PRIME TIME oder Die beste Zeit des Tages und des Jahres

„Ich bin das Licht dieser Welt; wer mir nachfolgt, tappt nicht mehr im Dunkeln. Er wird das Licht des Lebens haben“
Joh. 8,12 (Basisbibel)

PRIME TIME oder Die beste Zeit des Tages und des Jahres
– 20.15 Uhr am ersten Sonntag der Sommerferien –

Die beste Zeit des Tages und des Jahres, um Gott zu loben, zu singen, zu beten, zu danken und zu feiern. Viele haben sich kurzfristig einladen lassen und so war das Jugendhaus bis auf den letzten Platz gefüllt.

Das Lied „Fix you“ war die Grundlage für den Impuls.
Hier wird beschrieben, wie die Grundfesten unseres menschlichen Lebens zutiefst erschüttert werden können.
Durch Misserfolg, durch falsche Entscheidungen, durch den Verlust von Vertrauen und Wertschätzung oder am Schlimmsten: Das Ende einer Liebesbeziehung.

Wir verlieren unsern Halt und den Boden unter den Füssen. Wir fallen hinein in einen Strudel aus tiefer Traurigkeit, Frustration, Wert- und Sinnlosigkeit, weil wir wissen, dass etwas unwiederbringlich vorbei ist und sich nicht reproduzieren lässt. In uns wird es dunkel und schwer. Und unsere Gedanken drehen sich im Kreis und wir finden keine Ruhe.

Im Refrain heißt es jedoch:
„Lights will guide you home
and ignite your bones
and I will try to fix you“

Jesus macht uns ein einmaliges Angebot:
Er sagt: „Ich bin das Licht dieser Welt, wer mir nachfolgt tappt nicht mehr im Dunkeln.“
Es ist ein Angebot. Jesus lässt uns die Freiheit der eigenen Entscheidung.

Wie jedes Angebot können wir es annehmen, ablehnen oder wir treffen einfach keine Entscheidung.
Jede Entscheidung hat jedoch Konsequenzen, auch die Entscheidung die NICHT getroffen wird. Jesus lässt uns unsern eigenen Willen.
Vielleicht fragen wir uns in schweren Zeiten, wo Jesus denn jetzt ist, wo wir ihn am Dringendsten brauchen?

An diesem Punkt angekommen, treffen wir unsere Entscheidung. Glauben und vertrauen wir den Zusagen, die Jesus über uns ausgesprochen hat oder nicht? Jesus lässt uns die Entscheidungsfreiheit und unseren eigenen Willen.
Wenn wir uns für Jesus entscheiden, wird nicht alles sofort gut. Aber nach und nach werden wir das Licht wahrnehmen, das Jesus für die Welt und jeden Einzelnen ist, der IHM nachfolgen will. Es können sich Wege auftun, die wir nie vorher gesehen haben. Vielleicht sind diese Wege nicht die, die wir erwartet haben. Und vielleicht dauert es auch eine Weile, bis wir diese neuen Wege annehmen können.

Jesus macht den Unterschied.
Wenn wir IHM glauben, IHM vertrauen und IHM folgen, tröstet ER uns, heilt uns und führt uns nach Hause.
Jesus sagt: „
Ich bin das Licht dieser Welt, wer mir nachfolgt, tappt nicht mehr im Dunkeln. Er wird das Licht des Lebens haben.“ Amen
Monika Dorn

Sommernacht in der Spitalkirche am 20. Juli um 21 Uhr

In den letzten Jahren als Feiert-Jesus-Fest bekannt, lädt der Runde Tisch christlicher Gemeinden und Gemeinschaften im Raum Hersbruck heuer zu einer Sommernacht in der Spitalkirche ein. Über alle Gemeindegrenzen hinweg, treffen sich Menschen zum Singen, Beten und Feiern. Mit neuer Besetzung begleitet die Band durch die Veranstaltung.  Der Lobpreisabend mit vielen Liedern verspricht eine besondere Auszeit zu werden.

In Lauf und um Lauf und um Lauf herum

Auch in diesem Jahr nahmen wir mit insgesamt 80 Sportlerinnen und Sportler am Landkreislauf teil. Insgesamt waren in unserer Mannschaft 24 dabei, die 12 Jahre und jünger waren. Beim Lauftreff für Kinder, der gemeinsam mit der Grundschule Hersbruck angeboten wurde, war es einmal regnerisch, ein andermal über 35 Grad heiß und im Mai beim ersten Treffen hatte es 10 Grad. Dennoch haben sich über 20 Kinder daran beteiligt und etliche waren dann beim Laufevent dabei.

An der Veranstaltung selbst war es ziemlich warm, aber doch auszuhalten. Wir haben uns über die verschiedenen Pokale gefreut, auch wenn das „Dabeisein ist alles“ unser Motto war. Pfarrer Gerhard Metzger konnte den Ehrenpokal von Landrat Armin Kroder für die stärkste Gruppe entgegennehmen.

Die Mannschaft Nordic-Walking 1 (gemischte Mannschaft) gewann zum vierten Mal hintereinander den Siegerpokal.

Es gab für uns drei Streckensiege. Alle wurden von Teilnehmern der Mannschaft Nordic-Walking 1 gewonnen. Lukas kalb, Daniel Reif und Ortwin Kalb.

Lukas Kalb nach dem Überreichen des Siegerpokals
Daniel Reif nach dem Überreichen des Siegerpokals.
Ortwin Kalb gewann zum ersten Mal eine Etappe bei Nordic-Walkern

Levin Pauli war mit 5 Jahren der jüngste Teilnehmer und erhielt dafür einen Ehrenpreis. Er war bei der Siegerehrung wegen einer Familienfeier nicht dabei, aber die Hersbrucker Zeitung hat im Vorfeld ausführlich von ihm und seiner Motivation berichtet.

Die Laufmannschaft Evang. Kirchengemeinde 3 konnte die kleine Schnecke entgegennehmen und darf mit Landrat Armin Kroder zum Essen gehen. Stellvertretend für die gesamte Mannschaft nahm Philip Sitindaon die Schnecke entgegen.

Unterweges im Auftrag des Herrn

Unter dem Motto „Unterwegs im Auftrag des Herrn“ treten wir immer wieder bei verschiedenen sportlichen Wettbewerben an. So nahmen wir mit insgesamt 7 Personen beim Altstadtfestlauf der Stadt Lauf als Nordic-Walker/-innenteil. Lukas Kalb wurde nur vom mehrmaligen Europameister Wolfgang Scholz geschlagen. Gerhard Metzger und Ortwin Kalb kamen auf die Plätze drei und vier. Den ersten Wettkampf überhaupt absolvierte nach kurzem Training Luca Schößwender. für alle überraschend bewältige er die Distanz von 5 km in 36:39 Minuten. Damit kam er auch einen Schnitt über 8 km/h und belegte eden 8. Platz. Auch drei Frauen traten für unser Team an. Damaris Endres kam auf den zweiten Platz bei den Damen und Sandra Schößwender auf den 14. Platz. Als Gastteilnehmerin für unsere Mannschaft konnten wir Kerstin Schießl aus Reichenschwand begrüßen, die den ausgezeichneten vierten Platz bei den Damen belegte.

Im Dschungel

Im Dschungel gelandet, ohne jedes Hilfsmittel, nur mit der Kleidung am Leib und der ein oder anderen Idee durch den Regenwald. Unter diesem Motto fand in den Osterferien die jährliche Kinderfreizeit auf der Edelweißhütte statt. Geprägt durch biblische Geschichten über Löwen, Raben und den verlorenen Sohn verbrachten die Kinder eine knappe Woche am Waldesrand und lernten und erlebten allerhand Spannendes: Wie überlebe ich im Dschungel und was brauche ich eigentlich genau zum Überleben? Wie spät ist es eigentlich und wo bin ich? Wie messe ich Entfernungen ohne Meter und Maßband? Wie kann ich einen geheimen Code entschlüsseln? Wie überquere ich eine Brücke? Wie macht man Feuer? antworten auf diese Fragen und vieles mehr gab es in Kleingruppen zu lernen; praktisch erprobt wurde nicht nur die Orientierungsfähigkeit bei einer aufregenden und denkwürdigen Nachtwanderung zum Arzbergturm. Lange noch in Erinnerung bleiben werden die Abende am Lagerfeuer mit Gesprächen, Stockbrot und Gesang. Eines ist allen klar geworden. Gott ist es, der für uns sorgt, egal ob durch Raben oder in einer Löwengrube, er lenkt das Schicksal und hört auf unser Gebet. Da kann man auch mal im Dschungel „verloren gehen“ und muss doch keine Angst haben!

Zu dritt geht alles besser

Im letzten Jahr sprach mich ein Gemeindemitglied an und äußerte den Wunsch, ob wir nicht mit einer Staffel beim Volkstriathlon des DAV Hersbruck mitmachen könnten. Gesagt – getan! Es fan sich ein Trio mit Damaris Endres beim Schwimmen durch den Baggersee, Thilo Rath beim 20 km Radfahren vom Baggersee nach Waller und Susann Popp beim 5 km Laufen ins Ziel. Das Trio schlug sich insgesamt ausgezeichnet und kam in 1:21:53 voller Freude ins Ziel. Wer weiß, vielleicht klappt es 2020 wieder.

Damaris Endres, Thilo Rath und Susanne Popp strahlen im Ziel um die Wette.

Einmal hoch auf dem Baumwipfelpfad

Der Seniorenkreis unternahm am 6. Juni seinen Ausflug in den Steigerwald. 39 Personen nahmen daran teil. mit dem Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“, Begrüßung, Lesung der Tageslosung und eines Reisesegens begann die Fahrt. In Ebrach besuchten wir die Klosteranlage. Die ehemalige Zisterzienser-Abtei ist ein beleibtes Ausflugsziel. mit der wundervollen Fensterrosette zählt die gotische Kirche, nebst der schlossartigen Klosteranlage zu den sehenswerten regionalen Höhepunkten. Die Zisterzienser sind ein katholischer Mönchsorden und sind als Reformbewegung aus dem Benediktinerorden hervorgegangen. Sie zeichnet sich durch besondere Strenge und Einfachheit in der Lebensweise aus. Kloster Ebrach ist auch als Jugendstrafanstalt bekannt geworden. In das Historikhotel „Klosterbräu“ ging es anschließend zum Mittagessen. Ein besonderes Erlebnis war am Nachmittag das Besteigen des Baumwipfelpfades. Bei 6 % Steigung, einer Gesamtlänge von 1150 m und einer Höhe von 42 Metern konnte man die Tiere des Waldes beobachten. Von der oberen Plattform ah man über die Wipfel des Steigerwaldes. Diesen Wipfelpfad kann man auch mit Kinderwagen Rollstühlen und Rollatoren begehen.

Die Seniorengruppe im Steigerwald

Nach dieser Anstrengung kam uns dann das Kaffeetrinken gerade recht. Anschließend ging es auf die Heimreise und da in einem langen Stau bei Erlangen. Busfahrer Hans wählte eine Nebenstraße. Aber auch hier ging es nicht schneller voran. So kamen wir etwas verspätet nach Hause. Ein Dank ging wieder an Fahrer Hans von der Fa. Tölk, der uns in gewohnter Weise sicher und gut heimbrachte. zum Abschluss sangen wir das Lied „Kein schöner Land in dieser zeit“. Dieser Ausflug war ein etwas anderes Erlebnis, aber durchaus für andere Gruppe zu empfehlen.

Ursula Wolfermann

Pfingsten & Vitamin C Open Air am Jugendhaus

Pfingsten, ein Highlightfest bei uns Christen. Oder doch nicht? Bei Umfragen stellt man immer wieder fest, dass vielen der Grund dieser Feiertage nicht ganz geläufig ist. Das mit Weihnachten ist klar, Ostern geht noch, aber Pfingsten…?

Um das drittgrößte Fest der Christen mehr zu beleuchten und nahbarer werden zu lassen, drehte sich die Predigt von Viktor Ambrusits erstmal um die Basisfakten von Pfingsten. Doch bevor er auf das wieso, weshalb, warum und „Was hat das überhaupt mit mir zu tun?“ einging, lockerten wir den Open-Air Vitamin C Gottesdienst, in abendlicher Sommerstimmung, erstmal mit einer Wahrnehmungsübung aus dem Improtheater auf. Aufmerksam und interessiert ließen sich anschließend die Jugendlichen von dem Thema mitnehmen. Spannend wurde es auch nochmal, als wir auf die verschiedenen Sprachen in der Pfingstgeschichte gekommen sind, welche die perfekte Bridge von Pfingsten auf die 5 Sprachen der Liebe von Champbell lieferte:

  1. Worte der Anerkennung
  2. Geschenke
  3. Unterstützung
  4. Gemeinsame Zeit
  5. Physische Berührung

Jeder Mensch drückt seine Gefühle je nach Prägung und Erfahrung aus. Die eigene Art, Sympathie zu zeigen, kommt aber nicht immer so beim anderen an. Manchmal oder vielleicht ziemlich oft führt das ungewollt zu Missverständnissen und Konflikten, da jeder seine eigene Sprache besitzt. Da hilft es, sich erstmal selbst auf die Spur zu kommen und mal zu checken, welche Sprache jeder selber spricht. Deshalb fügte Viktor Ambrusits eine praktische Einheit in seine Predigt ein, in der jeder die Möglichkeit bekam, sich über seine „Sprache der Liebe“ Gedanken zu machen und diese anonym auf einen Zettel aufzuschreiben. Anschließend stellt er ein Ranking auf, ob eine Sprache am häufigsten vorkam. Und siehe da – auch in unserem kleinen Experiment waren alle Sprachen ausgewogen vertreten!

Fazit: Ruhig sich mal Zeit nehmen und checken, wie der Nächste und man selbst tickt – damit Kommunikation und Verständigung besser klappen. Vielleicht ein gar nicht so schlechter Tipp zum Best-Of Gebot: Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst!
(Barbara Weider)

Time out auf dem Deckersberg!

Nach der Schafskälte Anfang Mai haben wir glücklicherweise für unsere Jugendfreizeit auf der Edelweißhütte das erste sonnige und warme Wochenende erwischt. Somit waren super Bedingungen für unsere Geländespiele „Capture the flag“ in verschiedenen Variationen gewährleistet!

Die Schlacht um die Flaggen querfeldein durch Wald und Feld war durch Entschlossenheit und Schnelligkeit gekennzeichnet. Die eigene Frustrationstoleranz zu erleben und gegebenenfalls zu erweitern war eine weitere Challenge die das Geländespiel jedem Spieler automatisch abverlangte. Die dann ruhigere experimentelle und individuelle T-Shirt Gestaltung mit Spraydosen konnte unter freien Himmel entspannt verwirklicht werden.


Sogar das Lagerfeuer mit Stockbrot und gefühlten Unmengen von Marshmallows war dank dieser Wetterlage gesichert und bescherte uns einen ausgelassenen Abend.

Rund um die Aktionen kam das inhaltliche auch nicht zu kurz. Die Lifeline von König David aus dem 1. Buch Samuel verschaffte uns komplexe Fragestellungen zu den Themen Berufung, Freundschaft, Vergebung, Psalmen bzw. Lobpreis. Dazu gab es beispielsweise verschiedene Diskussionsrunden und Stationen im ganzen Haus, worauf die Teilnehmer die Möglichkeit hatten ihre Meinung zu posten und zu debattieren.

Wichtiger Punkt ist generell das Thema Essen auf Freizeiten! Deshalb entschieden wir uns diesmal wieder als Selbstversorger mit voll beladenem Bus auf die Edelweißhütte zu fahren. Der Effekt blieb nicht aus, denn wir konnten eine familiäre Atmosphäre genießen, Mitternachtsessen und spontanes Backen waren kein Problem und die gemeinsame Essensvorbereitung bzw. Spülarbeiten ließen Raum für wertvolle Küchengespräche. Denn in der Küche kommt man oft auf die besten Themen! Sprich wir haben die Gemeinschaft gefeiert und es uns an diesem Wochenende einfach richtig schön gemacht!
(Barbara Weider)

Eins sein


Am Tag der Europawahl und damit genau 2 Wochen vor dem Pfingstfest fand der letzte ALBA-Familiengottesdienst im Sommer statt. Und beide Themen standen im Mittelpunkt der Feier. Denn die Menschen in Europa können nur dann eins sein, wenn sie die selbe Sprache sprechen. Als Bibeltext wurden Verse aus dem Johannesevangelium gelesen und mit Anspiel und einem Videoclip veranschaulicht. Jesus bittet seinem himmlischen Vater für seine Jünger und für die, die im Laufe der Zeit an ihn glauben werden mit folgenden Worten: „Ich bitte für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast( Jo 17, 20- – 21)“. Es ist der Wille Gottes, dass Christen im Miteinander reden und tun gemeinsam diese Welt gestalten.