kost ausgesucht. Unter dem Titel „Feuertod und Hexenhammer“ führte eine zum Teil sehr forsche, zum anderen Teil äußerst einfühlsame Stadtführerin zu Stätten des Grauens. Im 17. Jahrhundert loderten in Bamberg die Scheiterhaufen. Unter den damaligen Fürstbischöfen erreichte die Hexenvernichtung einen grausamen Höhepunkt. Der Hexenhammer, ein Buch zur Legitimation der Hexenverfolgung und höchst peinliche Verhöre gehörten zum Alltag. Der Hexenwahn machte vor niemandem Halt. Auch vor Männern nicht, obwohl hauptsächlich die Frau im Focus der in ihrer Grausamkeit unbeschreiblichen Foltermaschinerie stand. In Massen wurden Frauen und auch viele Männer dem Feuer übergeben, wegen Hexerei und Zauberei oder einfach weil sie den Fürstbischöfen im Wege standen. Hunderte von Opfer wurden in dieser Zeit in einem eigens dafür gebauten Hexenhaus eingekerkert und nach unbeschreiblichen Folterungen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Eigentum desjenigen fiel an den Fürstbischof, der dadurch ein immenses Vermögen anhäufte. Manche Bamberger Häuser wurden innerhalb kurzer Zeit dreimal weiter veräußert, weil die neuen Besitzer wieder als Hexen bzw. Zauberer hingerichtet wurden. Und auf den Nachbarn oder den besten Freund konnte man sich nicht mehr verlassen, durfte sich doch der, der eine Hexe überführte, auf eine stattliche Belohnung freuen.

 

Blasse und entsetzte Gesichter der Singteam-Mitglieder hingen der Stadtführerin an den Lippen, die das Thema auf sachkundige und sehr feinfühlige Art rüberbrachte. Selbst ihr merkte man die Betroffenheit an, (beim Erzählen standen ihr manchmal die Tränen in den Augen in Anbetracht des erbarmungslosen Vorgehens und der schrecklichen Methoden damals), obwohl sie die Thematik regelmäßig interessierten Besuchergruppen nahebringt. Allen wurde dabei auch bewusst, wie manipulierbar Menschen sind und dass derartiges nur in anderer Form auch heute wieder passieren könnte.

Selbst beim gemeinsamen Mittagessen danach brauchte die Gruppe noch ein wenig, um über das Gehörte hinwegzukommen. Grundsätzlich aber war es ein sehr geselliger Ausflugstag, der dem Miteinander gut getan hat.

Christmas 2017

Fest der Liebe – in aller Munde. Zuhause, in der Schule, auf den Straßen und natürlich im Radio! Können wir Weihnachten verlängern – also die Sache mit der Liebe? Welche Möglichkeiten gibt es, das wichtigste Gebot von Jesus „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ auch über diese besonderen Tage hinaus konkret zu leben?

Das war natürlich die zentrale Botschaft in unserem Weihnachtsspecial Vitamin C-Teeniegottesdienst, an dem die Band auch mit Weihnachtslidern nicht gespart hat! Vollgetankt mit Christmasfeeling und unter dem Duft von Plätzchen und Punsch gab es im Anschluss noch das große witzige Weihnachtswichteln. Mit schönen Gesprächen und Aktionsspielen beschlossen wir den Abend und somit die Vitamin C – Reihe für das Jahr 2017! Nächstes Jahr geht es weiter!

Gemeinsam Advent feiern

Ich war wie lange nicht mehr gespannt auf das diesjährige Kindermusical, das beim Adventsnachmittag uraufgeführt wurde. „Der Weihnachtsterminator“!! Das hat mich irgendwie an „Star Wars“ oder andere neuen Science-Fiction erinnert. Aber ich war sehr überrascht. Eine tiefgehende Geschichte über den Sinn des Weihnachtsfestes wurde von den Kindern in Verantwortung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Viktor Ambrusits, Ilka Kolb und Ulrike Feierabend dargeboten.


Eine Maschine macht sich auf den Weg in die Zukunft zurück um den Menschen das Weihnachtsfest auszureden. Verzweifelt versucht der Roboter das Weihnachtsgeschehen zu verhindern und die Geburt von Jesus auszulöschen. Es gelingt nicht. Im Gegenteil. Durch die Angriffe wird den Menschen neu deutlich, warum sie Weihnachten feiern. Vielleicht ist as auch ein Hinweis für unsere Zeit.


Da nur noch die Hälfte aller Deutschen wissen, warum Weihnachten gefeiert wird, besinnen sich wieder mehr Menschen auf das, was dahinter steckt. Denn einzig und allein deshalb feiern wir dieses besondere Fest: Gott kommt in Jesus auf die Erde. Er wird Mensch, damit wir seinen Frieden und seine Barmherzigkeit erfahren. Die Bastelfrauen haben zum letzten Mal ihren Stand gehabt und Restwaren verkauft.


Gedankt wir herzlich dem Posaunenchor für die musikalische Begleitung und dem Seniorenkreis für das Singen von zwei Liedern. Gefreut haben sich die Zuhörer auf den Auftritt der Jungbläsergruppe. Das lässt hoffen, dass sich diese jungen Leute im Jubiläumsjahr in den Chor integrieren lassen.

In der Hand eines Kindes

Zum 23.-mal hat Wolfgang Rempt die Waldweihnacht in der Fuchsau organisiert. Die besondere Atmosphäre mitten im Wald lässt keinen Besucher ungerührt. Die Hansgörglsbuam sangen weihnachtliche Volkslieder, der Posaunenchor spielte weihnachtliche Stücke und begleitete die gemeinsam gesungene Lieder.


Pfr. Gerhard Metzger las Gedanken von Dietrich Bonhoeffer: „In der Hand eines Kindes“. Dieser schreibt u.a.: „Ein Kind hat unser Leben in der Hand. Wie wollen wir diesem Kinde begegnen?O Können wir lale unsere Anstrengungen, Leistungen, Wichtigkeiten noch einmal ganz vergessen, um mit den Schafhirten und mit den Weisen aus dem Morgenland vor dem göttlichen Kind in der Krippe kindlich anzubeten?“ Es ist wahrhaftig ein seltener Anblick, wenn ein starker, stolzer Mann seine Knie vor diesem Kind beugt, wenn er einfältigen Herzens in ihm seinen Heiland findet.

Die Weihnachtsgeschichte auf Fränksch

Die Mitglieder des Seniorenkreises feierten wieder eine sehr besinnliche Adventsfeier. Verschiedene Mitarbeiterinnen lasen die Weihnachtsgeschichte in fränkischer Mundart. Dazwischen sangen alle Strophen von bekannten Weihnachtsliedern.


Pfr. Metzger las die Geschichte „Vom König, der kam, um zu bleiben“. Sie erzählt das Geschehen aus Sicht eines Waisen aus dem Osten, der dem Stern folgt um den Frieden Gottes zu finden im Kind in der Krippe. Die Mitglieder des Seniorenkreises dankte Frau Ursula Wolfermann und dem Vorbereitungsteam für alle Arbeit während des Jahres.