Time out auf dem Deckersberg!

Nach der Schafskälte Anfang Mai haben wir glücklicherweise für unsere Jugendfreizeit auf der Edelweißhütte das erste sonnige und warme Wochenende erwischt. Somit waren super Bedingungen für unsere Geländespiele „Capture the flag“ in verschiedenen Variationen gewährleistet!

Die Schlacht um die Flaggen querfeldein durch Wald und Feld war durch Entschlossenheit und Schnelligkeit gekennzeichnet. Die eigene Frustrationstoleranz zu erleben und gegebenenfalls zu erweitern war eine weitere Challenge die das Geländespiel jedem Spieler automatisch abverlangte. Die dann ruhigere experimentelle und individuelle T-Shirt Gestaltung mit Spraydosen konnte unter freien Himmel entspannt verwirklicht werden.


Sogar das Lagerfeuer mit Stockbrot und gefühlten Unmengen von Marshmallows war dank dieser Wetterlage gesichert und bescherte uns einen ausgelassenen Abend.

Rund um die Aktionen kam das inhaltliche auch nicht zu kurz. Die Lifeline von König David aus dem 1. Buch Samuel verschaffte uns komplexe Fragestellungen zu den Themen Berufung, Freundschaft, Vergebung, Psalmen bzw. Lobpreis. Dazu gab es beispielsweise verschiedene Diskussionsrunden und Stationen im ganzen Haus, worauf die Teilnehmer die Möglichkeit hatten ihre Meinung zu posten und zu debattieren.

Wichtiger Punkt ist generell das Thema Essen auf Freizeiten! Deshalb entschieden wir uns diesmal wieder als Selbstversorger mit voll beladenem Bus auf die Edelweißhütte zu fahren. Der Effekt blieb nicht aus, denn wir konnten eine familiäre Atmosphäre genießen, Mitternachtsessen und spontanes Backen waren kein Problem und die gemeinsame Essensvorbereitung bzw. Spülarbeiten ließen Raum für wertvolle Küchengespräche. Denn in der Küche kommt man oft auf die besten Themen! Sprich wir haben die Gemeinschaft gefeiert und es uns an diesem Wochenende einfach richtig schön gemacht!
(Barbara Weider)

Eins sein


Am Tag der Europawahl und damit genau 2 Wochen vor dem Pfingstfest fand der letzte ALBA-Familiengottesdienst im Sommer statt. Und beide Themen standen im Mittelpunkt der Feier. Denn die Menschen in Europa können nur dann eins sein, wenn sie die selbe Sprache sprechen. Als Bibeltext wurden Verse aus dem Johannesevangelium gelesen und mit Anspiel und einem Videoclip veranschaulicht. Jesus bittet seinem himmlischen Vater für seine Jünger und für die, die im Laufe der Zeit an ihn glauben werden mit folgenden Worten: „Ich bitte für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast( Jo 17, 20- – 21)“. Es ist der Wille Gottes, dass Christen im Miteinander reden und tun gemeinsam diese Welt gestalten.

Einmal links herum und einmal rechts herum


Mit insgesamt drei Sportler haben wir uns bei der Europa- und Deutschen Meisterschaft im Nordic-Walking in Roding beteiligt. Dabei traten wir zum ersten Mal mit den von dem Herrenhaus Engelhardt & Walter aus Amberg gesponserten neuen Trikots an. Diese Firma betreibt eine große Filiale in Lauf. Insgesamt haben wir so 30 Exemplare eines Satzes Trikots erhalten mit der besonderen Aufschrift auf dem Rücken: „Unterwegs im Auftrag des Herrn“. Und gut unterwegs mussten wir alle sein. Denn die Konkurrenz war vor allem aus dem Ausland besonders stark. Bei der Europameisterschaft belegten die Posen die ersten sechs Plätze und der beste Teilnehmer aus Deutschland erreichte den 13. Platz. Unter diesen Voraussetzungen waren alle Altensittenbach sehr zufrieden. Die Strecke wurde im Vergleich zu den letzten Jahren schwerer gestaltet und verlängert. Dennoch blieb Lukas Kalb mit 1:10:29 nur knapp über 70 Minuten auf 10 km. Insgesamt erreichte er damit den 50. Platz unter 132 Teilnehmer. Leider gab es auch in diesem Jahr keine weiteren zwei Gegner, so dass es keine Altersklassenwertun AK U 20 für ihn gab. Gerahrd Metzger benötigte 1:14:38 und kam auf den 85. Platz. In der Altersklassenwertung AK 60 wurde er damit 6. Zum ersten Mal nahm Ortwin Kalb an diesem Wettberwerb teil. Das intensive Training hatte sich gelohnt und es wurde mit dem 90. Platz und der Zeit von 1:15:43 honoriert. In der AK 55 kam er damit auf den 15. Platz.

Einen Tag später wurde die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Es traten 105 motivierte Sportler/-innen an. Lukas Kalb hatte mit 1:10:32 fast auf die Sekunde die selbe Zeit wie am Vortag und erreichte Platz 37. Gerhard Metzger verbesserte sich um über eine Minute und kam mit 1:13:34 auf Platz 56. Auch Ortwin Kalb steigerte sich und kam mit 1:15:17 auf den 69. Platz.

Im Vergleich zu den Jahren vorher waren die Schiedsrichter noch strenger und es msuste ein absolut sauberer Stil gewalkt werden, wie das bei den sonstigen Veranstaltungen nicht zu sehen ist. Aber dafür war der Wettkampf fair und wurde für alle gleich bewertet

Weil Gott dich liebt

Zum fünften Mal feierten wir ein Tauferinnerungsfest. Diesmal wurde zum ersten Mal in diesem Festgottesdienst mit Ella Gatterer ein Kind getauft. Das Vorbereitungsteam hatte ein wenig Sorge, dass der Muttertag den einen oder anderen vom Gottesdienst abhalten könnte. Aber weit gefehlt. Neben der Tauffamilie fanden sich weitere 80 kleine und große Leute ein um sich an dieses besondere Ja Gottes zum Menschen erinnern zu lassen. Pfr. Gerhard Metzger erzählte eines der schönsten Gleichnisse von Jesus. Die Geschichte vom verlorenen Schaf. Der Hirte sucht es solange bis er es findet. Er trägt es über seiner Schulter nach Hause und lädt alle Freunde und Nachbarn zu einem Freudenfest ein. Jesus will uns damit sagen, dass Gott jeden Menschen sucht und finden will. Dieser soll erkennen, dass Gott wie ein guter Hirte seine Liebe zeigt.

Die beiden Mitarbeiterinnen Andrea Glockner und Franziska Sperber gestalteten die Feier mit aus und jeder konnte am Ende eine echte Schafwolle mitnehmen, die erst wenige Tage vorher von Schafen abgeschnitten wurde. Wieder konnten die Kinder ihre mitgebrachten Taufkerzen anzünden und sich segnen lassen. Dabei wurde ein Kreuz mit Wasser auf die Stirn gezeichnet mit den Worten: „Gott spricht zu Dir: Ich habe dich lieb“. Die Feier wurde musikalisch ausgestaltet von einer „Kinderband“ unter Leitung von Christoph und Regina Utz.

Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet

Gründonnerstag, 21 Uhr: Anzünden des Osterfeuers – das war der offizielle Start der Osterwache 2019. Viele Jugendliche waren gekommen, um unter dem Motto „Dunkle Stunden“ diese lange und besondere Nacht gemeinsam zu erleben.

Als Einstieg tauschten wir uns kurz in verschiedenen Kleingruppen aus, um anschließend gemeinsam zu sammeln, mit welchen eigenen Strategien wir durch harte Zeiten wie beispielsweise Streit, Verlust oder Ängste gehen. Gemeinsam feierten wir das Abendmahl bevor wir im Anschluss den heißersehnten Mitternachtsimbiss endlich genießen konnten, denn der Duft des ungarischen Gulasches stellte unsere Geduld extrem auf die Probe…

Nach dem leckeren Essen, gab es zu jeder vollen Stunde an verschiedenen Orten einen Impuls zu den bekannten Kreuzigungsstationen wie Verrat, Gefangenschaft, Verurteilung, Tod. Dabei haben wir versucht, diese Stationen die Jesus erlebt hat, auf die Herausforderungen und Wahrnehmung unseres alltäglichen Lebens zu übertragen und zu verbinden. Räume geschaffen nachzuspüren wie sich diese Themen in unserem Leben anfühlen.

Dazwischen gab es reichlich Zeit für Gespräche, Musik und kreative Möglichkeiten zum Gestalten seiner eigenen Osterkerze für den Ostersonntag! Einige Jugendliche nutzten zwischen den einzelnen Stationen die Zeit, um einen „Brettle-Nacht-Marathon“ aufzustellen, der bis in die Morgenstunden ging!

Zum Ende dieser nachhaltigen Nacht spazierten noch fast 30 Jugendliche zum Vogelgezwitscher auf die „Trie“ in der Hoffnung, den Sonnenaufgang über dem Michelsberg zu erleben. Auch wenn nur die ganz Harten in den vollen Genuss dieses Erlebnisses kamen, bleibt uns dieser Abschluss aufgrund der Kälte aber auch wegen der besonderen Stimmung des Morgens denkwürdig in Erinnerung!!!

Feier der Osternacht

Bei herrlichem Wetter schon am frühen Ostermorgen trafen sich die Gottesdienstteilnehmer zur Osternachtsfeier in der Thomaskirche. Am Anfang stimmten sich alle mit dem Kanon „Bleibet hier und wachet mit mir“ auf die Feier ein. Die neue Osterkerze wurde hereingetragen und nach dem Entzünden aller Osterkerzen und dem Taufgedächtnis wurde der Altar umgestaltet. Vom Karfreitag war er noch ganz trist ohne Kerzen und Blumen. Er wurde geschmückt und auch Pfr. Metzger wechselte vom schwarzen in den weißen Talar. Nach der Osterlesung auf Jo 20, 1 ff folgte ein kurzer Impuls dieser besonderen Ostergescchichte. Nach der Feier des Hl. Abendmahles zogen alle um die Kirche und die Osterfahne wurde beim Lied „Er ist Herr“ von Ludovic Lukacs gehisst. Der Morgen wurde mit einem osterfrühstück abgeschlossen.

Kirchenkaffee

In Zukunft gibt es wieder einen Kirchenkaffee nach dem sonntäglichen Gottesdienst. Einmal im Monat möchte der „Ausschuss für besondere Veranstaltungen“ dies anbieten.
Der erste Versuch war gleich ein Volltreffer. Am 7. April versammelten sich bei herrlichem Wetter die Gottesdienstbesucher an Stehtischen direkt vor der Kirche. Kaffee, kalte Getränke und Kuchen verlockten zu bleiben, sich von der Sonne bescheinen und auf ein Gespräch mit Bekannten und Unbekannten einzulassen. Auf jeden Fall gab es über eine Stunde lang rege Unterhaltung, Plaudern und Lachen im Kirchhof.

Der Wunsch oder die Idee nach langer Zeit mal wieder einen Kirchenkaffee anzubieten, kam bei der letzten Gemeindeversammlung auf. Für diese Veranstaltung und für weitere „besondere“ hat sich danach ein Ausschuss mit Mitarbeitern gebildet, die das gerne ermöglichen möchten.

Wer trinkt nicht gerne eine Tasse Kaffee und kommt darüber mit anderen ins Gespräch über „Gott und die Welt“. Der erste Kirchenkaffee hatte es jedenfalls in sich, sowohl das Getränk als auch die Gemeinschaft. Weitere dürfen folgen!

Versuchung!

In der Passionszeit trafen sich viele Jugendliche, um gemeinsam den Vitamin C Gottesdienst im Jugendhaus zu erleben.

Zum Start der Predigt zitierte Alex Krause einen in diesen Tagen bestimmt oft gesagten Satz: „Ich faste!“
Gerade beim Fasten fällt uns eine typische Begleiterscheinung unseres Lebens sehr deutlich auf: die Versuchung!

Keiner ist davon gefeit und sie ist schon sehr alt. Die Bibel erwähnt die erste Versuchung bereits im Paradies bei Adam und Eva. Mit Sicherheit kann jeder Mensch von witzigen oder aber auch negativen Versuchungen aus seinem eigenen Leben erzählen. Alex Krause ging dazu in seiner Predigt auf die entsprechenden biblischen Geschichten ein und schaffte es das Thema Versuchung mit unsrem heutigen Leben zu verknüpfen.

Jeder Mensch braucht Erbarmen

Nach längerer Zeit der Pause wurde wieder ein Lobpreisgottesdienst gefeiert. In einer ganz anderen Atmosphäre, an einem ganz anderen Ort, mit einem anderen Namen und mit ganz anderen Besuchern als beim bisherigen „Treff.Lobpreis“. Zu Prime Time wird in das Jugendhaus eingeladen. Und so war eine große Altersspanne zu sehen. Als Pfarrer war ich mit 61 Jahren der älteste Besucher. Es werden vor allem englische Lieder gesungen und nach dem biblischen Zeugnis gibt es die Möglichkeit, miteinander über das Gehörte zu reden. Am 29.03.2019 war es dann soweit, dass zu diesem Gottesdienst erstmals öffentlich eingeladen wurde. Den biblischen Impuls gab Annika Maul, die auch die Gitarre spielte und den Lobpreis leitete.

Grundlage ihrer Ausführungen war das Lied „Mighty to save“. „Jeder Mensch braucht Erbarmen, unfehlbare Liebe, sei du mir gnädig, Herr“. Sie bezog in ihren Ausführungen die Geschichte vom Gleichnis der 10 Jungfrauen mit ein. Jesus Christus als Retter ist immer stärker als all unsere eigenen Anstrengungen. Jesus Christus als Retter der Welt nimmt mich mit meinen Ängsten und Fehlern in seine Arme. Sein Wort, sein Tod am Kreuz, seine Auferstehung lassen mich ihm folgen und wissen, dass ich in seinen Händen bin. Im deutschen Text heißt es im Refrain: „Retter, dein Wort versetzt Berge. Du nur allein rettest mich, du allein rettest mich. Für immer bist du mein Erlöser, denn du standst uf aus dem Grab, du besiegtest den Tod“.

Meine Augen sehen stets auf den Herrn

Der lateinische Name des dritten Sonntages in der Passionszeit war Grundlage des ALBA-Familiengottesdienstes im März. Okuli – „meine Augen“. Der Name ist abgeleitet aus dem Psalmwort aus Ps 25, 15: „Meine ‚Augen sehen stets auf den Herrn“. Welche Gefühle habe ich mit dieser Vorstellung, dass Gott alles in meinem Leben sieht? Habe ich ein gutes Gefühl und denke mir: Gott kennt jeden Schritt und passt auf mich auf. Oder fühle ich mich eher beobachtet und habe eine Vorstellung von Gott als einen Art Polizistengott? In einem sehr humorvollen Anspiel wurde aufgezeigt, dass diese Vorstellung auf Ps 25 durchaus wie eine Art totale Überwachung auf mich wirken kann so wie das Eltern oft gerne bei ihren Kindern machen würde.

Wer den Psalm genau liest merkt, dass die Blickrichtung auch anders geht: Ich schaue auf Gott in meinem Leben, egal wo und wie ich bin. Bei meinen Handlungen und Überlegungen überlege ich, ob ich diese als Christ im Angesicht Gottes vertreten kann. Dann zeigt mir dieser Wochenspruch deutlich auf, wie nahe mir Gott ist und wie er mein Leben gestalten will und kann.