Jugendfreizeit in Grafenbuch

Jetzt geht es los – Packlisten-Check, Auto beladen und ab geht’s nach Grafenbuch!

Das war ein richtig gutes Gefühl, mit voll beladenem Auto und gut gelaunten Mitfahrern auf unsere Freizeit mit den Konfis und den älteren Jugendlichen zu fahren – endlich wieder! Nach Grafenbuch – ein Ort mit vielen, vielen positiven Erinnerungen, Begegnungen und Eindrücken. Und trotz der mittlerweile gewohnten wichtigen Sicherheitsmaßnahmen wie Maske, Abstand etc. wurden wir nicht enttäuscht, sondern konnten so richtig durchstarten und einfach nur das Gemeinschaftserlebnis, die Musik, die Gespräche, den Spaß und die Atmosphäre genießen. Das ist etwas, was man aus der Corona Zeit gelernt hat: Möglichkeiten nutzen, wenn sie sich einem bieten, kreativ und ideenreich werden und sich nicht entmutigen lassen.

Unser Thema passte dazu sehr gut: „Spuren – Gott geht mit“.

Wir haben uns daher viele kreative Aktionen ausgedacht. Unter anderem eine Spurensuche im Wald mit dem Ziel, nach den großen auffälligen, aber auch kleinen, leisen Spuren zu forschen und sie zu fotografieren. Im Anschluss ging es um das Leben von Mose, das beeindruckende Spuren hinterlassen hatte und wir nachspüren und fragen konnten, wie Gott mit geht.

Der Wald stellte sich später noch einmal als eine echte Herausforderung heraus. Das Geländespiel erforderte ziemlich viel Orientierungssinn, Ausdauer, Teamgeist und eine hohe Toleranzschwelle. Daher wird wahrscheinlich dieses Erlebnis unvergesslich bleiben.

Sich nicht unterkriegen lassen – das Beste verantwortungsvoll herausholen – das motivierte uns. Wir verlegten unkonventionell unser Abendprogramm mit Feier des Abendmahles in den Garten. Das Bild, was sich uns nach der gemeinsamen Vorbereitung bot, war beeindruckend und sehr berührend.

Unter dem Abendmond säumten Lichterketten und Fackeln zusammen mit zwei Feuerkörben unsere Treffen im Garten und zauberten in diese weiße Winternacht hinein eine absolut besondere Atmosphäre und ein einmaliges Erlebnis. Den Abend ließen wir ausklingen mit Stockbrot und Marshmallows und gemeinsamen Spielen und Gesprächen.

Ja und das Ende – das bleibt offen – so wie die Zukunft eben ist. Was kommt, welchen Weg wir weiter gehen, das konnten wir eindrücklich auf der Kreuzung vor dem Freizeithaus fühlen. Viele Wege stehen unserem Leben offen. Das Leben ist vielseitig und individuell. Was aber fest steht: Egal welchen Weg wir gehen: Gott geht mit – treu, zuverlässlig und kraftvoll – wenn man das möchte. Mit diesem Angebot an uns alle endete diese schöne, besondere gemeinsame Zeit in Grafenbuch.

Barbara Weider

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.