Gottesdienste an Ostern

Freitag: 9.30 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Beichte und Abendmahl
Samstag: ab 21.00 Uhr Jugend Osterwache im Gemeindehaus
Sonntag: 6.00 Uhr Osternacht-Gottesdienst mit anschließendem Osterfrühstück im
Gemeindehaus
9.30 Uhr Festgottesdienst zum Ostersonntag mit Prädikant Alexander Krause
und Posaunenchor
Montag: 15.00 Uhr Einführungsgottesdienst für Pfarrerin Gabriele Geyer in die neue
Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal, mit Dekan Tobias Schäfer
anschließend Empfang im Gemeindehaus

Herzliche Einladung dazu!


Dekan entpflichtet Pfarrer Gerhard Metzger: Ein Leben im Dienst und für die Gemeinde

Gerhard Metzger, hier mit seiner Frau Gabriele

Nach über 27 Jahren im Dienst der Kirchengemeinden Altensittenbach und Oberkrumbach wurde Pfarrer Metzger am vergangenen Sonntag von Dekan Tobias Schäfer feierlich entpflichtet. „Damit entlasse ich Sie in die Freiheit eines Pfarrers im Ruhestand. Sie bleiben Pfarrer, aber nicht mehr auf einer Pfarrstelle und dürfen sich weiterhin einbringen oder auch einfach mal Nein sagen.“ Mit dieser Zusage endet eine lange Amtszeit, das prall gefüllte Leben eines Dorfpfarrers, der immer den Kontakt zu seiner Gemeinde gesucht hat. In einer sehr bewegenden Ansprache betonte Dekan Schäfer die Unmöglichkeit, das gesamte Ausmaß von Pfarrer Metzgers Wirken angemessen zu würdigen. „In 27 Jahren steckt alles, was ein Mensch erleben kann“, sagte der Dekan.

Pfarrer Metzger war weit mehr als nur ein geistlicher Führer. Sein Engagement erstreckte sich über das kirchliche Leben hinaus in verschiedenste Bereiche und reichte vom Dekanatsbeauftragten für Landwirtschaft, dem Mitglied im Dekanatsausschuss, dem Vorsitzenden des Diakonievereins bis hin zum leidenschaftlichen Sportler, der für den jährlichen Landkreislauf brannte und unzählige Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Gemeinden in Mannschaften organisierte.

Vor fast vierzig Jahren in der Heimatgemeinde Habelsee ordiniert, führte ihn sein Weg über die Gemeinde Weißenbach im Dekanat Lohr am Main und die Gemeinde Alerheim im Dekanat Donauwörth bis zur Kirchengemeinde Altensittenbach, der er über fast drei Jahrzehnte treu geblieben ist. Dekan Schäfer bedankte sich auch bei Metzgers Ehefrau Gabriele, die diesen Dienst und die Gemeinde mitgetragen hat.

Die Entpflichtung endete mit dem Verlesen der Urkunde – noch unterschrieben von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm – und der Segnung durch Dekan Schäfer.

Pfarrer Gerhard Metzger bei seiner Predigt


In seiner vorhergehenden Predigt zu 2. Korinther 3 hatte Pfarrer Metzger den Predigttext seiner allerersten Predigt als ordinierter Pfarrer gewählt. „Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen“, habe für ihn immer bedeutet, dass es wichtig ist, zu kommunizieren und eine Beziehung zwischen Gott und den Menschen aufzubauen.

Gerhard Metzger bedankte sich bei den Mitarbeitern und Wegbegleitern für die gute Beziehung und das gute Miteinander. In seinen letzten Monaten hat er viel dafür getan, dass die Gemeinde, die nun keinen festen Pfarrer mehr bekommt, gut vorbereitet ist auf die sich verändernden Strukturen in der neuen Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal.


Der feierliche Gottesdienst wurde begleitet von allen Gruppen der Gemeinde, was die große Vielfalt des Gemeindelebens zeigte. Die Altensittenbacher ließen ihren Pfarrer nicht ohne gebührenden Abschied ziehen. So steuerten Posaunenchor und Singteam lebhafte und auch sehr emotionale Musik bei. Familie Utz erfüllte dem scheidenden Pfarrer mit ihren Lieder einen großen Wunsch.
„No longer a slave“ war nur eines davon, was Dekan Schäfer schmunzelnd in seine Verabschiedung aufnahm. Nicht länger Sklave sein, sondern Zeit haben für Fröhlichkeit, für erfüllte Zeit, für Sport, für die Enkel, wofür auch immer. „Das wünsche ich Ihnen von Herzen“, so Tobias Schäfer.

Von den Gemeinden verabschieden wird sich Pfarrer Metzger im Rahmen des Altensittenbacher Gemeindefestes am 28. Juli 2024.

Kirchenvorstandswahl 2024

Liebe Gemeinde,

die sechsjährige Amtsperiode des Kirchenvorstands geht im Herbst zu Ende. Am 20. Oktober ist Kirchenvorstandswahl. Kirchenvorstandswahlen sind wichtige Stationen im Leben unserer Gemeinde.

  • Die Wahlvorbereitungen bieten Anlass, der Öffentlichkeit zu zeigen, wofür unsere evangelische Gemeinde an diesem Ort steht.
  • Diejenigen von Ihnen, die bereit sind zu kandidieren, setzen ein Zeichen, wofür sie mit Zeit, Kraft und Ansehen stehen.
  • Sie alle können am Wahltag mit bestimmen, wer mit welchen Zielen in den nächsten sechs Jahren unsere Gemeinde leiten soll.

Hier nun die wichtigsten Informationen zur Wahl:

Wählen dürfen alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt und konfirmiert bzw. aufgenommen sind oder mindestens 16 Jahre alt sind und seit drei Monaten in unserer Kirchengemeinde wohnen.

Wählbar sind Gemeindemitglieder ab 18 Jahren.

Bitte, denken Sie mit über geeignete Kandidatinnen und Kandidaten nach. Wir brauchen Menschen, die bereit sind, sich für den evangelischen Glauben einzusetzen.

Für die Wahl wurde vom Kirchenvorstand ein Vertrauensausschuss berufen. Er stellt den Wahlvorschlag auf. Alle Gemeindemitglieder können dafür Kandidatinnen und Kandidaten benennen.

Wenn ein wählbares Gemeindemitglied von einer bestimmten Zahl Wahlberechtigter schriftlich vorgeschlagen wird, muss es in den Wahlvorschlag aufgenommen werden.

Die Kirchenleitung hat eine allgemeine Briefwahl vorgesehen, das heißt, dass alle Wahlberechtigten ihre kompletten Wahlunterlagen mit der Post bekommen. Sie können damit in das Wahllokal kommen oder direkt ohne Antrag ihre Briefwahl durchführen.

Über diese und andere Einzelbestimmungen zum Wahlverfahren unterrichten wir Sie auch im Gemeindebrief und hier auf unserer Homepage. Auskunft erhalten Sie selbstverständlich auch im Pfarramt.

Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten richten Sie bitte bis spätestens
10. Juni 2024 an den Vorsitzenden des Vertrauensausschusses:
Pfarrer Jürgen Kleinlein, Blumenstraße 2, 91217 Hersbruck

Der Vertrauensausschuss

Zuflucht – Jugendfreizeit 2024

Auf ins schöne Grafenbuch! Bepackt mit Gitarre, Schlagzeug, Piano, bunten Programm und dem Thema Zuflucht, ging es mit den Konfirmanden und der Jugendgruppe aus Altensittenbach in ein kreatives und spannendes quality time Wochenende.

Nachdem die Zimmer bezogen und wir gestärkt durchs Abendessen uns in die ersten Kennenlernspiele und viel Musik stürzten, führte der Weg ins Thema erstmal über die Frage: „Was bedeutet heute Flucht?“. Hören und wahrnehmen, was Flüchtende erzählen, welche Hindernisse sie überwinden müssen, war der Einstieg in unser Wochenende.

Die Bibel erzählt von Fluchtgeschichten, die zu Heilsgeschichten für die Menschen wurden. Mit ihnen landeten wir in unserer „Samstagvormittag Challenge“. In drei Gruppen aufgeteilt, erlebten bzw. durchlebten die Jugendlichen die Geschichten von Jakob, Josef und Ruth. Jakob wurde in einer Bildergeschichte kreativ dargestellt, Josef via Schwarzlichttheater und Ruth als Theaterstück. Die Challenge umfasste auch die Aufgabe, nachzuspüren und zu sammeln, wie es den biblischen Personen ergangen ist –welche Gefühle und Hoffnungen sie in ihren persönlichen Fluchtgeschichten bewegten. Schnell wurde offensichtlich, dass es Fluchtgründe wie Hunger, Streit, Missgunst, Betrug, Familienspaltung oder Angst damals wie heute gibt. Sie lassen Menschen nicht nur über Grenzen flüchten, sondern auch im eigenen Leben heraus aus Freundschaften, Beziehungen oder aus der Schule und Arbeit. Die Jugendlichen meisterten die „Samstagvormittag Challenge“ hervorragend! Von nachdenklich, ernst bis kreativ und mega witzig war am Samstag einfach alles dabei!

Wir blieben auf der Spur und führten spielerisch am Samstagnachmittag mit einem spannenden und „zeittickenden“ Escape Spiel weiter zum Thema Zuflucht. Praktisch wurde es am Samstagabend. Beim gemeinsamen stimmungsvollen Abendmahl, hatten die Jugendlichen die Möglichkeit einen Stein still vor dem Kreuz abzulegen. Der Stein stand für das, was sie bewegt, umtreibt oder beschwert. Im Anschluss wurde in unserer kleinen vertrauten Gemeinschaft das Abendmahl erlebt.

Der Abend war aber noch lange nicht vorbei, nach einer plauderhaften Tee- und Snackpause wurde bis in die späten Stunden unter vollem Einsatz und Engagement „Brettle“ gespielt.

Die Freizeit endete am Sonntag gesellig mit Gruppenspielen und später in bequemer und vertrauter Runde mit Musik und Schokolade. Im Gepäck nach Hause war die Botschaft: „Gott geht mit mir durch dick und dünn. Ich kann mich zu ihm flüchten. Bei ihm finde ich Zuflucht“.
(Barbara Weider)

Glaube und Fröhlich sein

Am Faschingssonntag wurde zum Familiengottesdienst eingeladen. Deshalb war das Thema schnell gefunden. Bei der Einladung wurde darauf hingewiesen, dass Erwachsene und Kinder verkleidet kommen können. Sogar Kevin hatte sich sehr schön verkleidet und wunderte sich über die bunten Faschingskostüme in der Kirche.

Aber natürlich ging es nicht nur um Masken und Verkleiden. Die biblische Botschaft lautet: Gott sieht nicht auf das Äußere und bewertet Menschen. Es geht ihm um das Herz und um Beziehung. Regina Utz legte diesen Gedanken aus mit der Geschichte aus dem Markusevangelium, in der Jesus die Kinder zu sich kommen lässt um sie zu segnen. Während die Erwachsenen und auch die Jünger von Jesus die Kinder fern halten wollten, ruft Jesus diese zu sich und spricht: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sich nicht“.

Viktor selbst hat mit seiner sehr schönen Verkleidung als Clown wieder einmal das Lied“ „Ich tanz und schlag einen Purzelbaum, Gott ist so gut zu mir“ angestimmt.

Die Band für den Familiengottesdienst „Die Thomaten“ gestalteten wieder in besonderer Art und Weise den Familiengottesdienst aus. Wir freuen uns, dass immer mehr Kinder dazu kommen.

Freizeit der Evangelischen Jugend in Schornweißach: „Märchen der Welt“, 21.–25.05.2024 [Warteliste]

Hinweis: Die Freizeit ist aktuell bereits überbelegt und es besteht eine Warteliste. Anmeldungen sind natürlich noch möglich, eine Platzzusage kann aber erst kurz vor Beginn der Freizeit erteilt werden.

Das ist der „Rote Faden“ der dieses Jahr das Programm für die Schornweisach-Freizeit in den Pfingstferien führen wird.

Eingeladen sind 8 bis 14jährige Kinder und Jugendliche vom 21. bis 25. Mai mit einem hochmotivierten Team der Evang. Jugend Hersbruck, Stadt- und Johanneskirche nach Schornweisach zu fahren und dort in die Welt der Märchen einzutauchen.

Die Einladung und das Anmeldeformular findet sich hier:

Abschied nach 27 1/2 Jahren

Auf Wiedersehen

Gerhard Metzger

Bei meiner letzten Predigt!

Meine Frau hat mich 1996 dazu gebracht, die Stellenausschreibung zu Altensittenbach m. Oberkrumbach noch einmal zu lesen!

Standing Ovations nach dem Segen waren auch für mich überraschend, haben mich aber sehr gefreut.

Wide Open [abgesagt, Ersatztermin: 25.–27.10.2024]

Leider muss Wide Open abgesagt werden, da die Band krankheitsbedingt nicht spielfähig ist. Das Wide Open Team und Prediger Steffen Schwarz werden aber den Hauptgottesdienst am 25.02.2024 um 10 Uhr gestalten und feiern. Wide Open soll vom 25. bis zum 27.10.2024 nachgeholt werden!

Gerne informieren wir unsere Jugendlichen über das diesejährige „Wide Open“ in der Stadtkirchengemeinde Hersbruck:

Am 23. und 24. Februar verwandelt sich das Selneckerhaus wieder in eine Jugendkirche. Die Mitarbeitenden der Evang. Jugend Hersbruck Stadt- und Johanneskirche gestalten die Räume liebevoll zu einem besonderen Ort, an dem Menschen von Jesus hören und ihn erfahren können.

Gott will, dass unser Leben lebenswert, ja bunt ist. Diese Zuversicht will Pfarrer Steffen Schwarz in seinen Impulsen vermitteln.
Unterstützt wird er von der Lobpreisband „Irgendanner fehld imma“ vom CVJM Schnaittach. Die Türen zum Selneckerhaus öffnen sich jeweils um 19.00 Uhr.

Um 19.30 Uhr beginnen die Abende mit Musik, Lobpreis, Impuls, Action, Gesprächen, guter Zeit der Gemeinschaft und enden jeweils um ca. 22.00 Uhr mit einem Nachtgebet. Am Sonntag, 25. Februar, ist um 10.00 Uhr die Gemeinde herzlich zum gemeinsamen Abschlussgottesdienst von wide open 2024 im Selneckerhaus eingeladen. Das wide-open-Team möchte die Gemeinde in die besondere Atmosphäre von wide open mit dem Ortswechsel mit hineinnehmen. Die Predigt hält Pfarrer Steffen Schwarz und die musikalische Ausgestaltung übernimmt „Irgendanner felhd imma“.

5 auf einem Weg

Bartholomäus, Margaretha, Maria, Johannes und Thomas auf dem gemeinsamen Weg in die Zukunft. Gehen Sie mit. 
 
Die Namensgeber unserer fünf Kirchen sollen uns Wegbegleiter sein. Wir laden zum Auftakt der Pfarrei Hersbruck-Sittenbachtal im Februar und März zu fünf Gottesdiensten mit besonderen Gastpredigern ein.
 
• Sonntag, 18.02.2024, 9.30 Uhr Gottesdienst in der Bartholomäuskirche in Kirchensittenbach mit Pfr. Michael Wolf vom Landeskirchenamt„Bartholomäus: Auf Neues einlassen!“ – Mit einem Team der Stadtkirche.

• Samstag, 02.03.2024, 19.00 Uhr Abend in der Margarethenkirche in Oberkrumbach mit Pfarrerin Simone Hahn (verantwortlich für die ZDF-Fernsehgottesdienste)„Margaretha: Wenn der Glaube Orientierung gibt.“ Mit einem Team der Johanneskirche.

• Sonntag, 03.03.2024, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Johanneskirche in Hersbruck mit Pfr. Michael Wolf„Johannes: Was bringt die Zukunft?“ Mit einem Team aus Altensittenbach.

• Freitag, 08.03.2024, 19.00 Uhr Abend in der Thomaskirche in Altensittenbach mit Pfr. Mario Ertel aus Büchenbach (Ex-Thomaskirche) „Thomas: Zweifeln erlaubt!“ Mit einem Team aus Kirchensittenbach.

• Sonntag, 17.03.2024, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche St. Maria in Hersbruck mit Pfr. Michael Wolf. „Maria: Lohnt sich der Glaube?“ Mit einem Team aus Oberkrumbach.
 
Die Gemeinden freuen sich über eine rege Teilnahme. Im Anschluss gibt es jeweils Kirchenkaffee bzw. einen kleinen Stehempfang.
 
 

Christbäume sammeln für einen guten Zweck

Auch in diesem Jahr waren wieder Jugendliche unterwegs, um die Christbäume einzusammeln und an Sammelstationen zu bringen. Insgesamt wurden 162 Bäume auf diese Art und Weise entsorgt und damit drei mehr als 2023. Weil es nasskalt war, mussten die Jugendlichen tatkräftig zugreifen. Sie freuten sich über das Zusammensein nachher im Gemeindehaus bei Langos und Butterbrezeln. Der Erlös war für die Arbeit des Jugendreferenten bestimmt. Alle hoffen, dass diese Aktion auch 2025 durchgeführt werden kann, auch wenn es dann keinen Pfarrer mehr in Altensittenbach geben wird, der diese Aktion organisiert. Aber hoffentlich und vielleicht finden sich Helfer, die dies übernehmen.